Die führende Verkaufsmesse für zeitgenössische angewandte Kunst in Deutschland
Die Zeughausmesse läuft offiziell im November und damit am Anfang der Adventszeit, was sie häufig als Weihnachtsmarkt-Alternative platziert. Tatsächlich aber ist sie eher eine kuratierte Designmesse als ein klassischer Weihnachtsmarkt: über 80 Ausstellerinnen und Aussteller, davon ein wachsender Teil internationale Designerinnen, verkaufen ausschließlich selbst hergestellte Objekte. Wer einen Glühweinrummel sucht, ist hier falsch — wer auf der Suche nach einer handgedrehten Vase, einem Silberring oder einer Lederlampe ist, findet hier mehr als auf jedem anderen Berliner Markt.
Der Name Zeughausmesse stammt aus den ersten Jahren der Messe, als sie im Zeughaus Unter den Linden (heute Sitz des Deutschen Historischen Museums) stattfand. Nach mehreren Standortwechseln ist die Messe seit 2022 im KühlhausBerlin an der Luckenwalder Straße im Ortsteil Kreuzberg verankert — ein 1903 errichteter, denkmalgeschützter Industriebau mit unverputzten Backsteinwänden, hohen Räumen und drei Etagen Ausstellungsfläche.
Glasbläserei, Keramik, Lederwaren, Möbeldesign, Mode, Schmuck, Silberschmiedekunst, Textildesign, Holzarbeiten — der Querschnitt der angewandten Kunst in Deutschland und Europa. Über die Hälfte der Ausstellenden ist regelmäßig dabei und bringt Stammkundschaft mit, der Rest wechselt durch das Bewerbungsverfahren (Bewerbungsfrist jährlich Ende Mai). Preise reichen vom kleinen Souvenir (15–30 €) bis zum Sammlerstück (mehrere tausend Euro).
Das KühlhausBerlin liegt im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, fünf Gehminuten von der U-Bahn-Station Gleisdreieck und zehn Minuten vom Potsdamer Platz. Der Bezirk ist eines der Designzentren der Hauptstadt — direkt um die Ecke der Park am Gleisdreieck, das Deutsche Technikmuseum, der Bahnhof Anhalter Bahnhof und die Galerien-Achse Kreuzberg-Mitte.
Die Ausgabe 2026 ist die 26. Zeughausmesse für Angewandte Kunst. Der genaue Termin wurde vom Veranstalter Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e. V. noch nicht final veröffentlicht — gesetzt ist nur der Monat November 2026, im KühlhausBerlin an der Luckenwalder Straße 3 in Kreuzberg.
Die Bewerbungsphase für Ausstellende läuft seit Anfang 2026 und endet am 31. Mai 2026. Alle angewandten Künstlerinnen, Handwerker und Designer aus dem In- und Ausland können sich bewerben, mit zusätzlichem Förderzugang für Berufseinsteiger über das Programm „Frische Talente" (Voraussetzung: weniger als 5 Jahre professionelle Tätigkeit, keine bisherige Teilnahme).
Das Förderprogramm läuft auch 2026 weiter: subventionierte Standgebühren, kuratierte Sonderfläche für Newcomer.
Bewerbung für Aussteller (bis 31. Mai 2026) · AKBB e. V. — Trägerverein
Eintritt regulär 10 €, ermäßigt 5 €. Unter 18 Jahre frei. Tagespass, kein Wochenend-Pass nötig.
U1/U2/U3 Gleisdreieck (5 Gehminuten) oder Bus M29. Mit dem Auto: Parkmöglichkeiten am Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park.
Eintritt regulär 10 €, ermäßigt 5 €. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Online-Vorverkauf nicht zwingend nötig, an der Tageskasse kein längeres Anstehen außer am Samstag.
Die Messe öffnet traditionell donnerstags am späten Nachmittag (14–18 Uhr), freitags und samstags 12–19 Uhr, sonntags 12–18 Uhr. Die genauen Daten der Ausgabe 2026 werden im Sommer 2026 veröffentlicht.
Bewerbungsfrist für Designerinnen und Handwerkerinnen: 31. Mai 2026. Über das Förderprogramm „Frische Talente" können Berufseinsteiger eine subventionierte Standfläche erhalten.
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KühlhausBerlin
Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin