10 Tage Klassik-Festival in Deutschlands größtem Opernhaus — Wagners Lohengrin, Bachs Matthäuspassion, Brittens War Requiem
Wenn vom 28. März bis 6. April 2026 das Festspielhaus Baden-Baden — mit 2.500 Plätzen Deutschlands größtes Opernhaus — in den Karwochen-Modus wechselt, beginnt eine neue Ära der Osterfestspiele. Erstmals seit der Gründung 2013 finden die Osterfestspiele ohne die Berliner Philharmoniker statt — eine zukunftsweisende Entscheidung des Festival-Intendanten Benedikt Stampa, die mit der Einladung des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Klaus Mäkelä und des Mahler Chamber Orchestra unter Joana Mallwitz zwei der spannendsten europäischen Orchester ans Haus holt. Die Wende symbolisiert eine Generations-Übergabe an die jüngere Dirigenten-Elite Europas — und damit eine künstlerische Erneuerung des wichtigsten deutschen Oster-Klassikfestivals.
Im Zentrum der Festspielsaison 2026 steht eine neue Lohengrin-Produktion mit Joana Mallwitz als Dirigentin und Johannes Erath als Regisseur. Die Rachel Willis-Sørensen verkörpert Elsa, Piotr Beczała singt die Titelpartie — eine der berühmtesten Tenor-Rollen Wagners, der „Schwanenritter“. Die Inszenierung wird mit dem Mahler Chamber Orchestra realisiert.
Der zweite große Pfeiler der Saison ist Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion, dirigiert von Klaus Mäkelä mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Die Aufführung der Passion zur Karwoche hat in Baden-Baden eine besondere Aura — geistliche Musik in der Konzentration einer Festspielhaus-Aufführung, mit weltklasseigen Solisten und Chören.
Am Karfreitag erklingt Benjamin Brittens War Requiem — Joana Mallwitz dirigiert das Mahler Chamber Orchestra in diesem 1962 anlässlich der Wiedereröffnung der Coventry Cathedral entstandenen Werk. Das War Requiem ist eines der tiefgreifendsten Anti-Kriegswerke der modernen Klassik — die Verbindung der lateinischen Totenmesse mit Wilfred Owens Kriegsgedichten.
Zwischen den großen Werken bringt das Festival Mahlers 5. Symphonie und Bruckners 8. Symphonie auf die Festspielhaus-Bühne. Solo-Konzerte mit der Pianistin Hélène Grimaud, der Mezzosopranistin Elína Garanča und dem Geiger Daniel Lozakovich ergänzen das Programm — internationale Stars in einem der besten Konzert-Häuser Deutschlands.
Das Festspielhaus Baden-Baden ist mit 2.500 Plätzen das größte Opernhaus Deutschlands. Es eröffnete 1998 im historischen Alten Bahnhof Baden-Baden und hat sich in 25 Jahren als eines der bedeutendsten Konzert-Häuser Europas etabliert. Die hervorragende Akustik (Architekt: Wilhelm Holzbauer), das vielfältige Programm aus Oper, Symphonik, Jazz und Chormusik sowie die Lage am Eingang der Bäderstadt machen das Festspielhaus zu einem Pilger-Ort der Klassik-Liebhaber.
Die Stadt Baden-Baden mit rund 55.000 Einwohnern ist eine der berühmtesten Kur- und Bäderstädte Europas. Im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg gelegen, hat sie im 19. Jahrhundert als Sommer-Hauptstadt Europas Berühmtheit erlangt — Russen, Engländer und Franzosen kamen für die Bäder, die Spielbank und die kulturellen Events. Heute lebt diese Tradition fort: Festspielhaus, Casino, Kurhaus und Lichtentaler Allee bilden ein dichtes Kultur-Ensemble. Die Oster-Festspiele sind das jährliche Highlight im Baden-Badener Festspiel-Kalender.
Die Osterfestspiele 2026 markieren einen bedeutsamen künstlerischen Wandel. Erstmals seit der Festspiel-Gründung 2013 finden die Festspiele ohne die Berliner Philharmoniker statt. Intendant Benedikt Stampa hat zwei neue Resident-Orchester eingeladen: das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter dem erst 28-jährigen Finnen Klaus Mäkelä — der derzeit als wichtigster junger Dirigent gehandelt wird — und das Mahler Chamber Orchestra unter Joana Mallwitz, eine der herausragenden Dirigentinnen ihrer Generation.
Das Repertoire 2026 verbindet drei große geistliche Werke — Bachs Matthäuspassion zur Karwoche, Brittens War Requiem am Karfreitag, Wagners Lohengrin als sakral-mythische Oper — mit symphonischen Großwerken (Mahlers 5., Bruckners 8.) und Solo-Konzerten internationaler Stars.
Festspielhaus Baden-Baden, Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden — direkt am Bahnhof.
Tickets ab ca. 50 € (Stehplätze und letzte Reihen) bis 500 € (Lohengrin-Premiere, beste Plätze). Vorverkauf seit 14. April 2025. Ticket-Hotline +49 7221 30 13 101 oder festspielhaus.de.
Mit der Bahn: Bahnhof Baden-Baden (ICE, IC, RE — direkte Verbindungen aus Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe), 2 Min. zu Fuß zum Festspielhaus (direkt am Bahnhofsgelände). Mit dem Auto: A5 Ausfahrt Baden-Baden, dann zum Festspielhaus Beim Alten Bahnhof.
Preise variieren stark nach Vorstellung und Platz (ab ca. 50 € bis 500 € für Lohengrin-Premiere). Ticket-Hotline +49 7221 30 13 101 oder festspielhaus.de. Vorverkauf seit 14. April 2025.
Verbinde dein Festspiel-Wochenende mit einem Bäderbesuch im Friedrichsbad oder in der Caracalla-Therme — eine Oster-Festspiel-Tradition. Hotels in Baden-Baden sind in der Festspielsaison stark ausgebucht, Reservierung mehrere Monate im Voraus ist Pflicht.
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Festspielhaus Baden-Baden
Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden