Geöffnete Höfe und Keller im Herbst
Das Winzer-Hof-Fest Pommern verlagert die Weinverkostung vom Festzelt zurück in den ursprünglichen Kontext: in die Höfe und Keller der Winzer, dort wo die Weine reifen und das ganze Jahr über gepflegt werden. Diese dezentrale Veranstaltungsform hat in den vergangenen Jahren an der Mosel deutlich an Beliebtheit gewonnen — sie ermöglicht Gespräche, Lerneffekte und sinnliche Erfahrungen, die ein klassisches Weinfest nicht bieten kann.
Die Hauptstraße von Pommern wird zur Verkostungs-Promenade. An jedem teilnehmenden Hof ist der Eingang als Verkostungsstation markiert. Gäste betreten die Höfe, die Winzer empfangen sie persönlich, präsentieren ihre aktuellen Weine und beantworten Fragen zu Lagen, Reben, Ausbau und Jahrgang. Die Atmosphäre ist familiär und entspannt — niemand drängt zum nächsten Stand.
Die Weine kommen ausschließlich von den Pommerner Winzern und reichen vom leichten Sommerwein über frische Rieslinge der aktuellen Lese bis zu gereiften Spätburgundern, Auslesen und Sektspezialitäten. Jeder Hof gestaltet sein eigenes Programm — vom klassischen Verkostungsglas über kleine Vertikalproben bis zu geführten Lagenpräsentationen.
Kulinarisch bieten die Höfe Winzervesper, Flammkuchen, Käse aus der Eifel und herbstliche Spezialitäten an. An mehreren Stationen sorgen akustische Musikgruppen für stimmungsvolle Begleitung. Die Veranstaltung ist ideal für Wein-Genießer, die das authentische Mosel-Erlebnis jenseits der großen Festzelte suchen.
Das Winzer-Hof-Fest 2026 in Pommern findet von Freitag, 18. September, bis Sonntag, 20. September, statt. Veranstalter ist die Pommerner Winzervereinigung. Die teilnehmenden Höfe öffnen am Freitag am späten Nachmittag, am Samstag und Sonntag bereits am Mittag.
Das genaue Programm 2026 wird von der Pommerner Winzervereinigung im Spätsommer publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Höhepunkte: Direkte Begegnungen mit den Pommerner Winzerfamilien, Rieslinge und Spätburgunder aus den Steillagen am Martberg, dezentrales Konzept ohne großes Festzelt, Winzervesper und Flammkuchen in den Höfen, akustische Musik an mehreren Stationen, ruhige weintypische Atmosphäre.
Eintritt frei. Festglas und Verkostungsmarken in den teilnehmenden Höfen erhältlich.
Anreise: Mit dem Auto über die B49. Mit der Bahn bis Cochem oder Treis-Karden, von dort mit Bus weiter.
Eintritt: Frei. Festglas und Verkostungsmarken in den teilnehmenden Höfen erhältlich.
Tipp: Festes Schuhwerk für die Kopfsteinpflasterwege. Kombinationsmöglichkeit mit einer Wanderung zum Martberg oder einer Schifffahrt auf der Mosel.
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