Zehntägiges Festival des Festspielhauses Baden-Baden für junges Publikum und junge Künstler:innen — Techno-Ballett, Soul-Konzerte, DJ-Sets, Workshops
Das Takeover Festival ist der bemerkenswerte Versuch des Festspielhauses Baden-Baden — Deutschlands größtem Opern- und Konzerthaus —, seine Bühne und sein Programm für zehn Tage für ein junges Publikum und junge Künstler:innen zu öffnen. Vom 30. Januar bis 8. Februar 2026 wird das Festspielhaus zur Bühne einer Generation, die sonst klassische Konzerthäuser eher meidet: Techno-Ballett trifft Pop-Up-Chor, Soul-Konzert trifft DJ-Set, klassische Pianistik trifft elektronische Improvisation.
Das Festival läuft über zwei Wochenenden mit dichtem Programm dazwischen:
Neben den Konzerten umfasst das Festival rund zwanzig Workshops — Tanz, Komposition, Stimme, Ensemble-Spiel, Performance — die explizit an junge Erwachsene und Jugendliche gerichtet sind. Hier ist das Festival am intensivsten: Teilnehmer:innen arbeiten mit den Profi-Künstler:innen, die später auf der Bühne stehen, und entwickeln eigene Performances. Mehrere Workshops kulminieren in Vorführungen am letzten Wochenende.
Eine Besonderheit des Festivals sind die Brunch-Konzerte am Sonntag — entspannte, intime Performances am Vormittag, oft mit Verpflegung und in kleineren Räumen des Festspielhauses. Auf der anderen Programmseite stehen die Tanz-Elektro-Abende mit DJ-Sets, die das große Foyer in einen Club verwandeln.
Das Festspielhaus Baden-Baden ist Europas zweitgrößtes Opern- und Konzerthaus (nach der Mailänder Scala). 2.500 Plätze im Großen Saal, untergebracht in einem umgebauten Bahnhofsbau am Pierre-Boulez-Platz, mitten in Baden-Baden. Während des klassischen Festspielhaus-Jahres treten hier die größten Orchester und Solisten der Welt auf — Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Anna Netrebko, Lang Lang, Yo-Yo Ma. Das Takeover ist die programmatische Gegenbewegung: Klassik öffnet sich für die Subkultur, die Highbrow-Bastion lässt für zehn Tage Techno, Soul und elektronische Improvisation rein.
Baden-Baden ist die mondäne Bäderstadt am Rand des Nordschwarzwalds, mit weniger als 60.000 Einwohnern, aber mit Festspielhaus, Theater, Casino, Museen und einer Stunde Konzert am Tag im Konzertsaal. Im Januar/Februar — wenn die Saison ihren ersten Höhepunkt hinter sich hat — bringt Takeover eine andere Energie in die Stadt, vor allem in das Festspielhaus-Quartier am Bahnhof.
Die Auflage 2026 setzt die Mischung aus Konzerten, Performances und Workshops fort. Über zwei Wochenenden mit dichtem Programm dazwischen verteilt sich das Festival. Der Eröffnungsabend ist die zentrale programmatische Aussage: Open-Air-Eröffnung am Pierre-Boulez-Platz mit „Takeover Voices“, gefolgt von Pop-Up-Chor und Techno-Ballett im Großen Saal — ein Statement der Programmöffnung des Hauses.
Über die Festivaltage verteilen sich Konzerte mit international gefragten Künstler:innen aus Elektronik (Christian Löffler), Soul-Jazz (Brandee Younger an der Harfe, Cara Rose als Sängerin) und klassisch-elektronischer Improvisation (Martin Kohlstedt zum Festabschluss am 8. Februar). Etwa 20 Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene laufen parallel, viele Workshops münden in Auftritte am letzten Wochenende.
Open-Air-Eröffnung am 30. Januar am Pierre-Boulez-Platz frei. Hauptkonzerte 20–60 € (mit besonderen Tarifen für unter 30-Jährige typisch 50% Rabatt). Workshops einzeln buchbar mit oft sehr günstigen Konditionen für junge Erwachsene. Festival-Pässe mit Mehrwert für intensive Festivalbesucher:innen. Ticket-Hotline: +49 7221 3013 101.
Mit der Bahn: Bahnhof Baden-Baden Stadt, von dort 5 Min zu Fuß zum Festspielhaus (Beim Alten Bahnhof 2). Mit dem Auto über die A5 (Ausfahrt Baden-Baden), Parkhaus Festspielhaus direkt am Veranstaltungsort.
Konzerte einzeln buchbar, Preise variieren je nach Programm — Eröffnungs-Open-Air am Pierre-Boulez-Platz frei, Hauptkonzerte 20–60 € (mit besonderen Tarifen für unter 30-Jährige), Workshops separat buchbar mit oft günstigen Konditionen für junge Erwachsene. Ticket-Hotline: +49 7221 3013 101. Online auf festspielhaus.de.
Der Festival-Pass für mehrere Konzerte und Workshops ist die beste Wahl für junges Publikum — du kommst dadurch viel günstiger durch das Wochenende als bei Einzeltickets. Das Eröffnungs-Open-Air am 30. Januar ist gratis und ein guter Einstieg.
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Festspielhaus Baden-Baden — Pierre-Boulez-Platz
Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden