31. Auflage des Stadtteilfestes der Neckarstadt-Ost unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“
Das Max-Joseph-Straßenfest entstand Anfang der 1990er Jahre als Antwort der Neckarstadt-Ost auf die fremdenfeindlichen Übergriffe in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. Eine Handvoll Nachbar:innen, Vereine, Gewerkschafter:innen und Kirchengemeinden beschlossen damals, ein offenes Straßenfest auf der Max-Joseph-Straße zu organisieren — als sichtbares Bekenntnis zur multikulturellen Stadtgesellschaft. Aus dem einmaligen Bündnis wurde eine Tradition, die 2026 in die 31. Runde geht. Das Motto „Vielfalt statt Einfalt“ begleitet das Fest von Anfang an und ist Programm.
Zentrum des Festes ist die Bühne am Wendekreis der Max-Joseph-Straße. Den Anfang machen traditionell die Mannheimer Kinderzirkusgruppen Trolori und Aladin, die mit Akrobatik, Jonglage und Clownerie das Fest eröffnen. Über den Nachmittag und Abend folgen Auftritte lokaler und regionaler Acts: Jazz-Combos wie Tunestime, internationale Vokalmusik mit Fischlabor, Rebellenfolk von Axel Reid, das Duo Daniel Sich und Markus Krämer, Rock-Pop-Funk mit der Band Be4 sowie interaktive Beiträge des Nationaltheaters Mannheim.
Parallel zur Bühne läuft den ganzen Nachmittag ein dichtes Kinderprogramm. Magierin Tilda zaubert für die Jüngsten, „Anne und den Papas“ singt Kinderlieder. Jugendhaus Erlenhof, Theaterwerkstatt Neckarstadt und die Jugendfarm Mannheim sind mit Mitmach-Ständen vertreten — Bastel-Aktionen, Spielangebote und kleine Vorführungen runden den Tag ab.
Die Neckarstadt-Ost ist einer der internationalsten Stadtteile Mannheims, und das Fest spiegelt das in vollem Umfang: An den Ständen kochen Communities aus der Türkei, dem Iran, Eritrea, Vietnam, Italien, Marokko und Lateinamerika. Daneben präsentieren sich Vereine, Geflüchtetenhilfen, Jugendzentren, Beratungsstellen, Kirchen und Gewerkschaften. Eine Tombola finanziert mit, der Reinerlös des gesamten Festes geht in Integrationsprojekte und in die Arbeit mit geflüchteten Kindern.
Das Max-Joseph-Straßenfest wird komplett ehrenamtlich organisiert. Ein Initiativkreis aus Nachbar:innen, Vereinen, Bezirksbeirät:innen und engagierten Anwohner:innen plant das Fest übers Jahr. Diese Verwurzelung im Stadtteil ist der Grund, warum das Fest auch in seiner 31. Auflage noch genau wie 1995 funktioniert: nicht von oben gemacht, sondern von der Straße selbst.
Ab 14 Uhr öffnet das Fest auf der Max-Joseph-Straße in der Neckarstadt-Ost. Bühne am Wendekreis, internationale Speisestände, Infotische lokaler Initiativen, Kinderprogramm bis in den Abend.
Mit der Straßenbahn Linie 1 bis Haltestelle Neumarkt, dann 3 Min. Fußweg. Mit dem Auto über die A 6 / B 38 bis Mannheim Innenstadt, dann Richtung Neckarstadt-Ost — Parken nur eingeschränkt möglich, ÖPNV bevorzugt.
Freier Eintritt. Speisen und Getränke gegen geringe Spende an den Ständen der Vereine.
Der Reinerlös fließt in Integrationsprojekte und in die Hilfe für geflüchtete Kinder in Mannheim.
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Max-Joseph-Straße, Neckarstadt-Ost
Max-Joseph-Straße, 68167 Mannheim