Medienkunstfestival in Halle — 2026 mit dem Thema „Früher oder Später“
Die Werkleitz Gesellschaft ist eine der ältesten und renommiertesten Institutionen für zeitgenössische Medienkunst in Deutschland. 1994 in Werkleitz nahe Tangermünde gegründet — daher der Name — und 2010 nach Halle (Saale) umgezogen, hat sie sich als Pionier für experimentelle Film-, Video- und Installationskunst etabliert. Künstlerinnen-Stipendien (EMAP/EMARE, A38), eine umfangreiche Medienbibliothek, eine Masterclass und das Festival prägen die Arbeit. Das Werkleitz Festival findet seit den 1990ern statt — zunächst zweijährlich, heute mit jährlich wechselnden Schwerpunkten.
Unter dem Titel „Früher oder Später“ widmet sich das Festival 2026 dem Verhältnis zwischen Generationen und der Frage nach Zeit. Wie blicken jüngere und ältere Generationen auf einander? Was bleibt, wenn alles im Wandel ist? Was an unserer Zeitwahrnehmung ist soziokulturell konstruiert? Die Werkleitz Gesellschaft hat einen Open Call ausgeschrieben — Einreichungen bis 31. März 2026 — und plant, etwa 100 Werke zu zeigen. Mehr als 170 Arbeiten wurden bereits eingereicht: Fotografien, Textilwerke, Filme, Zeichnungen, Gemälde und Lyrik.
Hauptort des Festivals 2026 ist das Puschkinhaus in Halle, ein ehemaliges sowjetisches Kulturhaus, heute Veranstaltungsort. Vom 2. bis 12. Juli läuft das Hauptprogramm: Ausstellung der ausgewählten Werke, Performances, Vorträge, Diskussionsrunden. Bereits ab April 2026 läuft eine begleitende Filmreihe im Puschkino, die sich thematisch dem Festival widmet. Künstlerinnen und Künstler bekommen für ihre ausgestellten Werke 100 Euro Aufwandsentschädigung; auf Wunsch können die Arbeiten zum Verkauf angeboten werden.
Halle ist im Bundesland Sachsen-Anhalt die einzige Großstadt mit einer profilierten Medienkunstszene — Werkleitz, die Burg Giebichenstein Kunsthochschule, das Zentrum für Medien-, Kunst- und Kulturwissenschaften der Uni Halle bilden ein dichtes Netzwerk. Wer in Deutschland zeitgenössische, experimentelle, oft konzeptionelle Kunst sehen will, kommt an Halle und an Werkleitz nicht vorbei. Das Festival 2026 ist eine seltene Gelegenheit, die Zukunft der deutschen Medienkunst in einer Region zu sehen, die vom Wandel besonders herausgefordert ist.
Vom 2. bis 12. Juli 2026 findet das Werkleitz Festival 2026 im Puschkinhaus Halle statt. Bereits ab April läuft im Puschkino die thematisch begleitende Filmreihe. Das Festival präsentiert rund 100 ausgewählte Werke aus den über 170 Einreichungen — von Fotografien über Textilarbeiten und Filme bis zu Zeichnungen, Gemälden und Lyrik.
Hinweis: Die vollständige Liste der ausgestellten Werke und der konkreten Veranstaltungen wird im Mai 2026 auf werkleitz.de veröffentlicht.
Puschkinhaus in der Kardinal-Albrecht-Straße, Halle. Mit der Bahn bis Halle Hbf, von dort 20 Minuten zu Fuß oder Straßenbahn.
Ausstellung 2.–12. Juli 2026. Filmreihe bereits ab April im Puschkino.
Tagestickets, Festivalpässe und Sonderveranstaltungen — Preise werden im Frühjahr bekanntgegeben.
Einreichungen bis 31. März 2026 für ausstellungswürdige Werke zum Thema Zeit.
100 € Aufwandsentschädigung pro ausgestelltes Werk. Auf Wunsch Verkauf vermittelt.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a Werkleitz al mejor precio.
Gesponserter Link
Puschkinhaus / Puschkino Halle
Puschkinhaus, Kardinal-Albrecht-Straße, 06108 Halle (Saale)