Historische Renn-Boliden, Seifenkistenrennen und Brandenburger Motorsport-Erbe
Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel sitzt in der einzig erhaltenen Siemens-Martin-Stahlhalle der DDR — ein industriearchitektonisches Denkmal, das die Geschichte der Stahlproduktion in der Havelstadt erlebbar macht. Brandenburg an der Havel war zu DDR-Zeiten neben Eisenhüttenstadt einer der wichtigsten Stahlstandorte des Landes, und das Museum dokumentiert mit Originalmaschinen, Zeitzeugenberichten und Sonderausstellungen die industrielle Identität der Stadt. Diese Atmosphäre — Stahl, Beton, Maschinenkultur — gibt dem Oldtimer-Treffen seinen unverwechselbaren Charakter.
Brandenburg an der Havel hat eine eigene Motorsporttradition: Rennen auf dem Stadtparcours, Tribünenrennen in den 1950er Jahren, später Rallye- und Crosskart-Sport. Das Treffen kuratiert dieses Erbe in einer Ausstellung mit Originalfahrzeugen, Programmheften historischer Rennen und Erinnerungen Brandenburger Motorsportler. Dazu kommen Vorführungsfahrten: Motorräder und Automobile aus den 1920er bis 1980er Jahren werden von ihren Besitzern vorgestellt und in Bewegung gezeigt.
Der absolute Familien-Höhepunkt ist das traditionelle Seifenkistenrennen am Sonntag. In der Ferienwoche vor dem Treffen organisiert das Industriemuseum einen Bau-Workshop für Kinder zwischen 10 und 15 Jahren, in dem sie ihre eigenen Seifenkisten konstruieren. Beim Rennen treten die selbstgebauten Vehikel dann gegeneinander an — eine pädagogisch-spielerische Verbindung von Technikvermittlung und Motorsportbegeisterung, wie sie kaum ein anderes Museum in Brandenburg umsetzt.
Das Treffen ist kostenfrei. Das Industriemuseum versteht sich als niedrigschwelliger Bildungsort, der die Industrie- und Motorsportkultur Brandenburgs einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Brandenburg an der Havel als kreisfreie Stadt im Bundesland Brandenburg positioniert sich damit als Ort lebendiger Technikgeschichte — nicht im Museumshallen-Stillstand, sondern in fahrender, fauchender Bewegung.
Das jährliche Oldtimer- und Motorsporttreffen findet 2026 traditionsgemäß am letzten Juli-Wochenende statt — voraussichtlich am 25. und 26. Juli. Veranstalter ist das Industriemuseum Brandenburg an der Havel in der August-Sonntag-Straße 5 (14770 Brandenburg an der Havel).
Das Programm umfasst die Präsentation historischer Rennmotorräder und -automobile, Vorführungsfahrten, eine Sonderausstellung zum Brandenburger Motorsport-Erbe und das traditionelle Seifenkistenrennen, dessen Vehikel die Kinder im Bau-Workshop der Vorwoche selbst konstruieren.
Die konkreten Stunden- und Programmangaben werden von Mitte Juli 2026 auf der Website des Industriemuseums veröffentlicht. Bewährter Ablauf der Vorjahre:
Eintritt zum Treffen frei. Genaue Programmangaben über industriemuseum-brandenburg.de oder telefonisch unter 03381 304646.
Eintritt zum Treffen frei. Speisen und Getränke vor Ort. Bau-Workshop Seifenkisten: Materialkosten nach Anmeldung.
Auto: A2 Ausfahrt Brandenburg, Richtung Innenstadt, August-Sonntag-Straße 5.
Bahn: Brandenburg Hbf, dann Bus oder ca. 20 Min Fußweg.
Parken: auf dem Gelände und in der Umgebung kostenfrei.
Eintritt frei. Speisen und Getränke vor Ort.
Bau-Workshop Seifenkisten in der Ferienwoche vor dem Treffen, für Kinder 10-15 Jahre. Anmeldung über das Industriemuseum (Tel. 03381 304646).
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Industriemuseum Brandenburg an der Havel
August-Sonntag-Straße 5, 14770 Brandenburg an der Havel
Brandenburg an der Havel (12051)
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