Weltmusikfestival in der Friedensstadt – Thema 2026: Stimmen der Diaspora
Osnabrück versteht sich seit dem Westfälischen Frieden 1648 als Friedensstadt. Das Morgenland Festival nimmt diesen Anspruch ernst und schafft seit 2005 einen Ort, an dem die Musik des Nahen und Mittleren Ostens, des Kaukasus, des Maghreb und ihrer Diasporagemeinschaften erklingt. Das Festival hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten internationale Anerkennung erlangt und gilt als eines der wichtigsten Foren für interkulturellen musikalischen Dialog in Europa.
Das Thema Stimmen der Diaspora widmet sich den künstlerischen Stimmen, die in der Diaspora geprägt wurden – Musikerinnen und Musiker, die zwischen Herkunftskulturen und neuen Heimaten leben und schaffen. Es greift die globalen Bewegungen der Gegenwart auf und macht hörbar, wie Migration und Flucht künstlerische Sprache verändern und bereichern.
Mit der iranischen Klarinettistin Shabnam Parvaresh übernimmt 2026 eine neue künstlerische Leitung, die sich als gefragte Solistin und Komponistin international einen Namen gemacht hat. Ihre Programmatik verbindet höchste musikalische Qualität mit einer klaren Haltung zu gesellschaftlichen Fragen.
Bestätigt sind unter anderem die südindische Sängerin Ganavya, die ihre klassische karnatische Tradition mit zeitgenössischem Jazz verbindet; die britisch-bahrainische Trompeterin Yazz Ahmed mit ihrem hochgelobten arabisch-britischen Jazz-Programm; sowie das Duo Kit Downes (Klavier/Orgel) und Shiva Feshareki (Komposition/Turntables).
Das Festival bespielt mehrere Orte in der Innenstadt: die Lagerhalle, die Kunsthalle, die Kirchen St. Marien und Bergkirche, die Kleine Freiheit sowie den Kunstraum hase29. Begleitend zeigt die Ausstellung Topografien des Widerstands künstlerische Arbeiten zum Festivalthema.
Das vollständige Festivalprogramm 2026 wird vom Morgenland Festival Osnabrück fortlaufend auf der Festivalwebsite publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre: Eröffnungskonzert am ersten Festivalwochenende, Konzertabende über die gesamte Festivaldauer, Begleitausstellung, Künstlergespräche und Workshops, Ausklangskonzert am letzten Festivalwochenende.
Topografien des Widerstands – künstlerische Auseinandersetzung mit dem Festivalthema 2026.
Aktualisierungen und Tickets auf morgenland-festival.com.
Freitag, 29. Mai, bis Samstag, 6. Juni 2026.
Konkrete Tagespreise und Festivalpässe werden auf morgenland-festival.com und auf eventim.de angeboten.
Topografien des Widerstands – Laufzeit und Ort werden auf der Festivalwebsite kommuniziert.
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