Größter Privatflohmarkt der Stadt: an 16 Samstagen im Jahr zwischen Kaisertor und Theodor-Heuss-Brücke
Der Mainzer Krempelmarkt gehört zu den charmantesten Flohmärkten der Rhein-Main-Region. Im Gegensatz zu kommerziellen Trödelmärkten, auf denen oft Händler mit Importware den Ton angeben, sind hier ausschließlich Privatpersonen als Anbieter zugelassen. Das prägt das gesamte Sortiment: Hier finden sich tatsächlich Haushaltsauflösungen, alte Bücher aus Familienbibliotheken, Schallplatten aus den 1960er bis 1990er Jahren, Vintage-Kleidung, Geschirr, Spielzeug, Werkzeug, Möbel und allerlei Kuriositäten, die ihren Weg vom Dachboden ins Rheinufer-Sortiment finden.
Der Markt findet an sechzehn ausgewählten Samstagen pro Saison statt – jeweils von 7 bis 15 Uhr. Die Termine für 2026 verteilen sich über die gesamte warme Saison: 14. März, 18. und 25. April, 2. und 9. Mai, 6. und 27. Juni, 11. und 25. Juli, 8. und 22. August, 5. und 19. September, 10. und 24. Oktober, 7. November. Diese Verteilung schafft Termine im Frühjahrsgartenputz, im sommerlichen Trödelhoch und im herbstlichen Räumungsmodus vor dem Winter.
Die Verkaufsfläche erstreckt sich entlang des Mainzer Rheinufers zwischen Kaisertor und Theodor-Heuss-Brücke. Diese Lage ist ein eigenständiges Argument: Mit Blick auf den Rhein, das gegenüberliegende Hessen und das vorbeiziehende Schiffsverkehr-Panorama lässt es sich nicht nur gut trödeln, sondern auch entspannt flanieren. Zwischendurch laden die Biergärten und Cafés am Rheinufer zur Pause, und die Mainzer Innenstadt liegt nur wenige Schritte entfernt.
Wer selbst verkaufen möchte, kann sich beim Veranstalter anmelden. Der Standplatz kostet 25 Euro für die übliche Standfläche – eine moderate Gebühr, die Privatverkäufern vom Studierenden bis zum Rentner offen steht. Für Besucher ist der Eintritt frei. Wer ernsthaft schöne Stücke sucht, kommt früh: Die besten Kaffeegrößen, Schallplatten und Designstücke sind oft schon vor 9 Uhr weg, während sich nach 13 Uhr die Preise spürbar verhandeln lassen.
Was den Mainzer Krempelmarkt von gewöhnlichen Flohmärkten unterscheidet, ist die direkte menschliche Begegnung: Hinter jedem Tisch steht eine Person mit einer Geschichte – ein Umzug, eine Wohnungsauflösung nach einem Sterbefall, das Aufräumen vor der Pensionierung, die Entrümpelungsaktion eines Studierenden. Wer Zeit mitbringt, hört Geschichten und nimmt nicht nur Gegenstände, sondern auch Erinnerungsstücke mit nach Hause.
Wer als Verkäufer dabei sein möchte, meldet sich frühzeitig an – beliebte Termine im Frühjahr und im Sommer sind oft Wochen im Voraus ausgebucht. Für Käufer empfiehlt sich ein früher Marktbesuch, um die besten Stücke nicht zu verpassen; nachmittags lassen sich die Preise dafür meist gut verhandeln. Die volle Terminliste 2026 ist über die Webseite der Stadt Mainz einsehbar.
Die genauen Termine und Modalitäten 2026 werden vom Veranstalter publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre :
Eintritt für Besucher frei. Standplatz für Verkäufer 25 Euro.
Mainzer Rheinufer zwischen Kaisertor und Theodor-Heuss-Brücke. ÖPNV: Straßenbahnhaltestelle Höfchen / Rheinstraße. Vom Hauptbahnhof Mainz ca. 15 Minuten zu Fuß. Pkw-Parken in den Innenstadt-Parkhäusern empfohlen.
16 Samstage: 14. März, 18. April, 25. April, 2. Mai, 9. Mai, 6. Juni, 27. Juni, 11. Juli, 25. Juli, 8. August, 22. August, 5. September, 19. September, 10. Oktober, 24. Oktober, 7. November.
7 bis 15 Uhr.
Frei für Besucher.
25 Euro pro Stand. Anmeldung über die Stadt Mainz / Mainzplus Citymarketing. Ausschließlich Privatpersonen – keine gewerblichen Anbieter und keine Neuware.
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