Performing Landscapes — Leopold-Hoesch-Museum Düren
Ausgabe 2026 Visual arts Contemporary art Street art

Performing Landscapes — Leopold-Hoesch-Museum Düren

Sommerausstellung 2026 am Dürener Leopold-Hoesch-Museum — internationale Kunst zwischen Landschaft, Körper und Performance

Düren — Kreis Düren (05358) Ab 1905
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Termine 13 Jun — 13 Sep 2026
Ort Düren (05358)
Preise
Status Bestätigt

Vorstellung von Performing Landscapes

Ab dem 13. Juni 2026 verwandelt sich das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren zur Sommerresidenz einer der spannendsten zeitgenössischen Gruppenausstellungen Nordrhein-Westfalens: „Performing Landscapes“ versammelt internationale Positionen, die Landschaft nicht als statisches Motiv, sondern als performatives Geschehen begreifen — als Schauplatz von Körper, Klima, Geschichte und Politik. Parallel läuft im selben Haus „A Chiasmatic Body“ von Adrián Balseca (Eröffnung ebenfalls am 13. Juni). Die Sommerausstellungen schließen an die Frühjahrssaison mit Wilhelm Schürmann „Nachbarn“ (bis 24. Mai 2026) an. Im Herbst folgen ab dem 27. September 2026 die Peill-Vergaben: Dudu Quintanilha als Peill-Stipendiat und Maya Schweizer als Peill-Preisträgerin.

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Ein Bundeskunsthaus in einer 90.000-Einwohner-Stadt

Das Leopold-Hoesch-Museum ist eine kleine Sensation: Mitten in Düren — einer westdeutschen Mittelstadt, die selten als Kunstort wahrgenommen wird — betreibt die Stadt seit 1905 ein Museum, das es regelmäßig auf die Empfehlungslisten der internationalen Kunstkritik schafft. 2026 versammelt das Haus ein Jahresprogramm, das diese Position untermauert: Frühjahrssolo Wilhelm Schürmann, Sommer-Doppelschlag „Performing Landscapes“ & Adrián Balseca, Herbst-Peill-Vergaben Quintanilha / Schweizer.

„Performing Landscapes“ — die Sommerausstellung

Eröffnet am 13. Juni 2026, fragt „Performing Landscapes“ nach dem performativen Charakter von Landschaft. Wer „macht“ Landschaft? Welche Körper bewegen sich in ihr — touristisch, koloniserend, fliehend, klimatisch verändert? Welche Stimmen schreiben sich in Wälder, Wüsten und Meere ein? Internationale Künstler:innen reagieren mit Film, Skulptur, Installation und Performance auf diese Fragen — und nutzen die Räume des Leopold-Hoesch-Museums als experimentelle Bühne. Die Schau läuft bis in den Frühherbst 2026.

Adrián Balseca — „A Chiasmatic Body“

Zeitgleich eröffnet die Soloausstellung „A Chiasmatic Body“ des ecuadorianischen Künstlers Adrián Balseca. Balseca arbeitet an der Schnittstelle von ökologischer Geschichte, postkolonialer Theorie und materialbasierter Skulptur. Seine Installationen rekonstruieren Geschichten der Rohstoffextraktion in Lateinamerika — vom Kautschuk-Boom des Amazonas bis zu zeitgenössischen Erdöl-Ökonomien — und übersetzen sie in haptische, oft fragile Objekte.

Wilhelm Schürmann — „Nachbarn“ (Frühjahr)

Bis zum 24. Mai 2026 zeigt das Museum die Fotoausstellung „Nachbarn“ von Wilhelm Schürmann — eine Hommage an das Dürener Umfeld des Aachener Fotografen und Sammlers, der seit Jahrzehnten zentrale Figur der rheinischen Fotoszene ist. Die Schau verbindet biografische Topografie mit dokumentarisch-poetischer Bildsprache.

