Monatliches Kulturabendformat der Kunsthalle Emden mit freiem Eintritt, Führung und Sonderprogramm jeden ersten Dienstag
Mit dem Langen Kunstabend hat die Kunsthalle Emden ein wiederkehrendes Format geschaffen, das die Schwellen senkt: Statt eines klassischen Museumsbesuchs zu festen Öffnungszeiten am Vormittag ist ein Besuch hier auch nach Feierabend möglich. Das Angebot richtet sich an Berufstätige, Familien und an alle, die einen entspannten Abend in einem Kulturkontext verbringen möchten. Die Kunsthalle bei Nacht – wie das Format gelegentlich genannt wird – ist eines der bekanntesten regelmäßigen Vermittlungsformate der Stadt.
Der Lange Kunstabend setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Von 17 bis 21 Uhr ist die Kunsthalle geöffnet. Um 18 Uhr beginnt eine Führung durch eine der aktuell laufenden Ausstellungen – im Jahr 2026 wechseln sich Bilder, die wir lieben, Misha Kuball und AM HAFEN ab. Um 19 Uhr findet eine Sonderveranstaltung statt: Vernissagen neuer Ausstellungen, Künstlergespräche, Lesungen, kleine Konzerte oder Performances.
Ein konkreter Termin im Jahr 2026 ist die Vernissage von Stefanie Kampling unter dem Titel Heiter bis wolkig am 31. Mai 2026. Solche Vernissagen sind regelmäßig in den Langen Kunstabend integriert und schaffen eine Begegnungsplattform zwischen Kunstschaffenden, Sammlerinnen und Sammlern, Vermittlerinnen und Vermittlern sowie einem breiteren Publikum.
Finanziert wird das Format von der Aloys Wobben Stiftung, die als wichtige Förderin der Kunsthalle Emden auftritt. Die Eintrittsfreiheit ermöglicht es, das Angebot ohne finanzielle Schwelle zu nutzen. Damit ist der Lange Kunstabend ein Beispiel für gelungene Vermittlungsarbeit eines privatwirtschaftlich getragenen Kunstmuseums in einer mittelgroßen Stadt.
Das Format wird im Jubiläumsjahr besonders gepflegt und mit einem aufgewerteten Sonderprogramm versehen. Die Kunsthalle nutzt die Langen Kunstabende, um die drei parallel laufenden Ausstellungen Bilder, die wir lieben, Misha Kuball und AM HAFEN intensiv zu vermitteln und mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Der erste Dienstag im Monat ist ein bewusster Wochentag: Außerhalb des Wochenend-Touristenrhythmus richtet sich das Format an die lokale Bevölkerung und das Stamm-Publikum. Die Veranstaltung beginnt zeitgleich mit dem Berufsende vieler Beschäftigter und ermöglicht den Besuch nach der Arbeit.
Das Programm folgt der bewährten monatlichen Struktur :
Detaillierte Monatsprogramme werden über kunsthalle-emden.de/kunst-aktiv/kalender veröffentlicht.
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