Traditionelles Vereinsfest der Schützengilde Radbruch und Umgebung von 1899 am zweiten Juni-Wochenende
Die Schützengilde Radbruch und Umgebung von 1899 e.V. zählt zu den Schützenvereinen des späten 19. Jahrhunderts, die im Zuge der bürgerlichen Vereinsbewegung in vielen niedersächsischen Dörfern gegründet wurden. Mit ihren 125 Jahren ist sie eine der traditionsreichen Gilden im nördlichen Landkreis Lüneburg. Mitglieder kommen nicht nur aus Radbruch selbst, sondern auch aus den umliegenden Orten der Samtgemeinde Bardowick. Sportliches Schießen mit Klein-Kaliber und Luftgewehr sowie das gesellige Vereinsleben bilden den Kern der Vereinsarbeit.
Das Schützenfest folgt dem bewährten Programmschema der norddeutschen Schützentradition. Der Samstag startet mit dem Antreten der Vereinsmitglieder in Schützenuniform und dem Aufmarsch zum Schützenstand. Es folgen Königsschießen und weitere Schießwettbewerbe um Pokale und Ehrenscheiben. Am späten Nachmittag oder Abend werden die neuen Majestäten — Schützenkönig, Damenkönigin und Jugendkönig — proklamiert. Den Abend beschließt der Tanzabend im Festzelt mit Liveband oder DJ. Der Sonntag bringt den Festumzug durch Radbruch, den Frühschoppen mit Bläsermusik und das Familienprogramm.
Wie alle Dorfschützenfeste in der Region öffnet sich auch das Schützenfest Radbruch ans gesamte Dorf. Familien finden auf dem Festplatz Karussell, Hüpfburg, Kinderbelustigung und kleine Spielstationen. Der Frühschoppen am Sonntagvormittag ist seit jeher der gesellschaftliche Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft — bei Bier, Bratwurst und Bläsermusik kommt das Dorf zusammen.
Radbruch liegt nördlich von Lüneburg und gehört zur Samtgemeinde Bardowick. Mit rund 1 200 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Gemeinde überschaubar — das Vereinsleben rund um die Schützengilde, die Feuerwehr und die Kirchengemeinde prägt das gesellschaftliche Profil. Das jährliche Schützenfest ist gesellschaftlicher Höhepunkt und gleichzeitig Anziehungspunkt für Gäste aus den Nachbarorten.
Wie in den Vorjahren beginnt der Samstag mit dem Antreten der Vereinsmitglieder in Schützenuniform und dem Aufmarsch zum Schützenstand. Königsschießen und weitere Schießwettbewerbe füllen den Nachmittag. Am Abend werden die neuen Majestäten proklamiert, der Tanzabend im Festzelt eröffnet den geselligen Teil. Der Sonntag konzentriert sich auf den Festumzug durch Radbruch, das Königsessen, den Frühschoppen mit Bläsermusik und das Familienprogramm mit Kinderbelustigung am Nachmittag.
Das genaue Detailprogramm 2026 wird von der Schützengilde rund vier Wochen vor dem Fest publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten:
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