Die fünfte Jahreszeit am Tor zum Bergischen Land
Rösrath, gelegen im Rheinisch-Bergischen Kreis am südöstlichen Stadtrand von Köln, gehört zu den traditionsreichsten Karnevalshochburgen Nordrhein-Westfalens jenseits der Domstadt. Die Nähe zu Köln prägt das Brauchtum: Du hörst 'Alaaf!', siehst Strüßjer und Kamelle fliegen, hörst Karnevalsschlager auf Kölsch – und doch hat der Rösrather Karneval seinen ganz eigenen, dörflich-bergischen Charakter, der sich vom Stadtkarneval in Köln deutlich unterscheidet.
Seit 2012 fungiert das Karnevals-Komitee Rösrath als Dachverband von neun Karnevalsgesellschaften und koordiniert das gesamte Sessionsgeschehen in den drei Stadtteilen Rösrath-Mitte, Hoffnungsthal und Forsbach. Damit ist gewährleistet, dass Termine, Züge und Sitzungen aufeinander abgestimmt sind, ohne dass der lokale Charme der einzelnen Gesellschaften verloren geht. Das offizielle Sessionsmotto 2026 – 'Alaaf – mer dun et för Rösrath' – greift bewusst den ehrenamtlichen Gedanken auf: Karneval und Vereinsleben gehen hier Hand in Hand.
Im Februar 2026 erlebst du in Rösrath gleich drei große Karnevalszüge: den Hoffnungsthaler Zug, der inzwischen sein halbes Jahrhundert gefeiert hat, den Forsbacher Zug am Karnevalssonntag (15. Februar 2026, 14 Uhr) und schließlich den Rosenmontagszug in Rösrath-Mitte am 16. Februar 2026 ab 10 Uhr mit 35 Gruppen und rund 1 000 Teilnehmenden. Veranstalter des Rosenmontagszugs ist der Verein 'Gemeinsam für Rösrath e.V.' unter Zugleiter Detlef Sand. Schon am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, erstürmen die Jecken um 10 Uhr das Rathaus an der Hauptstraße – traditionell überreicht der Bürgermeister symbolisch den Schlüssel zum Stadtsäckel an das amtierende Dreigestirn.
Die Saalveranstaltungen ziehen sich vom 5. bis 13. Februar 2026 und decken das ganze Spektrum des rheinischen Karnevals ab: Prinzenproklamation, Damensitzung, Herrensitzung, Familiensitzungen, Kostümbälle und Galaabende. Aktuelle Termine, Saalbestuhlung und Restkartenkontingente findest du auf karnevalskomiteeroesrath.de/veranstaltungskalender. Die Tickets sind häufig schnell vergriffen, weil die Sitzungssäle in Rösrath, Hoffnungsthal und Forsbach klein und intim sind – ein Vorteil für alle, die dem oft anonymen Großstadtkarneval entkommen wollen.
Eine Rösrather Besonderheit ist das jährliche Kinderdreigestirn, das im Rotationsverfahren von den Grundschulen der Stadt gestellt wird. So wachsen ganze Generationen in die Tradition hinein – ein Modell, das viele Karnevalshochburgen mittlerweile als vorbildlich für die Nachwuchsförderung betrachten. Die Schulen und die Kindergärten beteiligen sich aktiv an den Zügen, und der Familienkarneval gilt als der Eckpfeiler der Rösrather Session.
Rösrath liegt im Rheinisch-Bergischen Kreis (Bundesland Nordrhein-Westfalen) und damit am Übergang zwischen der Kölner Bucht und dem hügeligen Bergischen Land. Diese Lage spiegelt sich auch im Karneval wider: Kölsch, Bützcher und Karnevalsschlager treffen auf bergische Gastfreundschaft, kleine Lokale und das vertraute 'Mer küent uss Bergisch Land'. Wer eine authentische, unkommerziell organisierte Karnevalshochburg vor den Toren Kölns sucht, ohne in der schieren Masse des Domstadt-Karnevals unterzugehen, findet in Rösrath die ideale Adresse.
Die 14. Session unter Führung des Karnevals-Komitees Rösrath von 2012 e.V. setzt 2026 einen klaren ehrenamtlichen Akzent: Das Sessionsmotto 'Alaaf – mer dun et för Rösrath' verbindet Brauchtum und Vereinsleben. Verantwortlich für den Rosenmontagszug ist erneut Detlef Sand (Gemeinsam für Rösrath e.V.). Neben den klassischen Saalveranstaltungen (Damen-, Herren-, Familien- und Kindersitzungen) gehören das Kinderdreigestirn aus rotierenden Grundschulen, der Hoffnungsthaler Zug und der Rathaussturm zum festen Bestandteil der Session.
Die genaue Saalfolge der Sitzungen und Restkarten findest du auf karnevalskomiteeroesrath.de.
Straßenkarneval (Züge, Rathaussturm): Eintritt frei. Saalveranstaltungen (Sitzungen, Bälle): ticketpflichtig, ca. 15–45 € je nach Veranstalter; Karten direkt bei den Karnevalsgesellschaften oder über das Komitee.
Bahn: S-Bahn-Linie S12/S19 von Köln Hbf nach Rösrath bzw. Hoffnungsthal (ca. 25 Min.). Auto: A3 Abfahrt Rösrath, dann B484 in die Innenstadt – an Karnevalstagen sind weiträumige Sperrungen rund um die Zugstrecken eingerichtet, P+R am S-Bahnhof Rösrath nutzen.
Die Karnevalszüge und der Rathaussturm sind kostenfrei zugänglich. Sitzungen, Galas und Bälle sind ticketpflichtig (üblicherweise zwischen 15 und 45 €, je nach Saal und Programm). Karten ausschließlich über die Veranstaltergesellschaften oder das Komitee.
In Rösrath selbst gibt es einige kleinere Pensionen; die meisten Auswärtigen nutzen Hotels in Köln-Porz oder Bensberg und pendeln per S-Bahn an. An Weiberfastnacht und Rosenmontag früh anreisen!
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