Interdisziplinäres Festival rund um Feminismus, Gender und Diversity
Das FEM*Festival wurde 2023 von der Gleichstellungsstelle und dem Kulturamt der Stadt Ingolstadt gemeinsam ins Leben gerufen. Es findet jährlich rund um den Internationalen Frauentag (8. März) und den Equal Pay Day statt. Ziel des Festivals ist es, Künstler*innen Raum zu geben und gleichzeitig strukturelle Diskriminierung und Machtverhältnisse kritisch zu beleuchten – feministisch, intersektional, diversitätsbewusst.
An rund zwei Wochen verteilt sich das Programm auf zahlreiche Spielstätten in der Innenstadt: das Stadttheater Ingolstadt, das Stadtmuseum, das Museum für Konkrete Kunst und Design, das Kulturamt in der Donaustraße und weitere Häuser. Geboten werden bildende Kunst (Ausstellungen, Vernissagen), Performance, Theater, Konzerte, Lesungen, Filme, Vorträge, Panel-Diskussionen und partizipative Workshops. Auch thematische Stadtführungen, die feministische und queere Stadtgeschichte sichtbar machen, gehören mittlerweile zum festen Programmkanon.
Ein wiederkehrender Schwerpunkt ist der Equal Pay Day, der die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen symbolisiert. In Ingolstadt wird er beim FEM*Festival mit Reden, Speakers' Corner am Theatervorplatz und prominenten Gästen begangen. In früheren Jahren waren etwa Reyhan Sahin (Lady Bitch Ray) zu Gast, moderiert von Antigone Akgün. Auch die Politikwissenschaftlerin Emilia Roig hat bei der vierten Auflage einen Vortrag gehalten.
Ingolstadt ist die größte Stadt Oberbayerns nach München und zählt rund 140.000 Einwohner. Mit dem FEM*Festival positioniert sich die Donaustadt im Bayerischen Kulturkalender als Ort engagierter Diskurse über Geschlechtergerechtigkeit. Das Festival wird in enger Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Ingolstadt, lokalen Vereinen, dem BBK Bayern und freien Künstler*innengruppen kuratiert. Die meisten Veranstaltungen finden auf Deutsch statt, einzelne auch auf Englisch.
Ausstellungen wie »Nothing I ever wanted« der Künstlerin Belia Brückner über Versöhnungsmechanismen, Performances, Tanzabende, Konzerte feministischer Bands, Filmabende mit anschließendem Filmgespräch und niederschwellige Workshops zu Themen wie Empowerment, Care-Arbeit oder Sichtbarkeit von FLINTA*-Personen prägen das Programm. Viele Veranstaltungen sind eintrittsfrei oder kostengünstig.
Vom 26. Februar bis 9. März 2026 findet die vierte Auflage des FEM*Festivals in Ingolstadt statt. Das Festival eröffnet am Donnerstag, 26. Februar, und zieht sich über knapp zwei Wochen bis zum Montag, 9. März – also rund um Equal Pay Day (7. März) und Internationalen Frauentag (8. März).
Auf dem Programm stehen Vernissagen, Performances, Lesungen, Theaterabende, Filmvorführungen, Konzerte sowie thematische Stadtführungen. Highlights sind die Ausstellung »Nothing I ever wanted« der Künstlerin Belia Brückner, die sich mit Mechanismen der Versöhnung auseinandersetzt, sowie ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Emilia Roig über Visionen einer gerechteren Gesellschaft.
Eintrittspreise variieren je nach Veranstaltung. Viele Programmpunkte (Ausstellungseröffnungen, Stadtführungen, Speakers' Corner) sind kostenlos. Tickets für Theater- und Konzertabende über Ticket Regional (www.ticket-regional.de, Suche »Stadt Ingolstadt – Kulturamt«).
Ingolstadt liegt zentral in Oberbayern und ist mit ICE und Bahn (Bahnhof Ingolstadt Hauptbahnhof) in rund 1 h von München erreichbar. Spielstätten verteilen sich auf das Stadtzentrum (Stadttheater, Stadtmuseum, MKK, Kulturamt Donaustraße 11).
Tickets über Ticket Regional (www.ticket-regional.de, Suche »Stadt Ingolstadt – Kulturamt«). Viele Programmpunkte sind eintrittsfrei.
Programm und Aktualisierungen auf kulturamt-ingolstadt.de und ingolstadt.de.
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Verschiedene Spielstätten in Ingolstadt (Stadttheater, Kulturamt u. a.)
Donaustraße 11, 85049 Ingolstadt