Transkulturelles Festival des Saarländischen Staatstheaters – Erstausgabe Oktober 2026
Das [ tra'vers ] festival ist eine der spannendsten Festival-Premieren des Jahres 2026 in Deutschland. Das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken bringt mit ihm ein Format heraus, das es so bisher nicht gegeben hat: ein transkulturelles Festival, das die Grenzen zwischen klassischer Hochkultur und elektronischer Subkultur, zwischen Konzert, bildender Kunst, Performance und Tanz bewusst auflöst – nicht als modisches Crossover-Etikett, sondern als kuratorisches Konzept mit klarer Haltung.
Das Festival entsteht in Kooperation mit zwei Saarbrücker Kulturakteuren: Kulturgut Ost, einem Kollektiv mit Wurzeln in der Saarbrücker Off-Szene, und Sektor Heimat, einem Akteur an der Schnittstelle zwischen Clubkultur und Performance. Gemeinsam mit dem Saarländischen Staatstheater stellen sie ein Programm zusammen, das die scheinbar geschlossenen Welten der Institutionen und der freien Szene öffnet. „Wir wollen die künstliche Trennung zwischen dominanter Kultur und alternativer Kultur abbauen", heißt es in der Festival-Selbstbeschreibung – ein Anspruch, der den künstlerischen und politischen Charakter des Festivals deutlich macht.
Bespielt werden zwei zentrale Saarbrücker Spielorte: das Saarländische Staatstheater am Schillerplatz mit seinen drei Bühnen (Großes Haus, Alte Feuerwache, sparte4) und die Alte Feuerwache, die mit ihrer industriellen Architektur den idealen Rahmen für die elektronischen und performativen Programmpunkte bietet. Die Kombination zweier so unterschiedlicher Häuser ist Teil des konzeptuellen Anliegens des Festivals.
Das Festival lädt internationale, nationale und regionale Künstler ein, die ihre Arbeiten meist auf interdisziplinäre Weise präsentieren. Im Line-up der Erstausgabe stehen unter anderem die Geigerin Estella Boersma mit ihrer audiovisuellen Arbeit „Remnants of Fate", der Berliner Techno-Produzent Recondite, das elektronische Duo Extrawelt mit Orchesterbegleitung, der Komponist und Pianist Kaan Bulak, der Komponist Peter Hinderthür, die Pianistin Milian Mori, die Choreografin Lucyna Zwolinska, der ungarische Komponist Márton Nemes, der Trompeter Jorge Duarte sowie die Ausstellungs- und Performance-Projekte Experimance, Kaessi, Fruit from Noise und der Indie-Pop-Act Good Looking Wilson.
Das Programm bringt also klassische und experimentelle Musik (Streichquartett, Solokonzert, Orchester) mit elektronischer Musik (Live-Set, Club-Format, audiovisuelle Performances), bildender Kunst (Installationen, Lichtkunst), Tanz und Performance zusammen. Highlight-Productions sind „Krabat" – eine musikalische Adaption nach Otfried Preußlers Roman –, die Lichtinstallation „EIDOS" und das Eröffnungswerk „Remnants of Fate". Damit positioniert sich das Festival klar in der Riege der internationalen Crossover-Festivals (Sonar, Donaueschinger Musiktage, Mira Festival, Holland Festival) und schafft im Saarland eine neue Adresse für diese Form der Kunst.
Das [ tra'vers ] festival ist Teil einer Strategie des Saarländischen Staatstheaters und der Landeshauptstadt Saarbrücken, sich als deutsch-französische Kultur-Drehscheibe stärker zu profilieren. Neben dem etablierten Festival Perspectives (Mai/Juni, ausschließlich deutsch-französische Bühnenkunst) erweitert das [ tra'vers ] das saarländische Festivaljahr um eine zeitgenössische, urbane Komponente und unterstreicht die Vielfalt der saarländischen Kulturszene.
Die Premiere des Festivals ist Teil der „Faszination, Festivals, Feeling"-Kampagne, mit der das Saarland 2026 seine Festivallandschaft profiliert. Das Festival positioniert sich als kuratierter Beitrag zu einer transdisziplinären Kunstszene, die in Saarbrücken bisher kein eigenes Format hatte. Tickets sind im Vorverkauf über die Theaterkasse erhältlich.
Weitere Künstler im Programm: Peter Hinderthür, Milian Mori, Lucyna Zwolinska, Jorge Duarte, Kaessi, Fruit from Noise. Detaillierte Auftrittszeiten und Tickets auf staatstheater.saarland/travers-festival.
Festival-Pässe und Einzel-Tickets über die Theaterkasse des Saarländischen Staatstheaters. Preise variieren je nach Veranstaltung.
Mit dem Auto: A6/A620 (Saarbrücken-Mitte). Parkmöglichkeiten am Staatstheater (Parkhaus Triererstraße) und in der Innenstadt. Mit der Bahn: Hauptbahnhof Saarbrücken, ca. 10 Minuten Fußweg zum Staatstheater und zur Alten Feuerwache.
Saarländisches Staatstheater, Schillerplatz 1, 66111 Saarbrücken. Alte Feuerwache, Landwehrplatz, 66111 Saarbrücken.
Vorverkauf über die Theaterkasse des Saarländischen Staatstheaters (Tel. 0681 3092-486, geöffnet Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr) oder online über staatstheater-saarland.eventim-inhouse.de. Festival-Pässe und Einzel-Tickets verfügbar.
Zahlreiche Hotels in der Saarbrücker Innenstadt – das Staatstheater liegt zentral nahe dem St. Johanner Markt.
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Saarländisches Staatstheater und Alte Feuerwache
Schillerplatz 1, Saarländisches Staatstheater, 66111 Saarbrücken