Streetfood-Festival mit internationalen Food Trucks, Live-Musik und Street Art auf dem Berliner Teufelsberg
Der Teufelsberg ist einer der ungewöhnlichsten Orte Berlins: ein künstlich aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs aufgeschütteter Hügel im Grunewald, auf dem während des Kalten Krieges eine US-amerikanische Abhörstation der NSA stand. Heute ist das Gelände öffentlich zugänglich — und beherbergt eine der größten Street-Art-Galerien Europas in den ehemaligen Radom-Türmen. Das Street Food Fest auf dem Teufelsberg nutzt dieses einzigartige Setting für ein zweitägiges Streetfood-Festival mit internationalen Food Trucks.
Das Festival versammelt internationale Food Trucks mit kulinarischen Routen quer durch die Weltküchen: Lateinamerikanisches Streetfood (Empanadas, Tacos, Arepas), asiatische Spezialitäten (Pho, Ramen, Bao), arabische und nahöstliche Klassiker (Falafel, Manakish, Shawarma), europäische Spezialitäten (französische Galettes, italienische Streetfood-Klassiker, deutsche Bratwurst-Variationen), sowie vegane und vegetarische Stände. Begleitet wird das kulinarische Angebot von der typischen Brise auf dem Berg — und von „Gewürze, Koch- und Backaromen" über dem Festival, wie die offizielle Beschreibung formuliert.
Der Teufelsberg wird nicht nur kulinarisch bespielt: Die Street-Art-Galerie in den ehemaligen Radom-Kuppeln und Verwaltungsgebäuden bleibt während des Festivals zugänglich — eine der ausgedehntesten Outdoor-Galerien Berlins mit Werken internationaler und Berliner Künstler:innen. Dazu spielen über beide Tage Live-Bands und DJs auf Bühnen im Außenbereich.
Vom Teufelsberg aus hat man einen der besten Panoramablicke über Berlin — der Grunewald im Vordergrund, dahinter die City-West mit Funkturm und Gedächtniskirche, bei klarer Sicht bis zum Brandenburger Tor und Fernsehturm. Das Streetfood-Festival kombiniert damit ein kulinarisches Wochenende mit einem touristischen Highlight, das viele Berliner:innen sonst eher selten besuchen.
Das Festival verlangt einen Eintritt — anders als die meisten kostenlosen Berliner Streetfood-Märkte. Die Preise sind moderat (12 € Erwachsene, 10 € ermäßigt, 5 € für Kinder/Schüler bis 17, frei für Kinder unter 7). Damit finanziert sich das Festival inkl. der Unterhaltung des Teufelsberg-Geländes.
Mit den Food Trucks geöffneten Bühnen und der Street-Art-Galerie verteilt sich das Festival über das gesamte Außengelände der ehemaligen NSA-Station. Bei klarem Wetter ergibt sich von der Aussichtsplattform der bekannte 360°-Panoramablick über Berlin und Grunewald.
Programmstruktur 2026:
Eintritt: 12 € Erwachsene, 10 € ermäßigt, 5 € Kinder/Schüler bis 17 Jahre. Kinder unter 7 Jahren frei. Streetfood, Getränke und einzelne Workshops kosten zusätzlich je Stand.
S-Bahn S3 oder S9 bis Heerstraße / S5 bis Pichelsberg, dann Bus 218 bis Glockenturm und 15 Gehminuten den Berg hinauf. Alternative: S3/S9 bis Grunewald, Fußweg ca. 30 Minuten durch den Wald. Mit dem Auto: begrenzte Parkplätze an der Teufelsseechaussee.
Sa und So jeweils 11–21:30 Uhr.
Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €, Kinder/Schüler bis 17 5 €, Kinder unter 7 frei. Streetfood und Getränke werden je Stand zusätzlich bezahlt.
Familienfreundlich; das Gelände ist offen und großzügig. Kinderwagen über grobe Wege teilweise eingeschränkt nutzbar.
Festes Schuhwerk empfohlen — der Aufstieg zum Teufelsberg führt teils über unbefestigte Waldwege.
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Teufelsberg (ehemalige NSA-Abhörstation)
Teufelsseechaussee 10, 14193 Berlin