Zehn Tage Weihnachtsstimmung zwischen Hansestadt-Charme und Sauerland-Tradition
Attendorn ist eine der ältesten Städte des Sauerlands — eine Hansestadt mit Stadtrechten seit 1222, hoch oben auf einem Bergsporn zwischen Bigge und Lenne. Diese historische Kulisse macht ihren Weihnachtsmarkt zu etwas Besonderem: kein anonymer Großstadttrubel, sondern eine kompakte Inszenierung im Schatten der spätgotischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist, dem berühmten „Sauerländer Dom“.
Der Markt verteilt sich auf den Marktplatz zwischen Südsauerlandmuseum und Pfarrkirche. Elf rustikale Holzhütten bilden den Kern. Dazu kommen geschmückte Weihnachtsbäume, festliche Beleuchtung und ein großer Glühweinstand, der jährlich zum sozialen Treffpunkt der Stadt wird. Der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Bratwurst hängt über dem Pflaster, während aus den Hütten Holzschnitzereien, Geschenkartikel, saisonale Dekorationen und kulinarische Spezialitäten angeboten werden.
Eine Besonderheit: Täglich wechseln sich an einer Hütte Vereine, Kindergärten und gemeinnützige Organisationen ab. Mal verkauft eine Schule selbstgebackene Plätzchen, mal stellt ein Trachtenverein selbstgemachte Liköre vor, mal sammelt eine Hilfsorganisation Spenden. Diese rotierende Beteiligung ist gelebte Bürgergesellschaft — der Markt gehört nicht einer Agentur, sondern der Stadt und ihren Menschen.
Eine kleine Bühne am Markt bietet regionalen Musikern, Chören und Solokünstlern eine Plattform — von der Blaskapelle bis zum Schulchor. Der Nikolaus besucht den Markt traditionell und verteilt kleine Geschenke an die jüngsten Besucher. Am Vorabend der Eröffnung gibt es regelmäßig ein Mitsingkonzert in der Pfarrkirche, das die Adventszeit musikalisch einläutet.
Was den Attendorner Weihnachtsmarkt von vielen anderen kleinen Märkten abhebt: das dritte Adventswochenende (12.–13. Dezember 2026). Dann wächst der Markt über sich hinaus und wird zur „Weihnachtsstadt“ — die gesamte Innenstadt füllt sich mit zusätzlichen Ständen, der Einzelhandel öffnet am Sonntag, und es entstehen kleine Themen-Ecken in der Fußgängerzone. Es ist der Moment, in dem die Hansestadt zeigt, was sie an Adventsgeist zu bieten hat.
Wer den Trubel von Köln oder Dortmund satt hat und stattdessen eine Mischung aus echter Tradition, überschaubarer Größe und ehrlichem Engagement sucht, findet in Attendorn genau das. Der Markt ist nicht spektakulär — er ist authentisch. Und das ist im Dezember 2026 vielleicht der größere Luxus.
Am 12. und 13. Dezember erweitert sich der Markt: zusätzliche Stände in der gesamten Innenstadt, verkaufsoffener Sonntag am 13.12., Themen-Ecken in der Fußgängerzone.
Detailprogramm wird im November 2026 auf attendorn.de veröffentlicht.
Mittwoch 2. Dezember bis Sonntag 13. Dezember 2026. Wochentags 15:00–20:00 Uhr, am Wochenende 11:00–20:00 Uhr. Verkaufsoffener Sonntag am 13. Dezember.
Mit dem Auto über die A45 (Abfahrt Olpe) oder A4 (Abfahrt Eckenhagen). Parken in den Innenstadtparkhäusern (kostenpflichtig) oder am Stadtrand. Mit der Bahn: Attendorn liegt an der Strecke Finnentrop–Olpe; vom Bahnhof Attendorn sind es rund 10 Minuten zu Fuß zum Marktplatz.
Eintritt frei. Verkostungen und Verkäufe an den Hütten gegen Entgelt.
Stadt Attendorn, Selina Heinrich — Tel. +49 2722 64-135, E-Mail [email protected].
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Marktplatz (zwischen Südsauerlandmuseum und Pfarrkirche)
Marktplatz Attendorn, 57439 Attendorn