Kuratierter Kulturbazar in der historischen Gleishalle des Oberhafens – Design, Streetfood, Kunsthandwerk und Live-Musik im Hamburger Hafen
Anders als ein klassischer Floh- oder Designmarkt versteht sich der Mamø als kuratierter Kulturbazar. Der Trägerverein WeField e.V. setzt auf Kombination: Ausstellerinnen aus Design, Mode, Kunsthandwerk und Vintage werden mit Streetfood, Floristik, Workshops und einer Live-Bühne kombiniert. Das Konzept hat einen klaren Auftrag – die brachliegende Gleishalle als Begegnungsraum zu aktivieren und einen Ort zu schaffen, der das HafenCity-Quartier um eine Kulturdimension ergänzt, die jenseits der gastronomischen Hotspots noch fehlt.
Die Halle ist Teil des historischen Oberhafens, eines Areals im Bezirk Hamburg-Mitte zwischen HafenCity und Rothenburgsort. Hier verlud die Hamburger Bahnmeisterei jahrzehntelang Güter zwischen Schiene und Wasser. Heute beheimatet das Areal Künstlerateliers, Werkstätten, Studios und Gastronomie, die Gleishalle selbst ist eine offene Backsteinkonstruktion mit Stahldach, durch deren weite Torbögen das Tageslicht in breiten Strömen einfällt. Die Mischung aus rauem Industriecharme und kuratierter Marktstimmung gibt dem Mamø seine eigene Atmosphäre.
Was findet sich an einem typischen Mamø-Wochenende? Über 50 Stände rund um Design, Schmuck, Mode, Vintage und Upcycling. Floristik aus regionalen Werkstätten. Streetfood von Stand-Restaurants Hamburger Köche und Köchinnen. Eine Bar mit Spritz, Wein, regionalem Bier. Mitmach-Workshops für Kinder und Erwachsene: Kerzenziehen, Seifenherstellung, Kindermalerei, Pflanzentauschbörse. Auf der zentralen Bühne wechseln DJ-Sets und Live-Bands ab, Tanzworkshops (Salsa, Swing) laden zum Mitmachen ein.
Der Mamø ist 2025 entstanden und gehört zu jenen neuen Hamburger Kulturformaten, die das Hafen-Hinterland nicht mehr nur als Touristenstrecke begreifen, sondern als Lebensraum mit eigenem Pulsschlag. Der Verein WeField e.V. positioniert ihn ausdrücklich als nichtkommerzielles Stadtraum-Experiment – Eintritt günstig, Profite werden in das nächste Format zurückgeführt.
Die Juli-Ausgabe 2026 fügt sich in die regelmäßige monatliche Reihe ein, ist aber traditionell eines der besucherstärksten Wochenenden – Sommer, langes Tageslicht, Open-Air-Charakter durch die offenen Tore. Erwartet werden über 50 ausstellende Labels und Werkstätten, dazu mehrere Streetfood-Stände Hamburger Küche.
Das Format folgt der bewährten Choreografie: Im vorderen Hallenteil reihen sich die Design- und Mode-Stände, in der Mitte die Streetfood-Meile und Bar, hinten Workshop-Bereich und Bühne. Tanzworkshops (Salsa, Lindy Hop), Kindermalen, Pflanzentausch und ein kleiner Bauernmarkt mit regionalen Erzeugern aus den Vier- und Marschlanden ergänzen das Angebot.
Gleishalle Oberhafen, Stralsunder Straße 68, 20537 Hamburg (Rothenburgsort / HafenCity). S-Bahn S3/S5 'Hauptbahnhof' oder 'Berliner Tor', von dort ca. 10–15 Min. Fußweg über die Banksbrücke. U-Bahn U1 'Steinstraße'. Mit dem Fahrrad ideal erreichbar.
Freitag 3.7.: 16–22 Uhr; Samstag 4.7.: 11–22 Uhr; Sonntag 5.7.: 11–18 Uhr. Eintritt günstig (typisch ca. 3–5 €), Kinder frei.
Speisen vegan und vegetarisch verfügbar, Hunde an der Leine willkommen, barrierearm, Wickelmöglichkeit. Workshop-Slots oft mit Voranmeldung – siehe Website.
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Gleishalle Oberhafen
Stralsunder Straße 68, 20537 Hamburg