78. Frühjahrsvolksfest auf der Dreizehnerstraße
Das Schanzer Pfingstvolksfest ist eines der traditionsreichsten Frühjahrs-Volksfeste Bayerns. Der Name "Schanzer" bezieht sich auf den traditionellen Spitznamen der Ingolstädter — eine Erinnerung an die ehemalige Festungsstadt mit ihren Schanzanlagen. Die Tradition des Frühjahrsvolksfests reicht bis 1946 zurück, der heutige Festplatz an der Dreizehnerstraße wird seit 1972 genutzt (zuvor lag der Festplatz südlich der Altstadt am Areal des heutigen Schwimmbadparkplatzes).
Eröffnet wird das Volksfest traditionell mit einem Festzug, der vom Rathausplatz durch die historische Altstadt zum Festplatz führt. Anschließend folgt der Bieranstich durch den Oberbürgermeister im Festzelt mit dem traditionellen Ruf "O'zapft is". Das Eröffnungsfeuerwerk am ersten Abend (22:30 Uhr) markiert den offiziellen Start der zehntägigen Festwoche.
Das Spektrum reicht von rasanten Achterbahnen bis zu bunten Kinderkarussells für die kleinsten Besucher:innen. Zwei große Festzelte bilden das Herzstück: das Herrnbräu-Festzelt (das offizielle Zelt des Bieranstichs) und ein zweites Festzelt mit Live-Musik und Festwirten der Region. Kulinarisch dominieren bayerische Klassiker: Hendl, Steckerlfisch, Schweinshaxn, Brez'n und natürlich Maß Bier vom Festwirt.
Innerhalb der zehn Festtage gibt es bewusst gestaltete Termine für unterschiedliche Zielgruppen: Senioren-Nachmittag (Dienstag, 13–18 Uhr) mit ermäßigten Preisen, Familien-Nachmittag (Mittwoch, 13–20 Uhr) mit Sonderpreisen an den Fahrgeschäften. Ein zweites Großfeuerwerk am vorletzten Abend ist fester Programmpunkt.
Das Schanzer Pfingstvolksfest hat sich neben dem Münchner Frühlingsfest und dem Rosenheimer Herbstfest als drittes großes Volksfest Oberbayerns etabliert. Im Landkreis Ingolstadt (Bayern) ist es eines der wichtigsten Volksfeste — ergänzt durch das Schanzer Herbst-Volksfest im September, das ebenfalls zehn Tage dauert. Beide Feste werden vom Kulturamt der Stadt Ingolstadt organisiert.
Die Ausgabe 2026 bringt die bewährte Volksfest-Mischung aus bayerischer Gemütlichkeit, Fahrgeschäft-Adrenalin und kulinarischen Klassikern in das oberbayerische Ingolstadt. Mit dem Festzug vom Rathausplatz zum Volksfestplatz beginnt am Freitag, 22. Mai, die zehntägige Festwoche.
Wie jedes Jahr stehen die beiden Festzelte im Mittelpunkt — das Herrnbräu-Festzelt (Bieranstich) und ein zweites Festzelt mit täglich wechselnden Live-Bands. Daneben rund 60 Fahrgeschäfte, Schießbuden, Lebkuchenherzen und natürlich Hendl, Brez'n und Maßkrug. Zwei Großfeuerwerke (Eröffnung am 22. Mai und das zweite am 29. Mai) bilden die optischen Höhepunkte.
Mit dem Auto über die A9 (München–Nürnberg), Ausfahrt Ingolstadt-Nord. Mit dem Zug nach Ingolstadt Hbf (ICE/IC), dann mit Bus 10 oder 11 zum Volksfestplatz. Parkplätze direkt am Festplatz vorhanden.
Werktags 13:00–22:00 Uhr (Wirtshäuser bis 23:00 Uhr). Wochenenden und Sonntage 11:00–23:00 Uhr. Eröffnungstag (Freitag): Beginn 15:00 Uhr.
Eintritt zum Festplatz frei. Preise an den Fahrgeschäften individuell (1–6 € je Fahrt). Maßpreis 2026 ca. 12,50–13,00 €.
Reservierungen für die Festzelte über Herrnbräu oder das Kulturamt empfohlen, vor allem für Wochenend-Abende. Familienpreise am Mittwoch-Nachmittag, ermäßigte Tarife für Senior:innen am Dienstag-Nachmittag.
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Volksfestplatz Ingolstadt (Dreizehnerstraße)
Dreizehnerstraße, 85049 Ingolstadt