Berlins ältestes Volksfest — 123. Ausgabe in Berlin-Tegel
Das Schollenfest in Tegel ist seit 1903 fester Bestandteil des Berliner Spätsommers — eine der wenigen kontinuierlich bestehenden Volksfest-Traditionen der Hauptstadt. Der Name geht auf die Volkssiedlung „Freie Scholle" zurück, eine genossenschaftliche Wohnsiedlung in Tegel, in deren Umfeld das Fest seit Jahrzehnten stattfindet. 2026 läuft die 123. Ausgabe — eine Zahl, die unter den Berliner Volksfesten ihresgleichen sucht.
Auf dem Festgelände am Waidmannsluster Damm im Ortsteil Tegel (Bezirk Reinickendorf) reihen sich rund 20 Fahrgeschäfte und Spielbuden aneinander — von historischen Karussells (kaum noch anderswo in Berlin zu finden) über Autoscooter, Schießbuden und Losbuden bis zu kleineren Achterbahnen und Riesenrad-Varianten. Für die Kleinen: Entenangeln, Glücksrad, Kettenkarussell. Für die Älteren: Schießbuden, Hauen-Sie-den-Lukas, Würfelbuden. Im Bierzelt gibt es Berliner Bier vom Fass, Bratwurst, Pommes, Crêpes und Lebkuchenherzen.
Das Schollenfest läuft zwei Wochen, meist von einem späten August-Freitag bis zum ersten September-Sonntag. Die Öffnungszeiten sind volksfesttypisch: Mo–Fr 15–22 Uhr, Sa 14–23 Uhr, So 14–22 Uhr. Mittwochs ist Familientag — viele Fahrgeschäfte zu reduzierten Preisen, was den Markt für Familien mit mehreren Kindern bezahlbar hält. Der Eintritt zum Festgelände ist gratis — bezahlt wird nur, was du fährst, isst oder trinkst.
Der Bezirk Reinickendorf ist Heimat mehrerer traditioneller Berliner Volksfeste — neben dem Schollenfest läuft im Frühjahr der Berliner Frühlings-Rummel am Kurt-Schumacher-Platz, im Herbst der Berliner Herbst-Rummel. Tegel als Ortsteil hat dabei einen besonders dorflichen Charakter: Tegeler See, Tegeler Forst, Greenwich Promenade, Hauptstraße mit ihren Eiscafés und Geschäften — das Schollenfest fügt sich in diese Stadtteil-Lebendigkeit ein und bringt jeden Spätsommer Tausende Besucher:innen aus ganz Berlin in den nördlichen Bezirk.
Vom 22. August bis zum 7. September 2026 läuft das Schollenfest in Tegel zum 123. Mal. Auf dem Festgelände am Waidmannsluster Damm reihen sich Fahrgeschäfte, Spielbuden, Bierzelte und Imbissstände — die meisten Schausteller:innen kommen aus Berlin und Brandenburg, einige sind seit Generationen Teil des Tegeler Festes. Die Öffnungszeiten sind klassisch Volksfest: werktags 15 bis 22 Uhr, samstags 14 bis 23 Uhr, sonntags 14 bis 22 Uhr. Mittwochs ist Familientag mit reduzierten Fahrgeschäft-Preisen — eine wichtige Tradition, die das Fest für Familien mit mehreren Kindern bezahlbar hält.
Jeden Mittwoch: Viele Fahrgeschäfte zu reduzierten Preisen — der traditionell familienfreundlichste Tag des Festes.
Bus 222 oder N22 zu Waldhornstraße / Freie Scholle / Dianastraße. ÖPNV stark empfohlen — Parken in der Umgebung schnell belegt.
Bus 222, N22 zu den Haltestellen Waldhornstraße, Freie Scholle oder Dianastraße — alle wenige Minuten zu Fuß vom Festgelände. U-Bahn U6 Alt-Tegel oder Borsigwerke (15 Min. Fußweg). Parkmöglichkeiten in der Umgebung schnell belegt — bei großen Andrangstagen ÖPNV bevorzugen.
Gelände frei. Fahrgeschäfte und Spielbuden: typisch 2–6 € pro Fahrt. Bier ab 4 €, Bratwurst ab 4 €, Crêpes ab 5 €. Mittwochs reduzierte Fahrpreise — der beste Tag für Familien.
Wer es ruhig mag: Wochentage vor 18 Uhr. Wer den großen Rummel sucht: Wochenenden ab 20 Uhr. Familien mit kleinen Kindern: Mittwochnachmittag.
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Waidmannsluster Damm / Tegel
Waidmannsluster Damm, 13469 Berlin