Hardcore-, Screamo- und Punk-Festival im freiLand Potsdam
Wer sich für die laute, politische Seite der DIY-Musik interessiert, kommt in Brandenburg um das Le désordre c'est moi Festival kaum herum. Veranstaltet von CULTUS UG im freiLand Potsdam, ist das LDCM seit Jahren eine feste Größe in der mitteldeutschen Hardcore- und Screamo-Szene. Der Festivalname — auf Französisch „Die Unordnung bin ich“ — verweist auf das Selbstverständnis: Musik als Selbstbehauptung, als kollektive Geste, als Gegenpol zur kommerziellen Glätte.
Die Ausgabe 2026 gehört zu den 15 Festivalformaten, die die Landeshauptstadt Potsdam im Rahmen ihrer Festivalförderung 2026 unterstützt. Das genaue Datum wird vom Veranstalter im Frühjahr/Sommer 2026 auf freiland-potsdam.de veröffentlicht. Zum Vergleich: Die Vorjahresausgabe lief im Juli 2025. Erwartet werden — wie üblich — Bands aus dem deutschsprachigen Raum, Frankreich, Belgien und den USA, die das engagierte Publikum aus Potsdam, Berlin und der gesamten Region anziehen.
Das freiLand in der Friedrich-Engels-Straße 22 ist eines der wichtigsten selbstverwalteten Kulturzentren Brandenburgs. Auf dem ehemaligen Fabrikgelände finden Konzerte, Festivals, Workshops, Lesungen, ein Kino und ein Café Platz — gemeinsam mit Werkstätten, Proberäumen und politischen Initiativen. Das Areal ist von Potsdam Hbf in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen und gehört zur „Babelsberger Szene“ um den Filmpark.
Die Hardcore- und Screamo-Szene in Brandenburg und Berlin lebt von kleinen, selbstorganisierten Festivals wie dem LDCM. Bands spielen oft für faire Gagen, die Eintrittspreise sind solidarisch gestaffelt, das Catering ist meist vegan — und im Publikum mischen sich Studierende, Aktivistinnen und Szenebesucher zu einer engen, aber offenen Community. Das LDCM steht in dieser Tradition und versteht sich als Plattform für die laute, politische und experimentelle Seite des Punk.
Potsdam, die Landeshauptstadt Brandenburgs, ist vor allem für Sanssouci und das Holländische Viertel bekannt. Wer das Le désordre c'est moi besucht, lernt eine andere Seite kennen: das Babelsberg jenseits der Filmstudios, die alternative Szene um das freiLand, die Friedrich-Engels-Straße als Schlagader des selbstorganisierten Lebens. Eine gute Gelegenheit, Potsdam mal anders zu erleben — abseits der Touristenströme.
Aktuelles Line-up und Tickets unter freiland-potsdam.de.
Das Line-up wird vom Veranstalter im Frühjahr/Sommer 2026 auf der freiLand-Webseite und in den Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Die Struktur folgt den bewährten Linien:
Hinweis: Konkrete Bandnamen werden hier erst eingetragen, sobald CULTUS UG das offizielle Line-up bekanntgegeben hat.
Bahn: S7 oder Regional bis Potsdam Hauptbahnhof, dann ca. 15 Min. zu Fuß über die Lange Brücke zur Friedrich-Engels-Straße. Mit dem Auto: Parkmöglichkeiten in den umliegenden Straßen begrenzt.
Tickets über die freiLand-Webseite oder Abendkasse. Tarife traditionell solidarisch gestaffelt — Details werden vor dem Festival bekanntgegeben.
Das freiLand-Café ist auch unabhängig vom Festival einen Besuch wert. Veganes Catering, faire Preise — und ein guter Anlaufpunkt für die alternative Szene Potsdams.
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freiLand Potsdam
Friedrich-Engels-Straße 22, 14473 Potsdam