An ausgewählten Sonntagen die Eckartsburg entdecken — kostenfreie Führungen durch die mittelalterliche Höhenburg im Burgenlandkreis
Hoch über dem Städtchen Eckartsberga an der Grenze zu Thüringen, am östlichen Rand der Finne, erhebt sich die Eckartsburg — eine spätromanische Höhenburg aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert, die zu den ältesten erhaltenen Burganlagen Sachsen-Anhalts gehört. Während eines Großteils des Jahres ist die Burg verschlossen, doch an fünf Sonntagen zwischen Mai und September verwandelt sich die alte Anlage in einen lebendigen Schauplatz: Beim Tag der offenen Burg öffnet die Burgmannschaft Zur Eckartsburg e.V. das Burgtor und nimmt dich mit auf eine Reise durch die Geschichte.
Der 36 Meter hohe Bergfried ragt weithin sichtbar über die Hügellandschaft von An der Finne hinaus. Von hier oben hatten die thüringischen Landgrafen einst freien Blick über ihren Herrschaftsbereich. 1457 wurde Anne von Österreich von ihrem Mann, Herzog Wilhelm III., auf die Eckartsburg verbannt — eine der bekanntesten Episoden aus der wechselvollen Geschichte der Anlage. Ringmauern, Palas, Kammergottor und das Torhaus zur östlichen Vorburg sind noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten und bilden den Kern der Besichtigung.
Getragen wird der Tag der offenen Burg vom Verein Burgmannschaft Zur Eckartsburg e.V., der die Burg gemeinsam mit der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt betreut. Die ehrenamtlichen Burgmänner und -frauen führen dich um 12:30, 13:00 und 14:15 Uhr durch ausgewählte Bereiche der Anlage und erzählen Anekdoten über Bauphasen, Bewohner und Restaurierungen — ohne Eintrittsgeld, ohne Anmeldung, einfach hineinspazieren.
Eckartsberga liegt im südlichen Burgenlandkreis und gehört zur Verbandsgemeinde An der Finne. Die Burg ist Teil des dichten Netzes mittelalterlicher Wehranlagen, das die Saale-Unstrut-Region zur burgenreichsten Landschaft Deutschlands macht. Ein Burgenwochenende in Sachsen-Anhalt kombiniert die Eckartsburg gut mit der Rudelsburg, der Burg Saaleck oder der Neuenburg über Freyburg — alles in einem überschaubaren Radius rund um Naumburg.
Der Tag der offenen Burg ist ruhig, unaufgeregt und besonders bei Familien mit Kindern beliebt, die selten so unmittelbar Burgmauern, Bergfried und Burghof erleben können. Wer es lieber dokumentarisch mag, lässt sich von den ehrenamtlichen Guides durch die Anlage führen; wer den Tag stiller verbringen will, sucht sich einen Platz auf dem Burgrasen mit Blick über die Finne-Hügel.
Fünf Termine, fünf Mal Burgluft: Die Sommerreihe 2026 läuft vom 31. Mai bis 13. September. An jedem geöffneten Sonntag stehen die Tore der Eckartsburg zwischen 12:00 und 16:00 Uhr für Besucher offen — ohne Anmeldung, ohne Eintrittsgeld, ohne Vorauswahl.
Die Burgmannschaft Zur Eckartsburg e.V. bietet drei kurze Führungen pro Tag an: um 12:30, 13:00 und 14:15 Uhr. Wer keine Lust auf Führung hat, kann die Anlage in eigenem Tempo erkunden.
Bei jedem Termin ist Besichtigung des Bergfrieds, Palas, Ringmauer und Burghof möglich. Die Anlage gehört zur Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.
Eckartsberga liegt direkt an der B 87 zwischen Naumburg und Weimar. Mit der Bahn erreichst du den Bahnhof Bad Sulza (RB 78), von dort sind es ca. 8 km nach Eckartsberga. Auf der Burg gibt es kostenlose Parkplätze unterhalb der Anlage.
Der Eintritt ist frei. Spenden für den Erhalt der Burg sind willkommen.
Geöffnet jeweils 12:00–16:00 Uhr: 31. Mai, 28. Juni, 26. Juli, 30. August und 13. September 2026.
Geführte Rundgänge starten um 12:30, 13:00 und 14:15 Uhr. Keine Anmeldung nötig — einfach am Burgtor erscheinen.
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Eckartsburg
Burgweg, 06648 Eckartsberga