Über 300 Berliner Denkmäler öffnen ihre Türen – mehr als 1 000 Programmpunkte
Der Tag des offenen Denkmals wird in Deutschland seit 1993 begangen und basiert auf den European Heritage Days des Europarats. In Berlin koordiniert das Landesdenkmalamt die Beteiligung der Denkmaleigentümer:innen. Die Stadt mit ihrer überaus reichen Bau- und Kulturgeschichte – preußische Schlösser, Industrieanlagen, jüdische Friedhöfe, DDR-Architektur, moderne Wohnsiedlungen – nimmt diesen Tag besonders ernst.
An einem Wochenende im September öffnen über 300 Berliner Denkmäler ihre Türen – darunter viele, die das ganze Jahr über nicht öffentlich zugänglich sind. Hinzu kommen über 1 000 Programmpunkte: Spezialführungen, Themenrundgänge, Vorträge, Konzerte, Performances, Radtouren, Familienformate, Spielplätze des Denkmaltags. Damit bietet Berlin am Denkmaltag mehr Entdeckungen als jede andere Stadt Deutschlands.
2026 steht der Tag unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Im Mittelpunkt stehen Bauwerke und Anlagen, die als Teil von Netzen gebaut wurden: Bahnhöfe und Gleise, Wasserwerke, Stromtrassen, Telegrafenanlagen, Brücken, Hafenanlagen, Postgebäude. Berlin mit seiner reichen Infrastrukturgeschichte – von der ersten elektrischen Straßenbahn bis zum Mauerbau – hat dazu ungewöhnlich viel zu zeigen.
Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei. Geführte Touren erfordern allerdings oft eine Voranmeldung – die Kapazitäten sind begrenzt, und das Interesse ist groß. Das Detailprogramm für Berlin wird Anfang August 2026 auf denkmaltag.berlin.de und tag-des-offenen-denkmals.de veröffentlicht.
Die Ausgabe 2026 des Tags des offenen Denkmals in Berlin findet am Samstag 12. und Sonntag 13. September 2026 statt. Das deutschlandweite Motto lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Veranstalter ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, in Berlin koordiniert vom Landesdenkmalamt.
In Berlin öffnen über 300 Denkmäler ihre Türen, mit mehr als 1 000 Programmpunkten in allen Bezirken. Damit bietet Berlin am Denkmaltag mehr Entdeckungen als jede andere Stadt Deutschlands. Eintritt mit wenigen Ausnahmen frei; bei vielen Führungen wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten, da die Kapazitäten begrenzt sind.
Das vollständige Berliner Programm 2026 erscheint am 1. August 2026 auf denkmaltag.berlin.de und tag-des-offenen-denkmals.de/ort/berlin. Schon jetzt bekannt:
Eintritt mit wenigen Ausnahmen frei. Bei begrenzten Kapazitäten ist eine Voranmeldung über die jeweilige Programmseite empfohlen oder verpflichtend.
Über 300 Denkmäler verteilen sich auf alle Berliner Bezirke. Anreise mit dem ÖPNV ist dringend empfohlen – ein BVG-Tagesticket lohnt sich, da man am Denkmaltag oft mehrere Orte besucht. Manche Veranstaltungen bieten geführte Radtouren an.
Mit wenigen Ausnahmen ist der Eintritt frei. Bei Spezialführungen wird oft um Voranmeldung gebeten – die Kapazitäten sind begrenzt.
Plane gezielt: drei bis vier Denkmäler an einem Tag sind realistisch, mehr wird zu hektisch. Voranmeldungen für besonders gefragte Häuser (z. B. nicht öffentlich zugängliche Schlösser oder Industrieanlagen) öffnen oft schon Anfang August – frühzeitig prüfen. Bequemes Schuhwerk und Wasser einpacken, viele Denkmäler erfordern auch Treppen und Außenwege.
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Über 300 Denkmäler in allen Bezirken
Klosterstraße 47, 10179 Berlin