Adventsmarkt im UNESCO-Weltkulturerbe Bergwerk
Der Rammelsberg in Goslar war über mehr als tausend Jahre eines der wichtigsten Erzbergwerke Europas. Mit der UNESCO-Anerkennung als Welterbe hat sich der Berg in den letzten Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Industriekultur-Standorte Deutschlands entwickelt. Der Weihnachtliche Rammelsberg nutzt diese Substanz und inszeniert die historischen Bergbaubauten in eine Adventslandschaft, die kaum mit klassischen Marktformaten vergleichbar ist.
Der Markt verteilt sich auf zwei Ebenen. Über Tage öffnen die ehemaligen Werkstätten, die Wäsche und die großen Hallen des Bergwerks ihre Türen und werden mit Marktständen, Bühnenarealen und Verpflegungs-Bereichen bespielt. Unter Tage entstehen kleinere Stände in den Stollen und an den Schauplätzen der Bergbauarbeit, sodass eine Wanderung über das Gelände zwangsläufig durch beide Welten führt.
An den Marktständen werden regionales Kunsthandwerk, Weihnachtsdekoration, Holz- und Metallarbeiten, Räucherwaren, Honig, Liköre und Klassiker der Adventsküche angeboten. Auf den Bühnen wechseln Chöre, Bläserensembles und Solisten mit kleinen Theateraufführungen und Geschichten-Lesungen.
Eine kleine Alpaka-Gruppe lässt sich auf dem Außenbereich begegnen, der Weihnachtsmann liest aus Klassikern der Weihnachtsliteratur vor, und Glasbläser, Wachsfiguren-Macher und Keramik-Werkstätten zeigen ihre Arbeit live. Damit verbindet der Markt die regionale Schauhandwerks-Tradition mit dem industriegeschichtlichen Kontext des Standorts.
Weil das Bergwerksgelände nur über schmale Bergstraßen erreichbar ist, organisiert der Veranstalter eine kostenlose Park-and-Ride-Anbindung vom Osterfeld. Shuttle-Busse verkehren während der Marktöffnungszeiten alle 20 Minuten. Außerdem hält der städtische Linienbus 803 in der Nähe des Eingangs.
Auch 2026 öffnet der Rammelsberg sein Tor an einem Dezember-Wochenende. Das Format hat sich in den letzten Jahren einen festen Platz im Adventskalender der Region erarbeitet und gehört zu den ungewöhnlichsten Marktformaten Niedersachsens.
Über Tage liegt der Schwerpunkt auf Markt, Bühne und Gastronomie. Unter Tage stehen kleinere Stände in den Stollen, und die Atmosphäre wechselt von der weiten Hallenwelt zur engen Welt der Bergbaugeschichte. Wer die Untertage-Strecken besucht, sollte festes Schuhwerk und warme Kleidung mitbringen.
Das genaue Detailprogramm 2026 wird vom Veranstalter im Spätherbst publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
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