Naturentdeckungs-Nachmittag für Kinder von 6 bis 12 Jahren am Michael-Otto-Institut
Der Waldforschertag ist kein Animationsprogramm, sondern echte Naturbildung im kleinen Format. Im Mittelpunkt steht die Frage, was im herbstlichen Wald lebt — und wie man es findet: Mit Lupe und Bestimmungsschlüssel jagen die Kinder Bodeninsekten, sammeln Blätter zum Vergleich, identifizieren Pilze, deuten Tierspuren im weichen Herbstboden. Das Konzept lautet: selbst entdecken, selbst dokumentieren, selbst Fragen stellen. Die Betreuung übernehmen ausgebildete Naturpädagoginnen des Instituts, die jede Beobachtung in einen größeren ökologischen Zusammenhang stellen.
Das Michael-Otto-Institut im NABU in Bergenhusen ist eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen für Wiesenvögel und Feuchtgebiete in Deutschland — bekannt vor allem für seine Arbeiten zum Rückgang von Kiebitz, Uferschnepfe und Großem Brachvogel. Eingebettet in das Forschungsprogramm ist die schulisch-pädagogische Arbeit: Über das Jahr verteilt bietet das Institut mehrere Themen-Forschertage (Wasserforschertag, Vogelforschertag, Waldforschertag), die jeweils ein anderes Ökosystem in den Mittelpunkt rücken. Bergenhusen liegt im südlichen Kreis Schleswig-Flensburg an der Eider-Treene-Sorge-Niederung — eines der ökologisch wertvollsten Feuchtgebiete Mitteleuropas.
Der Waldforschertag ist ein Kinderprogramm, keine Familienveranstaltung. Eltern können ihr Kind in Bergenhusen abgeben und nach drei Stunden wieder abholen — oder die Wartezeit für einen Spaziergang in die nahegelegene Stapelholmer Heide nutzen. Die Gruppengröße ist begrenzt, eine telefonische Anmeldung im Vorfeld ist daher zwingend.
Die Edition 2026 fällt mitten in die Herbstferien Schleswig-Holsteins — die ideale Saison, um den Wald in seiner Übergangsphase zu erleben: Pilze sprießen, Laub fällt, Insekten suchen Winterquartiere. Die Kinder werden in Kleingruppen aufgeteilt und arbeiten mit Forschertaschen, die das Institut bereitstellt.
Ökologische Grundbegriffe wie Habitat, Nahrungskette und Lebensraum werden nicht doziert, sondern am konkreten Fund erklärt. Wer einen Marder-Trittsiegel findet, lernt nebenbei, dass dieser nachtaktiv ist und welche Beute er sucht. Wer einen Pilz nicht identifizieren kann, lernt, ein Foto und eine Beschreibung anzufertigen — und nicht zu probieren.
Anmeldung über das Institut: telefonisch unter 04885-570 (Mo–Fr 9–12 Uhr) oder per E-Mail an [email protected].
10 EUR pro Kind. Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt.
Mit dem Auto über die A7 (Abfahrt Owschlag) oder die B202, dann Richtung Bergenhusen. Adresse: Goosstroot 1, 24861 Bergenhusen — Parkplatz direkt am Institut. Mit der Bahn bis Owschlag oder Schleswig, dann Bus / Taxi (kein ÖPNV-Anschluss in Bergenhusen).
Telefonisch unter 04885-570 (Mo–Fr 9–12 Uhr) oder per E-Mail an [email protected]. Plätze begrenzt — frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, kleiner Rucksack mit Verpflegung. Lupen, Becher und Bestimmungskarten stellt das Institut.
10 EUR pro Kind.
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Michael-Otto-Institut im NABU — Bergenhusen
Goosstroot 1, 24861 Bergenhusen