Monat der zeitgenössischen Musik Berlin
Ein Berliner Festivalmonat für Neue Musik in der zehnten Jubiläumsausgabe
2026
Vorstellung von Monat der zeitgenössischen Musik
Monat der zeitgenössischen Musik — Ausgabe 2026
Die 10. Edition öffnet am Freitag, 2. Oktober 2026 mit dem Ensemble Festival in der ehemaligen Galvanik CANK in Neukölln — drei Tage Werkschau aller Berliner Ensembles für Neue Musik. Parallel startet die Reihe „Disquiet" am 3. und 4. Oktober im Morphine Raum mit einem Konzert von Hardi Kurda und Karen Chalco sowie einem Workshop „Listening to complexity" unter Leitung von Siegmar Zacharias.
Die Programmlinie reicht über den gesamten Oktober mit zwei Dutzend Veranstaltungen, die thematisch um Hörgewohnheiten, transnationale Netzwerke und das Verhältnis von Musik und gesellschaftlicher Realität kreisen.
Höhepunkte Monat der zeitgenössischen Musik 2026
Programm Monat der zeitgenössischen Musik 2026
Auftaktwochenende (2.-4. Oktober 2026)
- Ensemble Festival — CANK, Neukölln. Alle Berliner Ensembles für Neue Musik in einer dreitägigen Werkschau
- Disquiet — Hardi Kurda & Karen Chalco — Morphine Raum, 3.10.
- Workshop „Listening to complexity" mit Siegmar Zacharias — 4.10.
Diskursveranstaltung (5. Oktober 2026)
- Time to Listen — Auseinandersetzung mit transnationalen Netzwerken der Neuen Musik
Doppelter Höhepunkt (18. Oktober 2026)
- EDEN CINEMA — ein Festival für Iris ter Schiphorst — Alte Münze. Jubiläumsfeier zu Ehren der Komponistin Iris ter Schiphorst
- Crushed Now — After Turing // Beyond Presence — Kultursaal Funkhaus Berlin (Oberschöneweide)
Weitere Programmpunkte über den Oktober verteilt
Über zwei Dutzend Veranstaltungen ergänzen das Programm — von Sound-Art-Installationen über Solokonzerte bis zu elektronischen Live-Sets. Filtermöglichkeiten nach Genre (komponierte Musik bis Sound Art), Format (Konzert, Performance, Installation) und Berliner Bezirk auf der offiziellen Programmseite.
Preise Monat der zeitgenössischen Musik 2026
Praktische Informationen — Monat der zeitgenössischen Musik
Tickets
Einzelticketing pro Veranstaltung; Preise variieren je nach Format zwischen 5 € (Diskursveranstaltungen) und ca. 25 € (große Konzerte). Vorverkauf über die jeweiligen Spielstätten und über field-notes.berlin/mdzm-programm.
Spielorte (Auswahl)
- CANK Neukölln — Ensemble Festival 2.-4.10.
- Alte Münze (Mitte, Molkenmarkt 2) — „EDEN CINEMA" 18.10.
- Kultursaal Funkhaus Berlin (Oberschöneweide, Nalepastraße 18-50) — „Crushed Now" 18.10.
- Morphine Raum — Disquiet 3.-4.10.
Anreise
Je nach Spielort. CANK Neukölln: U-Bahn U7 Karl-Marx-Straße. Alte Münze: U-Bahn U2 Klosterstraße. Funkhaus: Tram 21, M17 nach Oberschöneweide. Detaillierte Anreise im Programmheft.
Berlin als Hauptstadt der Neuen Musik
Berlin ist seit Jahrzehnten ein internationales Epizentrum der zeitgenössischen Musik. Die Berliner Philharmoniker pflegen das Repertoire, die Komische Oper experimentiert mit Format-Crossover, die Deutsche Oper bringt Uraufführungen, und in den freien Häusern (Radialsystem, Acker Stadt Palast, Berghain, BKA-Theater) entstehen Wochen für Wochen neue Werke. Diese Dichte bündelt die „initiative neue musik berlin e.V." (inm) seit 2016 zu einem ganzen Festivalmonat: dem Monat der zeitgenössischen Musik.
10. Jubiläumsausgabe — ein ganzes Jahrzehnt
Die Edition 2026 markiert das 10-jährige Bestehen des Festivals. Das Programm ist entsprechend ambitioniert kuratiert: vom Ensemble Festival, das die Berliner Ensembles für Neue Musik in einer dreitägigen Werkschau in Neukölln versammelt, bis zu Sonderveranstaltungen wie „EDEN CINEMA" zu Ehren der Komponistin Iris ter Schiphorst oder „Crushed Now — After Turing // Beyond Presence" im Kultursaal Funkhaus.
Ein Monat, zwei Dutzend Spielorte
Statt eine einzige Bühne zu bespielen, verteilt sich der MdzM bewusst auf die Berliner Spielstätten der freien Szene. Das CANK in Neukölln, die Alte Münze in Mitte, der Kultursaal Funkhaus in Oberschöneweide, der Morphine Raum, das BKA-Theater, die Akademie der Künste — alle werden über vier Wochen zu Stationen einer kontinuierlichen Programmreihe. Das Festival ist damit weniger ein zentrales Event als ein Festivalmonat mit dezentraler Topographie.
Genres, Formate, Diskurse
Programmatisch reicht das Spektrum von komponierter Neuer Musik (Ensemblefassungen, Solowerke, Kammermusik) über Sound-Art-Installationen, Performances und elektronische Live-Sets bis hin zu Diskursveranstaltungen wie „Time to Listen" (5.10), das sich mit transnationalen Netzwerken der Neuen-Musik-Szene auseinandersetzt. Workshops wie „Listening to complexity" mit Siegmar Zacharias ergänzen das Konzert-Programm um eine reflexive Ebene.
Die initiative neue musik berlin e.V.
Hinter dem Festival steht die inm — der Berliner Verbund von Komponist:innen, Ensembles, Veranstaltern und Spielstätten der zeitgenössischen Musik. Gegründet 1991, vertritt die inm heute über 200 Mitglieder und wird vom Berliner Senat für Kultur und Europa sowie aus EU-Mitteln gefördert. Geschäftsstelle: Littenstraße 10, Berlin-Mitte.
Wo es stattfindet Monat der zeitgenössischen Musik
Monat der zeitgenössischen Musik auf einen Blick
Verlauf von Monat der zeitgenössischen Musik
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