32. Original Johanngeorgenstädter Schwibbogenfest mit Bergaufzug
Tage des traditionellen Handwerks am weltgrößten freistehenden Schwibbogen — 12. und 13. Dezember 2026 mit Bergaufzug
2026
Vorstellung von Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt
Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt — Ausgabe 2026
32. Schwibbogenfest 2026
Am 12. und 13. Dezember 2026 — dem 3. Adventswochenende — feiert Johanngeorgenstadt zum 32. Mal das Original-Schwibbogenfest am weltgrößten freistehenden Schwibbogen. Die zwei Tage stehen ganz im Zeichen der erzgebirgischen Handwerks-Tradition: Schwibbogen-Macher, Räuchermänner-Drechsler, Pyramiden-Bauer und Klöppler zeigen ihre Werkstätten vor Publikum.
Höhepunkt ist die Bergparade am Samstagnachmittag (13:45 Uhr): Bergbruderschaften ziehen in historischen Bergmannsuniformen mit Bergmusikern auf den Platz des Bergmanns ein und intonieren das «Steigerlied». Begleitend findet eine Sonderausstellung zur Bergbau- und Schwibbogen-Geschichte in der Heimatstube statt.
Höhepunkte Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt 2026
- Bergparade am Samstag 13:45 Uhr — Einzug der Bergbruderschaften in historischen Uniformen
- Handwerks-Vorführungen am weltgrößten freistehenden Schwibbogen
- Sonderausstellung in der Heimatstube zur Bergbau- und Schwibbogen-Tradition
- Pavillon-Auftritte mit Bläserquartett, Männerchor, Schulchor
- Weihnachtsmann-Besuch am Samstag
- Verkauf authentischer Erzgebirgs-Volkskunst direkt vom Hersteller
- Eintritt frei
Programm Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt 2026
Schwibbogenfest 2026 — Programm
Samstag, 12. Dezember (13:00 — 18:00 Uhr)
- 13:00 Uhr: Öffnung des Marktes am Platz des Bergmanns
- 13:45 Uhr: Bergparade — Einzug der Bergbruderschaften in historischen Uniformen, mit Bergmusik und «Steigerlied»
- Pavillon-Auftritte: Bläserquartett, Männerchor
- Handwerks-Vorführungen: Schwibbogen-Macher, Räuchermänner-Drechsler, Pyramiden-Bauer, Klöppler
- Heimatstube: Sonderausstellung zur Bergbau- und Schwibbogen-Tradition Johanngeorgenstadts
- 16:00 Uhr: Besuch des Weihnachtsmanns mit Geschenken für Kinder
- 18:00 Uhr: Tagesschluss
Sonntag, 13. Dezember (14:00 — 18:00 Uhr)
- 14:00 Uhr: Marktöffnung
- Pavillon-Programm: Schulchor, Akkordeon-Spieler
- Handwerks-Vorführungen werden fortgesetzt
- Heimatstube weiterhin geöffnet
- Bunter weihnachtlicher Programm-Mix mit Festmarktatmosphäre und kulinarischen Spezialitäten
- 18:00 Uhr: Festschluss
Durchgehend an beiden Tagen: Verkaufsstände mit Schwibbogen, Räuchermännern, Holzfiguren, Klöppelspitzen, Pyramiden, Glühwein, Stollen, Buttermilchgetzn, Klitscher.
Preise Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt 2026
Eintritt frei. Glühwein etwa 4 €, Bratwurst 4 €, Buttermilchgetzn 5 €. Schwibbögen klein ab 80 €, große freistehende Schwibbögen 500+ €. Räuchermänner 25–80 €. Räucherkerzen-Packungen ab 6 €.
Praktische Informationen — Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt
Termin
Samstag, 12. Dezember und Sonntag, 13. Dezember 2026.
Öffnungszeiten
Samstag 13:00 — 18:00 Uhr (mit Bergparade 13:45 Uhr); Sonntag 14:00 — 18:00 Uhr.
Ort
Platz des Bergmanns, 08349 Johanngeorgenstadt (Erzgebirgskreis).
Eintritt
Freier Eintritt.
Bergparade
Samstag, 12. Dezember 2026, 13:45 Uhr — Bergbruderschaften ziehen in historischen Uniformen auf den Platz des Bergmanns.
Anreise
Erzgebirgsbahn ab Zwickau über Aue (ca. 90 Min.) nach Johanngeorgenstadt. Auto über A 72 Hof–Chemnitz, Ausfahrt Hartenstein, dann B 169/B 283 nach Johanngeorgenstadt.
