Wochenende der offenen Künstlerateliers in der ganzen Stadt Hagen
Planet Hagen ist das wichtigste Atelier-Wochenende der südwestfälischen Großstadt im Kreis-freien Stadtgebiet Hagen, im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Am Samstag, 18. April und Sonntag, 19. April 2026 — jeweils von 12 bis 17 Uhr — öffnen 114 beteiligte Kunstschaffende an rund 35 Orten über das gesamte Stadtgebiet verteilt ihre Ateliers, Werkstätten, Showrooms und ungewöhnlichen Ausstellungsräume.
Statt eines zentralen Ausstellungsortes wird die ganze Stadt zur Galerie. Besucher können sich mit einem offiziellen Booklet (online oder an den teilnehmenden Orten erhältlich) durch die Stadt navigieren — und entscheiden selbst, welche Künstler und Werkstätten sie besuchen. Die Auswahl reicht von Malerei und Bildhauerei über Fotografie und Druckgrafik bis zu Konzeptkunst, Textil und Medienkunst.
Bei Isaiah Fachredin laufen durchgehend Workshops in Malerei und Fotografie. Marion Göbel und Kolleginnen präsentieren am Samstag Kunst mit Live-Saxophon-Begleitung — ein gelungener Crossover zwischen bildender und musikalischer Kunst. AnaCathe zeigt im AllerWeltHaus an beiden Tagen die Werkreihe „Erratum". Daneben präsentiert der Künstlerbund Hagen am 3. Mai die Jahresausstellung im KAH-Atelier — eine inhaltliche Verlängerung des Atelier-Wochenendes.
Hagen hat eine lange künstlerische Tradition — bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt durch den Mäzen Karl Ernst Osthaus zu einem Zentrum der Avantgarde, mit dem Folkwang-Museum als Keimzelle. Das Osthaus-Museum und der Hohenhof erinnern noch heute daran. Planet Hagen knüpft an diese Tradition an und zeigt: Auch über 100 Jahre später ist Hagen mit seiner dichten freien Szene ein lebendiger Kunststandort in Südwestfalen.
Anders als ein klassischer Galeriebesuch ist Planet Hagen persönlich: Wer ein Atelier betritt, trifft die Künstler oder Künstlerinnen direkt — kann mit ihnen sprechen, Werke kommentieren, gelegentlich auch erwerben. Diese Direktheit ist das Markenzeichen des Formats und unterscheidet es deutlich von kuratierten Ausstellungen.
Viele Ateliers haben sich auf Familienbesuche eingestellt — Mitmach-Aktionen, kleine Workshops und Kinderprogramme begleiten das Wochenende an verschiedenen Orten. Eltern können mit Kindern auch ohne Voranmeldung kommen.
Die Ausgabe 2026 verteilt sich über das gesamte Stadtgebiet — von Innenstadt bis Stadtrand. Mit dem Booklet des Kulturbüros lassen sich gezielte Atelier-Touren planen. Workshops und Live-Performances ergänzen die reinen Atelier-Besuche.
Booklet und Flyer über hagen.de und am Kulturbüro.
Eintritt an allen Ateliers frei. Werke vor Ort gelegentlich zum Verkauf — Preise vom Künstler festgelegt.
Mit Bahn: Hauptbahnhof Hagen (ICE, IC, RE). Innerstadt mit Bus oder Straßenbahn der Hagener Straßenbahn. Mit Auto: A1/A45 Ausfahrt Hagen. Innerhalb der Stadt fährt man mit ÖPNV oder Fahrrad zwischen den Ateliers — Parken ist je nach Atelier-Lage unterschiedlich.
Frei an allen Ateliers und Standorten.
Das offizielle Booklet (auf hagen.de oder am Kulturbüro) im Voraus herunterladen — es enthält die Karte aller 35 Orte und ermöglicht eine sinnvolle Tourplanung. Cluster bilden: Mehrere Ateliers in einem Stadtteil hintereinander besuchen spart Wege.
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Ateliers im gesamten Stadtgebiet Hagen (ca. 35 Orte)
Ateliers im gesamten Stadtgebiet, 58095 Hagen, 58095 Hagen