Familienfest der Gartenstadt Vahr unter dem Motto Vahr away
Wenn die Gartenstadt Vahr feiert, heißt es Vahr away. Das Stadtteilfest VAHRadies macht den Örreler Weg an einem Sommernachmittag zur Festmeile: Bühne, Marktstände, Mitmachaktionen und Kulinarik reihen sich aneinander, und der Stadtteil im Bremer Südosten zeigt, was in ihm steckt. Es ist eines jener Nachbarschaftsfeste im Land Bremen, bei denen der Zusammenhalt eines Quartiers für einen Nachmittag sichtbar und greifbar wird.
Auf der Bühne gibt es Musik, Tanz und Auftritte, dazu Verlosungen und Bewegungsangebote. Für Kinder stehen kreative Stationen bereit — Taschen bemalen, basteln, Porträts zeichnen lassen. An Marktständen verkaufen Hobbykünstlerinnen und -künstler Selbstgemachtes und lokale Delikatessen, Grill- und Getränkestationen sorgen für Verpflegung. Das Fest ist bewusst niedrigschwellig angelegt: kein Eintritt, kurze Wege, ein Programm, das Jung und Alt gleichermaßen mitnimmt.
Veranstaltet wird VAHRadies vom Wohnungsunternehmen GEWOBA, das die Gartenstadt Vahr maßgeblich prägt. Zahlreiche lokale Einrichtungen beteiligen sich, darunter Kulturstiftung, Mütterzentren, NABU, das Digital Impact Lab, das Freizeitheim, das Gemeinschaftszentrum und das Bürgerzentrum. Das Quartiersmanagement betont den Vielfaltsgedanken: Viele Vahrerinnen und Vahrer haben Wurzeln anderswo — der Stadtteil ist heute ihre Heimat und wird durch sie bereichert.
Die Vahr ist einer der jüngsten Stadtteile Bremens. Nach dem Zweiten Weltkrieg fehlten in der Hansestadt rund hunderttausend Wohnungen; 1954 begann der Bau der Gartenstadt Vahr mit etwa 2 200 Wohnungen, 1959 wurde die Vahr ein eigener Stadtteil. Zwischen 1957 und 1962 entstand die angrenzende Neue Vahr — mit fast 12 000 Wohnungen eines der größten Wohnungsbauprojekte Europas jener Jahre. Ihr Wahrzeichen ist das denkmalgeschützte Aalto-Hochhaus, das der finnische Architekt Alvar Aalto zwischen 1960 und 1963 im Auftrag der GEWOBA errichtete — ein Schlüsselwerk des organischen Modernismus. Während die Neue Vahr urban und großmaßstäblich wirkt, ist die Gartenstadt Vahr bis heute grün geprägt, mit weitläufigen Kleingartenanlagen und durchmischter Bebauung. VAHRadies macht dieses besondere städtebauliche Erbe als sozialen Treffpunkt erlebbar und stärkt den Zusammenhalt im Quartier.
Bei der Ausgabe 2026 verwandelt sich der Örreler Weg am 13. Juni wieder ins Vahradies. Geboten werden ein Bühnenprogramm mit Musik und Tanz, Mitmachaktionen, Bewegungsangebote, Marktstände mit Selbstgemachtem und kulinarische Spezialitäten. Veranstaltet wird das Fest von der GEWOBA gemeinsam mit zahlreichen Einrichtungen aus dem Stadtteil.
Unter dem Motto „Vahr away" verwandelt sich der Örreler Weg in eine Festpromenade. Das Fest feiert die Vielfalt des Stadtteils – viele Bewohnerinnen und Bewohner haben internationale Wurzeln und die Vahr als Heimat.
Veranstaltet von der GEWOBA gemeinsam mit Kulturvereinen, Mütterzentren, Umweltgruppen und Bürgerzentren des Stadtteils. Das detaillierte Bühnenprogramm 2026 mit Acts und Uhrzeiten wird kurz vor dem Termin über vahreport.de und die GEWOBA bekannt gegeben.
Das Fest findet am Örreler Weg in der Gartenstadt Vahr (28329 Bremen) statt. Der Stadtteil ist mit Straßenbahn und Bus gut an die Bremer Innenstadt angebunden.
Der Eintritt ist frei. Das Fest läuft an einem Samstagnachmittag von rund 13 bis 18 Uhr.
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Örreler Weg, Gartenstadt Vahr
Örreler Weg, 28329 Bremen