Deutschlands größtes Festival für internationale Bühnenkunst
Das Festival Theater der Welt wurde 1981 gegründet und wird alle drei Jahre vom Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) an wechselnden deutschen Städten ausgerichtet. Zürich, Köln, Berlin, Stuttgart, Mannheim, Halle, Mülheim, München, Hamburg und Frankfurt waren bereits Gastgeber. 2026 macht das Festival erstmals in Chemnitz Station – in unmittelbarer Anknüpfung an Chemnitz' Rolle als Kulturhauptstadt Europas 2025.
Das Programm 2026 wird von neun internationalen Kuratorinnen und Kuratoren aus Argentinien, Australien, China, Griechenland, Indien, Kanada, Saudi-Arabien, Senegal und Südafrika ausgewählt. Sie bringen 33 Produktionen nach Chemnitz, die sonst kaum nach Deutschland kämen – darunter Figurentheater aus Indonesien, Schauspiel aus Tschechien, eine partizipative Installation aus Australien und Musiktheater aus Indien.
Theater der Welt 2026 deckt das ganze Spektrum heutiger Bühnenkunst ab: klassisches Schauspiel, Figurentheater, Performance-Kunst, Schattentheater, immersive VR-Erlebnisse, Musiktheater und Tanzproduktionen. Die Vielfalt der Formen entspricht der globalen Bandbreite der Herkunftsländer – das Festival ist explizit als Forum für künstlerische Begegnung und kulturellen Austausch konzipiert.
Die Stadt Chemnitz, kreisfrei und im Bundesland Sachsen gelegen (AGS 14511), war 2025 mit Aarhus Kulturhauptstadt Europas. Theater der Welt 2026 setzt die kulturelle Dynamik der Kulturhauptstadtjahres fort. Spielstätten in der ganzen Stadt – darunter die Hartmannfabrik – werden bespielt; eine enge Kooperation mit den Theatern Chemnitz, der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt-GmbH macht das Festival zu einem Großprojekt für die ganze Region.
Geleitet wird die Chemnitzer Ausgabe von Dr. Christoph Dittrich und Stefan Schmidtke. Beide stehen für eine konzeptionell ambitionierte Programmgestaltung, die internationales Theater nicht als Showcase, sondern als Dialog mit dem lokalen Publikum versteht.
Die diesjährige Ausgabe bringt internationale Bühnenkunst nach Chemnitz, die sonst kaum in Deutschland zu sehen ist. Die neun Kuratorinnen und Kuratoren aus Argentinien, Australien, China, Griechenland, Indien, Kanada, Saudi-Arabien, Senegal und Südafrika haben Produktionen aus ihren jeweiligen Theaterszenen ausgewählt – darunter indonesisches Figurentheater, tschechisches Schauspiel, australische Installationen und indisches Musiktheater.
Die Hartmannfabrik fungiert als zentraler Festivalort mit Talks, Performances und der Festivalkasse. Weitere Aufführungen finden in den Theatern Chemnitz und in zahlreichen weiteren Spielstätten der Stadt statt.
Über das eigentliche Bühnenprogramm hinaus bietet das Festival Diskussionen, Künstlergespräche und Begegnungsformate – etwa am 26. Mai um 18 Uhr mit der ukrainischen Autorin Sofia Andruchowytsch und dem tschechischen Regisseur Dušan David Pařízek zur Produktion «Amadoka».
Chemnitz Hauptbahnhof verbindet die Stadt mit ICE-Halten in Leipzig, Dresden und Hof. Die Spielstätten liegen in der Innenstadt und sind mit Straßenbahn und zu Fuß erreichbar.
Karten sind über die Festival-Website, an der Festivalkasse in der Hartmannfabrik (Sa 10–16 Uhr) und an den jeweiligen Spielstätten erhältlich. Programmzeitungen liegen vor Ort aus.
Chemnitz bietet ein wachsendes Angebot an Hotels und Pensionen, auch im Zuge der Kulturhauptstadt 2025 stark ausgebaut. Buche rechtzeitig – die Festivalwochen sind eine Hochsaison.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Verschiedene Spielstätten Chemnitz