Einer der drei wichtigsten Kleinkunstpreise im deutschsprachigen Raum
Die St. Ingberter Pfanne wird seit 1985 jährlich von der Stadt St. Ingbert (Saarpfalz-Kreis) vergeben. Gemeinsam mit dem Salzburger Stier und dem Deutschen Kleinkunstpreis (Mainz) gilt sie als einer der drei wichtigsten Kleinkunstpreise im deutschsprachigen Raum. Wer hier gewinnt, hat einen Karrieresprung gemacht – die Liste der Preisträgerinnen und Preisträger liest sich wie ein Who is Who des deutschsprachigen Kabaretts.
An vier Wettbewerbsabenden treten jeweils drei Kandidatinnen und Kandidaten mit einem 45-minütigen Programm gegeneinander an. Bewertet werden sie von einer Fachjury, einer Publikumsjury und einer Jugendjury (Stiftung des Ministers für Kultur). Insgesamt werden vier Preise zu je 4 000 Euro vergeben: zwei Jurypreise, ein Publikumspreis und der Preis der Jugendjury. Am Freitag nach den Wettbewerbsabenden findet die festliche Preisverleihung statt.
Schauplatz ist die Industriekathedrale Alte Schmelz, eine ehemalige Eisenhütte aus dem 18. Jahrhundert, die heute als Veranstaltungsort dient. Die Backsteinarchitektur und die hohen Hallen verleihen den Auftritten eine eigene Note – ein Spielort, der so eng mit dem Festival verbunden ist, dass viele die Pfanne ohne ihn nicht mehr denken können.
Das Festival ist offen für Kabarett, Liedermacherei, Pantomime, Bewegungs- und Musiktheater, Comedy sowie innovative Kleinkunstformen. Die Programme müssen ein mehrheitlich deutschsprachiges Publikum ansprechen können. Es handelt sich nicht ausschließlich um einen Nachwuchswettbewerb, doch gerade aufstrebende Künstlerinnen und Künstler nutzen die Pfanne gerne als Bühne – auch weil alle Beiträge vom Saarländischen Rundfunk aufgezeichnet und später in den dritten ARD-Programmen sowie auf 3sat ausgestrahlt werden.
St. Ingbert, knapp 37 000 Einwohner und im Saarpfalz-Kreis gelegen, ist außerhalb des Saarlandes nicht jedem ein Begriff. Doch in der Kleinkunstszene gilt die Stadt seit Jahrzehnten als Pflichttermin – die Pfanne hat St. Ingbert eine kulturelle Sichtbarkeit verschafft, die weit über die Grenzen des Saarlandes hinausreicht.
Über vier Abende treten zwölf Bewerberinnen und Bewerber aus Kabarett, Comedy, Liedermacherei, Pantomime und Musiktheater gegeneinander an. Eine Fachjury, eine Publikumsjury und die Jugendjury der Stiftung des Ministers für Kultur entscheiden über die Preisträger. Alle Auftritte werden vom Saarländischen Rundfunk aufgezeichnet und später in den dritten ARD-Programmen und auf 3sat ausgestrahlt.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden im Frühsommer 2026 auf der offiziellen Website der Stadt St. Ingbert bekanntgegeben. 2025 hatten unter anderem Sia Korthaus, Piero Masztalerz und Florian Wagner gewonnen.
Ticketpreise und Abos über st-ingbert.reservix.de. Abonnement ab ersten Montag im Juli, Einzeltickets ab ersten Montag im August.
Mit der Bahn bis St. Ingbert Hauptbahnhof, von dort 10 Minuten Fußweg zur Alten Schmelz. Mit dem Auto über die A6, Parkplätze rund um die Industriekathedrale verfügbar.
Abonnements ab dem ersten Montag im Juli, Einzeltickets ab dem ersten Montag im August über st-ingbert.reservix.de. Telefonisch unter +49 6894 130, E-Mail [email protected].
Die Wettbewerbsabende sind beliebt – frühe Buchung empfohlen. Wer alle vier Abende plus Preisverleihung sehen will, sichert sich am besten ein Abonnement. Übernachtungstipp: Hotels in St. Ingbert oder Saarbrücken (15 Minuten mit der Bahn).
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Industriekathedrale Alte Schmelz
Saarbrücker Straße 38, 66386 St. Ingbert