Herbst 2026 — die Peill-Vergaben

Am 27. September 2026 eröffnet das Museum die jährlichen Peill-Ausstellungen, die zwei der renommiertesten Auszeichnungen für junge Kunst in Deutschland markieren:

  • Dudu QuintanilhaPeill-Stipendiat: brasilianisch-deutscher Künstler, der in Berlin lebt und mit Film, Performance und Theater arbeitet
  • Maya SchweizerPeill-Preisträgerin: Filmemacherin mit deutsch-französischen Wurzeln, deren Arbeiten über Erinnerung, Migration und urbane Räume international Beachtung finden

Das Museum als Architektur und Institution

Das Leopold-Hoesch-Museum wurde 1905 vom Dürener Industriellen Leopold Hoesch gestiftet und am Hoeschplatz errichtet. Heute beherbergt es eine Sammlung mit Schwerpunkten auf europäischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts (Beuys, Brus, Polke, Lüpertz, Genzken). Direkt nebenan steht das Papiermuseum Düren, das die Papier-Industriegeschichte der Stadt dokumentiert (Düren war eines der wichtigsten europäischen Papier-Zentren). Beide Häuser werden gemeinsam betrieben.

Performing Landscapes — Ausgabe 2026

Die Sommerausstellungen 2026 am Leopold-Hoesch-Museum Düren öffnen am 13. Juni: „Performing Landscapes“ (internationale Gruppenausstellung zu Landschaft als performativem Geschehen) und parallel die Soloausstellung „A Chiasmatic Body“ des ecuadorianischen Künstlers Adrián Balseca. Sie schließen an die Wilhelm-Schürmann-Schau „Nachbarn“ an (bis 24. Mai 2026). Im Herbst folgen ab 27. September die Peill-Vergaben (Dudu Quintanilha, Maya Schweizer). Eintritt nach gültigem Tarif des Museums.

Die Edition 2026 verbindet eine internationale Gruppenausstellung mit zwei Soloprojekten und den traditionellen Peill-Vergaben. Das Programm spiegelt die langjährige Profilierung des Dürener Hauses auf zeitgenössische Positionen mit dokumentarisch-politischer Schlagseite — von Schürmanns Foto-Topografie über Balsecas postkoloniale Material-Reflektion bis zu den Filmkunst-Auszeichnungen Schweizer / Quintanilha im Herbst.

Programm Performing Landscapes 2026

Jahresprogramm 2026 — Leopold-Hoesch-Museum Düren

Frühjahr

  • bis 24. Mai 2026Wilhelm Schürmann: „Nachbarn“ — Fotografie
  • seit 1. März 2026HOESCH TALENTS

Sommer (Eröffnung Sa. 13. Juni 2026)

  • „Performing Landscapes“ — internationale Gruppenausstellung
  • Adrián Balseca — „A Chiasmatic Body“ — Solo

Herbst (Eröffnung So. 27. September 2026)

  • Dudu Quintanilha — Peill-Stipendiat
  • Maya Schweizer — Peill-Preisträgerin

Aktuelles Programm unter leopoldhoeschmuseum.de.

Höhepunkte Performing Landscapes 2026

  • Sommer-Doppelschlag: „Performing Landscapes“ + Adrián Balseca
  • Frühjahrs-Solo Wilhelm Schürmann „Nachbarn“
  • Herbst-Peill-Vergaben: Dudu Quintanilha & Maya Schweizer
  • Kombination mit Papiermuseum Düren nebenan

Preise Performing Landscapes 2026

Eintritt nach gültigem Tarif des Leopold-Hoesch-Museums. Kombi-Ticket mit Papiermuseum verfügbar. Ermäßigungen für Studierende, Schwerbehinderte, Gruppen; Kinder unter 14 freier Eintritt.

Praktische Informationen — Performing Landscapes

Anreise

Mit der Bahn: Düren Hauptbahnhof (RE/RB/S13), von dort 10 Min Fußweg zum Hoeschplatz oder Bus 285. Mit dem Auto: A4 Abfahrt Düren, Beschilderung Innenstadt / Hoeschplatz, Parkhaus Stadtcenter.

Öffnungszeiten und Eintritt

Aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf leopoldhoeschmuseum.de. Das kombinierte Ticket Leopold-Hoesch-Museum + Papiermuseum ist die beliebteste Option. Ermäßigungen für Studierende, Schwerbehinderte, Gruppen; Kinder unter 14 freier Eintritt.

Tipp

Ein Besuch lohnt sich auch wegen der ständigen Sammlung: Spitzenwerke der Düsseldorfer Schule, Konzeptkunst, frühe Beuys-Arbeiten. Wer Düren auf der Karte hat, sollte das Papiermuseum nebenan unbedingt mitnehmen — Papier-Industriegeschichte als wesentlicher Teil der Stadtidentität.

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Wo es stattfindet Performing Landscapes

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Hoeschplatz 1, 52349 Düren

Kontaktieren Performing Landscapes

Tel
+49 2421 252561

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