Tausende Pilger ziehen zu Pfingsten zu Fuß zum bayerischen Nationalheiligtum — gemeinsamer Einzug und Pontifikalamt an der Gnadenkapelle
Altötting, das bayerische Nationalheiligtum, ist seit Jahrhunderten Ziel von Wallfahrten. Zu Pfingsten erreicht der Pilgerstrom seinen jährlichen Höhepunkt: Aus mehreren Regionen ziehen Fußwallfahrtsgruppen über zwei bis vier Tage zur Gnadenkapelle mit der berühmten Schwarzen Madonna. Es ist kein einzelnes Fest, sondern ein Geflecht vieler Wallfahrten, die zeitgleich auf Altötting zustreben.
Zu den großen Gruppen zählen die Pfingstwallfahrt aus München und Rosenheim, die traditionsreiche Regensburger Diözesanfußwallfahrt sowie die Straubinger Fußwallfahrt. Manche Strecken werden in mehreren Etappen über vier Tage zurückgelegt; einzelne Gruppen passen ihre Wegführung von Jahr zu Jahr leicht an. Trotz unterschiedlicher Startpunkte und Routen eint alle das gemeinsame Ziel und der gemeinsame Geist von Gebet, Gesang und Weggemeinschaft.
Den emotionalen Höhepunkt bildet der gemeinsame, feierliche Einzug der Pilger in Altötting — bei den Gruppen aus dem Münchner und Rosenheimer Raum traditionell von Heiligenstatt aus. In der Basilika St. Anna wird ein feierliches Pontifikalamt gefeiert; danach geht es zum Gebet an die Gnadenkapelle. Bei der Regensburger Diözesanfußwallfahrt schließt sich nach dem Schlussgottesdienst ein großes Pilgerfest im Klostergarten der Basilika an — mit Brotzeit, Erfrischungen und Blasmusik.
Die Veranstalter verstehen die Pfingstwallfahrt ausdrücklich als »starkes gemeinsames Zeichen« in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung. Über die Jahrhunderte hinweg gehört das Pilgern zu Pfingsten nach Altötting zum festen Bestandteil des religiösen Lebens in Altbayern.
2026 fällt Pfingsten auf den 24. Mai. Die Münchner und Rosenheimer Pfingstwallfahrt startet je nach Gruppe vom 22. bis 24. Mai; der gemeinsame, feierliche Einzug nach Altötting erfolgt am Pfingstmontag, 25. Mai, von Heiligenstatt aus. Das Motto lautet »Transitus – Übergang«; bei einigen Gruppen hat sich die Wegstrecke 2026 leicht verändert. Der Festgottesdienst am Pfingstmontag findet in der Basilika St. Anna mit Pater Christoph Lentz statt.
Die 197. Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting läuft vom 21. bis 24. Mai 2026 unter dem Motto »Sein Name ist heilig!«. Anmeldung ab 1. März 2026, Anmeldeschluss am 14. Mai 2026. Für anreisende Pilger gibt es einen Bustransfer vom Regensburger Hauptbahnhof zur Albertus-Magnus-Kirche (6:30–7:30 Uhr); für die Rückfahrt am Pfingstsamstag fahren Sonderbusse um 14 Uhr Richtung Schwandorf und Weiden. Nach dem Schlussgottesdienst feiert die Wallfahrt ein großes Pilgerfest im Klostergarten der Basilika mit Brotzeit, Erfrischungen und Blasmusik. Daneben pilgern u. a. die Straubinger Fußwallfahrt und weitere Gruppen.
Altötting (Landkreis Altötting) ist mit der Bahn (über Mühldorf) und dem Auto über die B 12 / A 94 erreichbar. Die Fußwallfahrtsgruppen starten je nach Herkunft (München, Rosenheim, Regensburg, Straubing u. a.) an unterschiedlichen Orten; die Anmeldung erfolgt individuell über die jeweiligen Wallfahrtsleitungen (Papierformular oder online). Unterkünfte frühzeitig sichern, da die Gepäckmitnahme begrenzt ist.
Rund um das Pfingstwochenende; Abmarsch der Gruppen am Pfingstsamstag-Vortagen, gemeinsamer Einzug und Pontifikalamt an Pfingsten. Liederhefte werden während der Wallfahrt gestellt.
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Basilika St. Anna / Gnadenkapelle Altötting