Lichtkunstaktion in 12 Sakralorten in Herne und Wanne-Eickel vom 12. April bis 19. Juli 2026 mit 35 Werken des Künstlers Ludger Hinse
Herne ist eine kreisfreie Stadt im mittleren Ruhrgebiet (Regierungsbezirk Arnsberg), historisch durch den Steinkohlebergbau geprägt und zusammen mit dem zur Stadt gehörigen Wanne-Eickel eine der dichtesten Sakralbau-Landschaften des Ruhrgebiets. Die katholischen Kirchen — überwiegend Backsteinbauten der späten Industrialisierungszeit (späte 19., frühe 20. Jahrhundert) — bilden eine besondere stadttypische Substanz. Genau in diese Architektur greift LICHTraum 2026 ein: 12 Herner Kirchen werden für drei Monate zu Ausstellungsräumen.
Ludger Hinse ist ein Bergmannssohn, der zum international renommierten Künstler wurde. Geboren in Herne, hat er seine Wurzeln nie verloren und kehrt mit LICHTraum 2026 in seine Heimatregion zurück. Sein künstlerisches Markenzeichen: Lichtskulpturen aus Acrylglas, Metall und Spiegeloberflächen, die das einfallende Licht — Tageslicht und künstliche Beleuchtung — einfangen, brechen, reflektieren und in der Wahrnehmung der Besucher in Bewegung setzen. Im sakralen Raum, der historisch ohnehin mit Lichtsymbolik (Heiliger Geist, Schöpfung, Erlösung) aufgeladen ist, gewinnt diese Arbeit besondere Tiefe.
Hinse hat für LICHTraum 2026 insgesamt 15 leuchtende Objekte geschaffen, die auf 12 Standorte verteilt werden. Insgesamt umfasst die Ausstellung 35 Werke — zusätzliche Bilder, Skulpturen und Installationen kommen aus dem Bestand des Künstlers hinzu. Die Werke „fangen das Licht ein, brechen und reflektieren es, setzen es in Bewegung" — Besucher werden Teil dieses interaktiven Erlebnisses, indem ihre Bewegung das Reflexionsbild verändert. Spielorte sind unter anderem St. Bonifatius, St. Joseph, St. Marien und St. Laurentius — die mit Kreuz-Lichtinstallationen bespielt werden.
Parallel zur Kirchenausstellung läuft vom 14. Juni bis 16. August 2026 im Emschertalmuseum die Sonderausstellung „Zauber des Lichts" mit 20 Gemälden Ludger Hinses. Diese erkunden Feuer, Wasser, Erde und Luft als die vier klassischen Elemente — durch Farbe, Licht und malerische Reflexion. Eine vertiefende Erkundung des künstlerischen Werks abseits der sakralen Räume. Ergänzend hält Hinse am 23. August 2026 im Museum einen Vortrag über seinen biografischen Weg vom Bergmannssohn zum international anerkannten Künstler.
LICHTraum 2026 ist mehr als eine Ausstellung — über die drei Monate verteilen sich rund 50 Begleitveranstaltungen: Konzerte in den bespielten Kirchen (Orgelmusik, Chorkonzerte, zeitgenössische Sakralmusik), thematische Gottesdienste, Workshops für Erwachsene und Schulklassen, Lesungen, Filmvorführungen, Künstlergespräche mit Hinse. Programmkalender online unter lichtraum2026.de — die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei oder gegen geringe Spende zugänglich.
Mit der Bahn: Hauptbahnhof Herne (RE und S-Bahn aus Essen, Dortmund), zahlreiche Kirchen sind fußläufig oder kurz mit der U-Bahn (Linie U 35) erreichbar. Mit dem Auto: A 42 oder A 43 (Abfahrt Herne), Parkmöglichkeiten je nach Kirche unterschiedlich — die innerstädtischen Kirchen sind ÖPNV besser zu erreichen. Detaillierte Anfahrtshinweise zu jedem Spielort online.
Die Ausgabe 2026 von LICHTraum ist eine einzigartige stadtweite Lichtkunst-Aktion: über drei Monate verteilen sich 15 Lichtobjekte (und zusätzliche Werke aus Hinses Bestand) auf 12 Herner Sakralräume. Zusätzliche 20 Gemälde aus der Reihe „Zauber des Lichts" laufen vom 14. Juni bis 16. August im Emschertalmuseum.
Die Eröffnung am 12. April markiert den Beginn eines dreimonatigen Stadterlebnisses, das die kirchliche Architektur Hernes mit zeitgenössischer Lichtkunst verbindet. Ergänzt durch rund 50 Begleitveranstaltungen — Konzerte, Gottesdienste, Workshops, Lesungen und Filmabende — ist LICHTraum 2026 das größte Kunstprojekt der Stadt seit Jahren.
Eintritt frei zu allen Spielorten der Kirchenausstellung und zur Sonderausstellung im Emschertalmuseum. Begleitveranstaltungen meist kostenfrei oder gegen Spende.
12. April bis 19. Juli 2026 (Kirchenausstellung). Sonderausstellung Emschertalmuseum: 14. Juni bis 16. August 2026.
12 Kirchen in Herne und Wanne-Eickel, u.a. St. Bonifatius, St. Joseph, St. Marien, St. Laurentius. Sonderausstellung: Emschertalmuseum.
Frei (zu allen Spielorten und zur Sonderausstellung).
Ludger Hinse (15 Lichtobjekte + 20 Gemälde im Museum, insgesamt 35 Werke).
Rund 50 Veranstaltungen (Konzerte, Gottesdienste, Workshops, Lesungen, Filme, Künstlergespräche). Programmkalender: lichtraum2026.de.
23. August 2026, Emschertalmuseum: Ludger Hinse spricht über seinen Weg vom Bergmannssohn zum Künstler.
Bahn: Hbf Herne + U 35 zu einzelnen Kirchen. Auto: A 42 oder A 43 (Abfahrt Herne). Routen pro Spielort online.
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12 Kirchen in Herne (+ Emschertalmuseum)
Mehrere Kirchen in Herne und Wanne-Eickel, 44649 Herne