Kachelofen, Kunsthandwerk und der größte Adventskalender Brandenburgs
2026 feiert der Weihnachtsmarkt am Ofen- und Keramikmuseum Velten sein 30-jähriges Jubiläum — drei Jahrzehnte Tradition in einer der ungewöhnlichsten Kulissen Brandenburgs. Schauplatz ist die ehemalige Ofenfabrik A. Schmidt, Lehmann & Co. in Velten, ein denkmalgeschütztes Industrieensemble aus der Zeit, als Velten als „Stadt der Öfen“ in die Geschichte Berlins und Brandenburgs einging. Die Fabriksilhouette mit ihren Backstein-Fassaden und dem leuchtenden Schornstein wird im Advent zur Bühne.
Velten war zwischen 1850 und 1990 das deutsche Zentrum der Kachelofenproduktion. Hier entstanden Millionen von Öfen für Wohnungen in Berlin und ganz Norddeutschland. Heute erinnert das Ofen- und Keramikmuseum Velten an diese Tradition — und der Adventsmarkt verbindet Industriekultur mit weihnachtlicher Stimmung wie kein anderer Markt im Berliner Umland.
Eine Besonderheit ist die Fabrik-Illumination: Ab dem 1. Dezember werden jeden Abend die Fenster des Fabrikkomplexes beleuchtet — eines nach dem anderen, als „Brandenburgs vermutlich größter Adventskalender“. Wenn das ganze Gebäude leuchtet, ist Weihnachten. Diese Illumination ist auch außerhalb des Marktwochenendes zu bestaunen.
Velten liegt im Landkreis Oberhavel, etwa 30 km nördlich von Berlin und ist mit S-Bahn S25 oder RE6 bequem erreichbar. Wer das ganze Wochenende plant, sollte einen Abstecher zum nahen Schloss Oranienburg oder zur Gedenkstätte Sachsenhausen einplanen — wichtige Erinnerungsorte der Region.
Der 30. Weihnachtsmarkt am Ofenmuseum Velten markiert ein Jubiläum: Drei Jahrzehnte hat sich der Markt vom kleinen Treffen entwickelt zu einem überregional bekannten Adventsereignis. Das 3. Adventswochenende (12.–13. Dezember 2026) ist der gewohnte Termin.
Der Markt findet in den historischen Fabrikhallen der ehemaligen Ofenfabrik A. Schmidt, Lehmann & Co. statt. Über 30 Stände präsentieren Kunsthandwerk: Keramik aus der Veltener Töpfer-Tradition, regionalen Schmuck, Textilien und Holzarbeiten. Eine Besonderheit ist das Lichtlabyrinth mit Feuerschalen, das durch das ganze Industriegelände führt.
Für Kinder gibt es die TonEntdecker-Werkstatt mit Töpfern unter Anleitung, einen Lebkuchen-Kachelofen-Bau und das Rösten von Stockbrot am offenen Feuer.
Die Fabrikfenster sind ab 1. Dezember 2026 abendlich beleuchtet — Brandenburgs vermutlich größter Adventskalender. Detail-Programm und Aussteller-Verzeichnis: okmhb.de/weihnachtsmarkt.
Eintritt: regulärer Museumstarif (Erwachsene ca. 6 €, Familien-Tickets verfügbar). Speisen und Getränke vor Ort einzeln zahlen.
Mit der Bahn RE6 oder S25 bis Velten (Mark), von dort 800 m Fußweg zum Museum. Mit dem Auto über die A111 Ausfahrt Hennigsdorf, ca. 30 km von Berlin-Mitte. Parkplätze am Museum und im Stadtgebiet ausgeschildert.
Eintritt regulär zum Museum (Erwachsene ca. 6 €, Kinder ermäßigt, Familien-Tickets). Mit Eintritt sind alle Marktaktivitäten und Werkstätten zugänglich. Speisen und Getränke am Stand einzeln bezahlen.
Samstag, 12. Dezember 2026: 13:00–20:00 Uhr. Sonntag, 13. Dezember 2026: 11:00–18:00 Uhr. Kontakt für Aussteller: [email protected].
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Ofen- und Keramikmuseum Velten (ehem. A. Schmidt, Lehmann & Co.)
Wilhelmstraße 32, 16727 Velten