Das wichtigste deutsche Kurzfilmfestival für Filmemacher unter 30 — 9. Ausgabe in St. Ingbert
2018 von Jörn Michaely (künstlerische Leitung) und Fabian Roschy (organisatorische Leitung) gegründet, hat sich das Bundesfestival junger Film in nur wenigen Jahren zu einem der wichtigsten Kurzfilmfestivals Deutschlands entwickelt. Die Ausgangsidee: ein Festival, das ausschließlich Filmemacher unter 30 Jahren wertschätzt — eine Lücke, die im deutschen Festivalbetrieb tatsächlich bestand. Schon die Premiere 2018 zog 2.200 Besucher an, 2019 waren es bereits 6.079.
Hinter dem Festival steht der Verein junger Film e.V., der die Veranstaltung in enger Zusammenarbeit mit der Stadt St. Ingbert ausrichtet. Die Stadt finanziert wesentliche Teile des Festivals aus dem kommunalen Kulturbudget — eine in dieser Größenordnung bemerkenswerte kulturpolitische Investition für eine Stadt mit knapp 36.000 Einwohnern. 2021 erhielt das Festival den Saarländischen Staatspreis für Design für sein Erscheinungsbild.
Das Festival vergibt insgesamt 15.000 Euro Preisgelder in mehreren Kategorien:
Das Festival ist dezentral auf mehrere Spielstätten in der Innenstadt St. Ingberts verteilt. Highlight ist das Open-Air-Kino auf dem Marktplatz — eine große Leinwand unter freiem Himmel, klassische Festivalstühle, Sommerabend, dazu eine Festivalmeile mit Foodtrucks, Bars und Lounge-Bereichen. Die Filmemacher selbst sind oft anwesend, was nach den Vorführungen Filmgespräche mit dem Publikum erlaubt.
Die 9. Ausgabe steht unter dem Motto „Out of the Box". 52 Filme wurden aus rund 450 Einreichungen ausgewählt. Der Eröffnungsfilm 2026 ist Non-Lieux von Adrian Sagolla, Marius Schwingel und Diana Westphal — ein Film über Solidarität und Selbstermächtigung. Neuerung 2026: Die Preisverleihung findet erstmals samstagabends im Open-Air-Kino statt, im Anschluss laufen die Gewinnerfilme direkt auf der großen Leinwand.
Die Hauptauswahl der 52 Filme verteilt sich auf sechs thematische Wettbewerbsblöcke, dazu kommen Sonderformate:
St. Ingbert liegt zentral im Saarpfalz-Kreis, an der Grenze zwischen Saarland und Rheinland-Pfalz. Die Stadt hat einen lebendigen Kultursektor, eine bekannte Musikszene (das Album-Spielfeld der Industriellen Musik) und mit dem Bundesfestival junger Film ein national bedeutsames Festivalprofil aufgebaut. Wer Indie-Kurzfilm in Deutschland sehen will, kommt im Juni nach St. Ingbert.
Das Festival 2026 steht unter dem Motto Out of the Box. Ticketverkauf startet am 18. Mai 2026. Eröffnungsfilm ist Non-Lieux von Adrian Sagolla, Marius Schwingel und Diana Westphal.
Vollständiges Programm mit Filmlisten und Vorführzeiten auf junger-film.de.
Einzelvorstellung ca. 5–8 €, Tagespass ca. 18 €, Festivalpass ca. 50 €. Verkauf ab 18. Mai 2026.
Mit der Bahn: Bahnhof St. Ingbert — direkte ICE-Verbindungen über Mannheim und Saarbrücken. Vom Bahnhof zu den Spielstätten 5–15 Min. Fußweg. Mit dem Auto: A6 und A8, Ausfahrt St. Ingbert-Mitte. Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern Innenstadt.
Tickets für 2026 ab 18. Mai 2026 im Vorverkauf über junger-film.de. Einzeltickets, Tagespass und Festivalpass verfügbar.
Hotels in St. Ingbert und im Umland — wegen der Festivalbesucher früh buchen. Alternative: Saarbrücken (15 Min. mit der Bahn) mit deutlich mehr Auswahl.
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Mehrere Spielstätten in der Innenstadt St. Ingbert + Open-Air-Kino am Marktplatz
Innenstadt St. Ingbert — dezentrale Spielstätten, Open-Air-Kino Marktplatz, 66386 St. Ingbert