Mittelalterliches Treiben im Klosterareal des ehemaligen Zisterzienserstifts
Der Mittelaltermarkt Fürstenfeld findet im historischen Klosterareal des ehemaligen Zisterzienserstifts Fürstenfeld statt – einer der bedeutendsten Barock-Klosteranlagen Süddeutschlands. Die imposante Klosterkirche (von Giovanni Antonio Viscardi, im 18. Jahrhundert erbaut) bildet die Kulisse für drei Festtage mittelalterlicher Geselligkeit. Der Markt ist Teil der etablierten Turbaevents-Märkte, die in mehreren bayerischen Städten den Sommer mit mittelalterlichen Open-Air-Veranstaltungen bespielen.
Das Festkonzept setzt auf vier zentrale Erlebnis-Säulen:
Das Konzept legt Wert auf hands-on Erlebnis: Besucher:innen können Handwerker:innen Fragen stellen, an Bogenschießen-Stationen mitmachen, mit Gauklern interagieren. Die Atmosphäre ist familiär und niederschwellig.
Das ehemalige Zisterzienserstift wurde 1263 gegründet. Die heutige barocke Klosterkirche zählt zu den schönsten ihrer Art in ganz Bayern – fast UNESCO-würdig, jedenfalls einer der bekanntesten Sakralbauten des bayerischen Barock. Das Klosterareal beherbergt heute u. a. das Kloster-Museum, die Fürstenfelder Veranstaltungshalle, gastronomische Betriebe und die Stadtbibliothek Fürstenfeldbruck. Mittelaltermarkt auf solchen Flächen ist die ideale Kombination aus historischer Kulisse und Markt-Atmosphäre.
Fürstenfeldbruck, mit rund 37.000 Einwohner:innen Kreisstadt des Landkreises Fürstenfeldbruck, liegt westlich von München an der Amper. Die Stadt ist über die S-Bahn-Linie S4 direkt mit dem Münchner Hauptbahnhof verbunden (ca. 25 Minuten) – damit ist der Mittelaltermarkt für Münchner Familien ein leicht erreichbares Tages-Ausflugsziel.
Das Programm 2026 nutzt das große Klosterareal vollständig: der zentrale Marktbereich, der Turnierplatz, die Lagerflächen für Reenactment-Gruppen und mehrere Spielleute-Stationen sind über das Gelände verteilt. Besucher:innen wandern zwischen den Stationen und werden in das mittelalterliche Setting eingebunden.
Hauptattraktionen sind die Ritterturniere auf dem Turnierplatz, die Schmiedevorführungen (echtes Eisen-Schmieden mit Esse), die Glasbläser:innen-Demonstrationen und die Gauklertruppen. Das Lagerleben ist von Reenactment-Gruppen aus ganz Bayern gestaltet und bietet eine glaubwürdige mittelalterliche Atmosphäre.
Tavernen und Speisestände bieten mittelalterlich angelehnte Küche: Spanferkel vom Spieß, Eintöpfe, Met, mittelalterliches Bier, Brot. Die Verpflegung ist Teil der Atmosphäre und wird in entsprechenden Gefäßen (Tonkrüge, Holzteller) gereicht.
Klosterareal Fürstenfeld, 82256 Fürstenfeldbruck. S-Bahn: S4 ab München HBf direkt bis Fürstenfeldbruck (ca. 25 Min.), von dort zu Fuß ca. 10 Min. zum Klosterareal. Auto: A96 (Ausfahrt Fürstenfeldbruck-Ost), beschilderte Parkplätze am Klosterareal.
Freitag, 21.8.2026: 17:00 – 24:00 Uhr. Samstag, 22.8.: 11:00 – 24:00 Uhr. Sonntag, 23.8.: 11:00 – 19:00 Uhr.
Eintrittspreise und Tageskarten auf der Veranstalter-Webseite (mittelaltermarkt.online). Familienkarten und Ermäßigungen für Mittelalter-Gewandete üblich (rund 1–2 € Rabatt). Bargeld empfehlenswert.
Familiäres Format mit eigenem Kinderprogramm. Bogenschießen-Stationen, Mitmach-Aktionen. Hunde an der Leine erlaubt. Wegen Pferden und Schwertern Kinder bitte beaufsichtigen, besonders am Turnierplatz.
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