77. Saison Weltklasse-Klassik in der barocken Basilika Ottobeuren
Die Basilika St. Alexander und St. Theodor der Benediktinerabtei Ottobeuren gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten des deutschen Spätbarock. Vor dieser Kulisse finden seit 1949 die Ottobeurer Konzerte statt – eines der renommiertesten Klassikfestivals Süddeutschlands, ausgerichtet vom Markt Ottobeuren in enger Zusammenarbeit mit der Benediktinerabtei.
Die 77. Saison öffnet am 21. Juni 2026 mit einem absoluten Glanzpunkt: Sir Simon Rattle dirigiert den Chor und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Edward Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius". Am 19. Juli folgen Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie in g-Moll und sein Requiem in d-Moll mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München unter Hansjörg Albrecht. Den Abschluss am 20. September setzt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski mit Anton Bruckners monumentaler Sinfonie Nr. 8.
Nach fünfjähriger Renovierung kehren die Kammerkonzerte 2026 in den prachtvollen Kaisersaal der Abtei zurück – die festliche Wiedereröffnung ist ein Programmpunkt für sich. Daneben gibt es weitere acht Programme mit jungen Ensembles, einer internationalen Operngala und einer eigenen Schiene mit Kinderkonzerten im Ottobeurer Museum für zeitgenössische Kunst.
Ottobeuren (rund 8.500 Einwohner, Landkreis Unterallgäu) ist seit über 1.200 Jahren Klosterdorf. Die heutige Basilika wurde im 18. Jahrhundert errichtet und gilt als Hauptwerk des deutschen Barock. Die Akustik der Basilika ist außergewöhnlich – ein Grund, warum internationale Orchester und Solisten regelmäßig nach Ottobeuren reisen. Mit nur 8.500 Einwohnern bietet der Ort eine Konzertdichte, die mit den großen Klassikfestivals der Republik mithalten kann.
Veranstalter ist der Markt Ottobeuren in enger Zusammenarbeit mit der Benediktinerabtei. Spielstätten sind die Basilika St. Alexander und St. Theodor, der frisch renovierte Kaisersaal der Abtei sowie das Museum für zeitgenössische Kunst.
Die drei Basilikakonzerte 2026 bringen drei der bekanntesten europäischen Orchester nach Ottobeuren: das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Mit Sir Simon Rattle und Vladimir Jurowski stehen zwei der prägendsten Dirigenten unserer Zeit am Pult.
Ottobeuren liegt rund 10 km südlich der A96 (Ausfahrt Bad Grönenbach / Memmingen-Süd) im Unterallgäu, etwa 90 Minuten von München und 60 Minuten von Friedrichshafen. Mit der Bahn bis Memmingen, dann Bus.
Basilikakonzerte: 36–98 € (Rattle, Jurowski) bzw. 33–86 € (Mozart/Albrecht). Kaisersaal- und Kammerkonzerte günstiger. Tickets über das Touristikamt Ottobeuren (+49 8332 921950) und den Online-Shop der Gemeinde.
Die Basilika hat besondere Akustik – wer die volle Klangentfaltung erleben will, wählt Sitzplätze im Mittelschiff Reihe 5–15.
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Basilika und Kaisersaal Kloster Ottobeuren
Sebastian-Kneipp-Straße 1, 87724 Ottobeuren