Traditionelle Stadtteil-Pfingstkirmes in Neuwied-Oberbieber mit Umzug am Pfingstmontag und Vadderdaach
Der Stadtteil Oberbieber im Norden Neuwieds hat eine eigenständige Kirmestradition, die unabhängig von der großen Heddesdorfer Pfingstkirmes gepflegt wird. Während die Heddesdorfer Kirmes mit ihren XXL-Fahrgeschäften ein überregionales Publikum anzieht, behält die Oberbieberer Pfingstkirmes ihren Charakter als Dorf- und Stadtteilkirmes: kleiner, persönlicher, vereinsbasiert und mit fester Verankerung im Jahreslauf der Pfarrgemeinde.
Charakteristisch für Oberbieber ist die Kür eines Kirmeskönigs und einer Kirmeskönigin, die durch den Festausschuss bestimmt werden und das Fest repräsentieren. Höhepunkt ist der große Festumzug am Pfingstmontag ab 14 Uhr, der durch den Stadtteil zieht und das Kirmeskönigspaar, Vereine, Musikkapellen und Festwagen einbindet. Der Umzug ist offen für alle Anwohnerinnen und Anwohner und wird vom Straßenpublikum begleitet.
Der „Vadderdaach“ am Pfingstdienstag — eine rheinische Tradition — ist in Oberbieber besonders ausgeprägt. Auf dem Festplatz und in den Festzelten wird Speck und Ei serviert, dazu Bier vom Fass und Schoppenwein. Männer und Frauen aus Oberbieber und den Nachbarorten treffen sich zum Ausklang der Kirmes — und zur traditionellen Abrechnung mit dem Festausschuss über das gelungene Kirmesjahr.
Auf dem historischen Kirmesplatz finden sich klassische Fahrgeschäfte mittlerer Größe (Karussell, Autoscooter, Kinderfahrgeschäfte), Imbiss- und Losbuden sowie ein Festzelt mit täglich wechselndem Musikprogramm — von Blasmusik über Schlager bis zu lokalen Rock- und Coverbands.
Die Ausgabe 2026 setzt die langjährige Tradition fort. Der Festausschuss organisiert in den Wochen vorher die Aufstellung der Schausteller, das Bühnenprogramm im Festzelt und den Festumzug am Pfingstmontag. Pfarrgemeinde und Ortsvereine begleiten die Kirmes mit Festgottesdienst und musikalischen Auftritten.
Das genaue Programm 2026 wird vom Festausschuss Oberbieber im Frühjahr 2026 publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Eintritt frei. Fahrgeschäfte, Speisen und Getränke werden vor Ort bezahlt; übliche Kirmespreise.
Stadtteil Oberbieber im Norden Neuwieds. Mit dem Stadtbus von Bahnhof Neuwied; mit dem Auto über die Engerser Landstraße/B256. Parkmöglichkeiten in den umliegenden Wohnstraßen, Rücksicht auf Anwohner.
Festplatz frei zugänglich; Fahrgeschäfte und Verzehr vor Ort bezahlen.
Pfingstmontag 14 Uhr: Festumzug mit Kirmeskönigspaar. Pfingstdienstag: „Vadderdaach“ mit Speck und Ei.
Kinderbereich mit altersgerechten Fahrgeschäften; Familienatmosphäre.
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