21 Kulturinstitutionen, rund 150 Programmpunkte – eine Nacht, ein Ticket, kostenloser ÖPNV
Nach der erfolgreichen Premiere im Mai 2024 wird die Lange Nacht der KulturWelten 2026 zum zweiten Mal an einem Frühsommerabend in Hildesheim ausgerichtet. Das Format verbindet die Kräfte der wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt zu einem gemeinsamen Auftritt und macht so die Vielfalt der Hildesheimer Kulturszene an einem Abend erlebbar.
Beteiligt sind unter anderem das Roemer- und Pelizaeus-Museum mit seinen weltbedeutenden ägyptischen und peruanischen Sammlungen, das Stadtmuseum, die Volkshochschule, das Theater für Niedersachsen, die Musikschule, der Mariendom mit seinem Domschatz, die St. Michaeliskirche, die Stadtbibliothek, die Galerien und Ateliers der Innenstadt sowie zahlreiche freie Kultureinrichtungen und Vereine. Insgesamt entsteht ein Programm mit rund 150 Einzelveranstaltungen, das jedem Geschmack ein Angebot macht.
Das Motto Erkunden. Erleben. Erweitern lädt das Publikum ein, neue Orte und Themen kennenzulernen. Wer normalerweise vor allem ins Theater geht, entdeckt vielleicht eine ungewöhnliche Galerie ; wer regelmäßig im Museum ist, lässt sich auf ein Klavierkonzert in der Musikschule oder eine Lesung in einer Buchhandlung ein. Das Format setzt bewusst auf Quergänge zwischen Disziplinen und Häusern.
Mit einem zentralen Ticket erhalten Besucher Zugang zu allen teilnehmenden Häusern. Der kostenlose ÖPNV ab 17:30 Uhr macht es leicht, in einer Nacht mehrere Spielorte zu besuchen, vom Museumsareal über die Innenstadt bis zu den Kirchen und Spielorten in der weiteren Umgebung des Zentrums.
Die Lange Nacht hat den Charakter eines Stadtfests : Plätze sind belebt, Restaurants und Cafés öffnen länger, Menschen tauschen sich auf den Wegen zwischen den Häusern aus, und überall finden sich kleine Performances, Walk Acts oder Lichtinstallationen, die den öffentlichen Raum bespielen. Trotz dichter Besucherzahlen behält das Format dank der breiten Verteilung der Spielorte eine entspannte Atmosphäre.
Viele Programmpunkte richten sich gezielt an Familien mit Kindern : Mitmach-Werkstätten, Erzählveranstaltungen, kindgerechte Führungen und musikalische Beiträge sorgen dafür, dass auch jüngere Gäste den Abend genießen können. Die Veranstalter achten auf möglichst barrierearme Zugänge zu den teilnehmenden Häusern.
Die Ausgabe 2026 baut auf dem Erfolg der Premiere von 2024 auf. Neue Häuser sind hinzugekommen, das Programmportfolio wurde erweitert, und das Routenkonzept zwischen den Spielorten wurde optimiert. Für jeden Besucher ist die Auswahl groß genug, um einen ganz individuellen Abend zu gestalten.
Begleitend werden Routenvorschläge nach Themen veröffentlicht (z. B. Familienroute, klassische Kultur, junge Szene, Welterbe-Route), die einen einfachen Einstieg ins Programmangebot ermöglichen.
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