Tag der Manufakturen in der Klingenstadt — vier Traditionshäuser öffnen ihre Werkstore für Live-Schmieden, Schleiferei und exklusive Rabatte
Solingen, die Klingenstadt im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen), ist seit Jahrhunderten Synonym für hochwertige Messer, Scheren und Schneidwerkzeuge. Schon im Mittelalter waren Solinger Klingen in ganz Europa gefragt. Heute ist „Solingen" eine geschützte Herkunftsbezeichnung — wer ein Messer aus dieser Stadt kauft, kauft ein Stück Wirtschaftsgeschichte. Der Schneidwaren Samstag ist die einmal jährliche Gelegenheit, diese Tradition aus erster Hand zu erleben.
Beteiligt sind seit Jahren vier traditionsreiche Solinger Manufakturen:
Besucher erhalten eine Stempelkarte, die in jeder Manufaktur abgestempelt wird. Mit drei Stempeln gibt es freien Eintritt ins LVR-Industriemuseum (ehemalige Gesenkschmiede Hendrichs, 1886 gegründet) — eines der eindrucksvollsten Industriedenkmäler in NRW. Das Museum verlängert an diesem Tag seine Öffnungszeiten auf 11 bis 18 Uhr und ist Teil der inszenierten Manufaktur-Tour.
Was den Schneidwaren Samstag von einem normalen Tag der offenen Tür unterscheidet: In jeder Manufaktur laufen Live-Demonstrationen aus der laufenden Produktion. Bei GÜDE schmieden Schmiede den glühenden Stahl auf historischen Hämmern. Bei Herder zeigen Schleifer ihre Kunst. Kretzer demonstriert Scherenmontage. Becker zeigt Präzisionsarbeit an Mini-Werkzeugen, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind.
Der wirtschaftliche Reiz für viele Besucher: An allen vier Standorten gelten an diesem Samstag Werksverkaufspreise und exklusive Rabatte. Ein handgeschmiedetes Solinger Küchenmesser kann hier deutlich günstiger sein als im Fachhandel. Wer ernsthaft Schneidwerkzeuge investiert (Köche, Hobbyhandwerker, Friseure), plant den Schneidwaren Samstag oft Monate im Voraus.
Samstag, 5. September 2026, 9 bis 16 Uhr — die Solinger Schneidwarenmanufakturen öffnen ihre Werkhallen für ein interessiertes Publikum. Bei Güde, Robert Herder, Kretzer und Becker laufen Live-Demonstrationen aus der laufenden Produktion: Schmieden, Schleifen, Scherenmontage, Präzisionsarbeit an Manikürewerkzeugen.
Das LVR-Industriemuseum (ehemalige Gesenkschmiede Hendrichs) ist von 11 bis 18 Uhr offen. Wer drei Stempel auf seiner Karte sammelt, kommt kostenfrei rein. Werksverkauf an allen Standorten mit exklusiven Rabatten auf Klingen, Scheren und Werkzeuge.
An jeder Manufaktur einen Stempel sammeln — drei Stempel = freier Museumseintritt. Karte erhältlich an allen Stationen.
Vollständiges Programm und Adressen: solinger-schneidwaren-samstag.de.
S-Bahn S7 nach Solingen, von dort Bus oder Taxi zu den einzelnen Manufakturen (verteilt über das Stadtgebiet). Mit dem Auto über A46.
Eintritt zu den Manufakturen frei. LVR-Industriemuseum: mit Stempelkarte (3 Stempel) freier Eintritt.
An vielen Manufakturen Werksverkauf mit Rabatten — Bargeld empfohlen, manche kleine Stände akzeptieren keine Kartenzahlung.
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Vier Manufakturen (Güde, Robert Herder, Kretzer, Becker) + LVR-Industriemuseum
verschiedene Manufakturen Solingen, 42699 Solingen