Zwei Tage Adventsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag im Leverkusener Stadtteil Schlebusch
Leverkusen, mit knapp 165.000 Einwohnern im rechtsrheinischen Köln-Düsseldorf-Korridor und Sitz des Bayer-Konzerns, ist eine vergleichsweise junge Stadt — sie entstand erst 1930 durch Zusammenlegung mehrerer Gemeinden. Genau deshalb haben die einzelnen Stadtteile bis heute eine starke eigene Identität. Schlebusch, einer der größten Leverkusener Stadtteile, gilt mit seinem Marktplatz, der Bergischen Landstraße und der historischen Fußgängerzone als das Wohnzimmer der Stadt — gemütlicher als das aufgeräumt-funktionale Wiesdorfer Zentrum, näher am Bergischen Land im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Veranstalter des Schlebuscher Adventsmarkts ist die Werbegemeinschaft Schlebusch (im Internet unter schlebusch-online.net), getragen von den lokalen Einzelhändlern. Das Konzept ist kompakt und überschaubar: ein Wochenende, etwa 50 Stände entlang der Bergischen Landstraße, am Arcadenplatz und am Lindenplatz. Verkauft werden Kunsthandwerk, Keramik, Antiquitäten, handgemachte Geschenke und weihnachtliche Spezialitäten. Glühwein, gebrannte Mandeln und Reibekuchen ergänzen das gastronomische Angebot.
Ein besonderer Akzent des Marktes ist seine Verbindung zum lokalen Einzelhandel: Am Festsonntag öffnen die Schlebuscher Geschäfte ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag, von 13 bis 18 Uhr. Damit erfüllt der Markt zwei Funktionen — er ist Adventsfest und Wirtschaftsförderung. Gerade in einer Zeit, in der lokale Einkaufsstraßen unter dem Druck des Online-Handels stehen, ist ein gut besuchter Adventsmarkt überlebenswichtig für die Fußgängerzone.
Im Unterschied zu den großen Leverkusener Adventsmärkten — dem Christkindchenmarkt in Wiesdorf oder dem Bergisches Dorf in Opladen — ist der Schlebuscher Adventsmarkt klein, persönlich und sehr lokal. Die Stände werden überwiegend von Schlebuschern selbst betrieben oder von Vereinen aus dem Stadtteil (Pfadfinder, Kirchengemeinde, Sportvereine, Karnevalsgesellschaften). Wer kommt, trifft Nachbarn, Lehrkräfte der eigenen Kinder, ehemalige Vereinsmitglieder. Es ist ein Stadtteilfest mit Markt-Format.
Der Schlebuscher Adventsmarkt fügt sich in einen dichten rheinisch-bergischen Advents-Kalender ein. Im Umkreis von 30 Minuten finden zur gleichen Zeit der Kölner Roncalliplatz-Markt, der Düsseldorfer Königsallee-Markt, der Engelsmarkt am Dom, der Solinger Adventsmarkt und der Bergisch-Gladbacher Sankt-Laurentius-Markt statt. Schlebusch konkurriert nicht mit den Großen — er bietet eine Alternative für jene, die das touristische Gedränge meiden und im eigenen Stadtteil bleiben wollen.
Der Schlebuscher Adventsmarkt findet 2026 am Wochenende des zweiten Advents statt: Samstag, 5. Dezember und Sonntag, 6. Dezember. Veranstalter ist die Werbegemeinschaft Schlebusch (Schlebusch Online).
Detailliertes Tagesprogramm und genaue Auftrittszeiten der Chöre werden Ende November 2026 auf den Kanälen der Werbegemeinschaft Schlebusch veröffentlicht.
Eintritt frei. Bewirtung vor Ort: Glühwein ca. 4 €, gebrannte Mandeln 4 €, Reibekuchen-Portion 5 €, Bratwurst 4 €. Kunsthandwerk je nach Anbieter unterschiedlich.
ÖPNV (empfohlen): S-Bahn S6 ab Köln oder Düsseldorf bis Leverkusen Schlebusch, von dort 5 Minuten Fußweg zur Fußgängerzone. Auto: A3 oder A1, Ausfahrt Leverkusen-Schlebusch. Parken am Stadtteilrand empfohlen.
Eintritt frei. Glühwein, Spezialitäten und Kunsthandwerk werden vor Ort an den Ständen bezahlt.
Am Festsonntag öffnen die Schlebuscher Geschäfte von 13 bis 18 Uhr.
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Fußgängerzone Schlebusch (Bergische Landstraße, Arcadenplatz, Lindenplatz)
Bergische Landstraße, 51375 Leverkusen