Erntewochenende im größten Obstanbaugebiet Nordeuropas
Das Alte Land ist mit rund 10.700 Hektar Obstbau das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Es erstreckt sich von der Hamburger Stadtgrenze bei Cranz und Neuenfelde bis ins niedersächsische Stade und prägt mit seinen Fachwerkhöfen, geraden Marschstraßen und Apfelbaumalleen eine eigene Kulturlandschaft. Auf der Hamburger Seite gehören Teile des Bezirks Harburg — Neuenfelde, Cranz und Francop — zum Alten Land.
Mitten in der Erntezeit, an einem September-Wochenende, öffnen die Altländer Obsthöfe ihre Tore zum Tag des offenen Hofes. Du kannst die Höfe besichtigen, dir die Arbeitsabläufe erklären lassen, in den Plantagen spazieren gehen und direkt vom Erzeuger einkaufen. Viele Höfe bieten Hofcafés, Grillstände und Kinderaktionen an.
Eine Spezialität sind die kostenlosen Obstparadies-Express-Fahrten, die zwischen den teilnehmenden Höfen pendeln, sowie die Schlepper-Touren durch die Plantagen. Für Familien mit Kindern sind diese Fahrten oft das Highlight des Tages.
Der Tag des offenen Hofes ist eingebettet in die Altländer Apfelwochen, die von August bis Oktober laufen. In dieser Zeit kannst du auf vielen Höfen Äpfel selber pflücken, an Verkostungen teilnehmen und Apfelsekt, Obstbrände und Apfelchutney direkt beim Erzeuger kaufen.
Auch wenn die Grenze zwischen Hamburg und Niedersachsen durch das Alte Land verläuft, ist die Region eine kulturelle Einheit. Die Hamburger Höfe — Obsthöfe in Cranz, Neuenfelde und Francop — gehören organisatorisch zum Tourismusverein Altes Land und beteiligen sich am Tag des offenen Hofes. Wer in Hamburg lebt, hat hier ein Erntefest praktisch vor der Haustür.
Der Tag des offenen Hofes 2026 fällt auf das Wochenende 12./13. September — mitten in der Hauptsaison der Apfelernte. Auf den Höfen läuft dann alles gleichzeitig: Pflücker:innen ernten die späten Sorten, Ladenhelfer:innen führen Besucher:innen durch die Hofläden, und in den Cafés brutzeln die Apfelpfannkuchen.
Veranstalter ist der Tourismusverein Altes Land. Die Liste der teilnehmenden Höfe wird in den Wochen vor dem Wochenende auf tourismus-altesland.de veröffentlicht — sie umfasst typischerweise 20 bis 30 Betriebe von Cranz bis Stade.
Teilnehmende Höfe u.a.: Obstparadies Schuback, Obsthof Schröder, Herzapfelhof Lühs, Obsthof Matthies, Obsthof Lefers, Apfelgarten Familie Meyer. Vollständige Liste auf tourismus-altesland.de.
Aus Hamburg: HVV-Fähre 62 bis Cranz oder Bus 257 ab S-Bahn Neugraben. Auto: Über die A26 ins Alte Land, Parkmöglichkeiten direkt an den Höfen. Mit dem Rad eine besonders schöne Tour entlang der Elbe.
Frei. Verkostungen und Hofbesichtigungen meist kostenlos, Käufe direkt beim Erzeuger.
Frühzeitig starten: Die Höfe füllen sich gegen Mittag. Wer den Obstparadies-Express nutzen will, achtet auf die Abfahrtszeiten an den teilnehmenden Höfen. Festes Schuhwerk für die Plantagen mitbringen.
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Obsthöfe im Alten Land (Neuenfelde, Cranz, Francop u.a.)
Altes Land (verschiedene Höfe), 21635 Hamburg