Veranstalter
Tourismusverband Erzgebirge e.V. mit der Stadt Johanngeorgenstadt. Telefon Verband: +49 3733 18800-0.
Der weltgrößte freistehende Schwibbogen
Johanngeorgenstadt im Erzgebirgskreis (Bundesland Sachsen) liegt im Westerzgebirge an der tschechischen Grenze, etwa 100 km südwestlich von Dresden. Die Bergstadt wurde 1654 von protestantischen böhmischen Bergmännern gegründet, die aus Glaubensgründen aus Joachimsthal (heute Jáchymov) emigrierten — der Name «Johann Georgen Stadt» ehrt den Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen, der die Gründung erlaubte. Die Stadt entwickelte sich zur produktiven Silber- und später Zinn-Bergstadt, deren Bergbau-Tradition bis heute prägend ist. Wahrzeichen ist der riesige freistehende Schwibbogen am Platz des Bergmanns — mit über 6 Metern Höhe und 25 Metern Spannweite der weltgrößte seiner Art. Der Schwibbogen ist eine erzgebirgische Erfindung des 18. Jahrhunderts: ursprünglich aus Eisen geschmiedet, als Lichtträger für die Bergmänner gedacht, später aus Holz und mit weihnachtlichen Motiven beladen. Die Johanngeorgenstädter Variante in monumentaler Großgröße macht das Bauwerk zur Attraktion in der gesamten Adventszeit.
Tage des traditionellen Handwerks
Das Schwibbogenfest läuft offiziell unter dem Titel «Tage des traditionellen Handwerks» und stellt das erzgebirgische Volkskunst-Handwerk in den Mittelpunkt: Schwibbogen-Macher zeigen ihre Werkstätten, Räuchermänner-Drechsler arbeiten vor Publikum, Pyramiden-Bauer demonstrieren das Zusammensetzen einer Etagen-Pyramide, Klöppler weiben Spitzen, Räucherkerzen-Manufakturen geben Einblick in die Herstellung. Diese handwerkliche Komponente unterscheidet das Schwibbogenfest von einem reinen Weihnachtsmarkt — es ist eine Mischung aus Markt, Handwerker-Schau und Bergmanns-Tradition.
Bergaufzug und Bergparade
Höhepunkt ist die Bergparade am Samstag, 12. Dezember 2026, gegen 13:45 Uhr: Mitglieder der Erzgebirgs-Bergbruderschaften ziehen in historischen Bergmannsuniformen mit Bergmusikern durch die Stadt und feierlich auf den Platz des Bergmanns ein. Die Uniformen sind sorgfältig gefertigte Repliken: schwarze Knappenröcke mit silbernen Knöpfen, Schachthüte mit Kerzenhaltern, Bergpicken und Schlägel. Die Bergmusiker spielen das «Steigerlied» («Glück Auf, der Steiger kommt»), die inoffizielle Hymne der erzgebirgischen Bergmannschaft. Es ist nicht Folklore, sondern lebendige Vereinstradition — viele Teilnehmer gehören Bergbruderschaften an, die sich seit Generationen für die Bewahrung der bergmännischen Kultur engagieren.
Markt mit Pavillon-Entertainment
Während der zwei Tage bevölkert ein kleiner Weihnachtsmarkt den Platz des Bergmanns. Stände bieten Schwibbogen, Räuchermänner, Holzfiguren, Klöppelspitzen, Pyramiden, Glühwein, sächsische Stollen, erzgebirgische Spezialitäten wie Buttermilchgetzn und Klitscher. Ein Pavillon in der Mitte bietet Programm — Auftritte von Schulchören, Bläserquartetten, Akkordeon-Spielern. Im «Heimatstube»-Heimatmuseum direkt am Platz öffnet eine Sonderausstellung zur Geschichte der Johanngeorgenstädter Bergbau- und Schwibbogen-Tradition.
Anreise und Nachbarschaft
Johanngeorgenstadt liegt direkt an der tschechischen Grenze — ein Spaziergang über die Brücke führt nach Potůčky in Tschechien, wo der Erzgebirgs-Spaziergang fortgesetzt werden kann. Mit Bahn ab Zwickau über Aue nach Johanngeorgenstadt (Erzgebirgsbahn). Auto: A 72 (Hof–Chemnitz), Ausfahrt Hartenstein, dann B 169 nach Aue, weiter B 283 nach Johanngeorgenstadt. Festes Schuhwerk wegen oft winterlicher Wegbedingungen empfohlen.
Wo es stattfindet Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt
Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt auf einen Blick
Verlauf von Schwibbogenfest Johanngeorgenstadt
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