Töpferei- und Kunsthandwerkermarkt im historischen Angerdorf
Marzahn ist heute vor allem für seine Plattenbau-Großsiedlung der DDR bekannt – eines der größten Wohnungsbauprojekte des Ostens. Im Schatten der Hochhäuser hat sich aber der historische Ortskern erhalten: ein mittelalterliches Angerdorf mit Bauernhöfen, Dorfteich, Dorfkirche und dem KulturGut Alt Marzahn an der Anschrift Alt-Marzahn 23. Das KulturGut ist eine restaurierte Hofanlage, in der heute Kulturveranstaltungen, Werkstätten und ein historisches Museum untergebracht sind, getragen vom Verein Agrar-Börse e.V.
Der Kunst- und Keramikmarkt im KulturGut zählt zu den profilierten kleinen Keramikmärkten Berlins. 2026 läuft die 20. Jubiläumsausgabe – eine bemerkenswerte Kontinuität für ein Format, das ohne große Förderung auskommt. Rund 30 Keramikerinnen und Kunsthandwerker aus Berlin und Brandenburg präsentieren an den zwei Markttagen ihre Arbeiten: Geschirr, Gefäßkeramik, Skulpturen, Schmuck, Textilarbeiten, Druckgrafik.
Das KulturGut ist ein Vierseithof, was dem Markt eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Stände verteilen sich auf den großen Innenhof, die ehemaligen Scheunen und die „Schamottchens“ – die Werkstatt mit Brennofen, in der außerhalb der Marktzeiten Keramikkurse stattfinden. Damit ist der Markt nicht nur Verkaufsveranstaltung, sondern ein kleines Schaufenster der Keramikkultur im Berliner Osten.
Der Eintritt ist frei, der Markt richtet sich an Sammler, Geschenkesuchende und einfach Neugierige. Wer am Wochenende kommt, sollte sich für den Markt mindestens eine Stunde Zeit nehmen – wer das ganze KulturGut erkundet, gerne mehr. Die Anreise mit der Tram ist einfach: M6 oder M8 bis „Alt-Marzahn“, dann ein paar Schritte ins Angerdorf.
Das Jubiläumsjahr setzt das bewährte Format fort: zwei Tage Markt im Vierseithof, kuratierte Auswahl von rund 30 Keramikerinnen, Töpferinnen und Kunsthandwerkern, Verkaufsstände in den historischen Scheunen und Werkstattbereichen. Geschirr, Gefäßkeramik, Skulpturen, Schmuck, Druckgrafik und kleine Textilarbeiten bilden das Sortiment.
Zum Jubiläum sind kleine Sonderakzente zu erwarten – eine konkrete Sonderausstellung oder ein erweitertes Rahmenprogramm wurde zum Recherchezeitpunkt aber nicht angekündigt. Aktuelle Details kommuniziert das KulturGut über seine Kanäle und über Keramik-Atlas.
Aussteller- und Standübersicht 2026 wird im Vorfeld auf keramik-atlas.de und direkt über das KulturGut veröffentlicht.
S-Bahn S7 bis S Marzahn, dann Tram M6 oder M8 bis „Alt-Marzahn“ (zwei Stationen, ca. 10 Min). Alternativ S5/S7 bis S Springpfuhl und Bus 192 oder 195. Mit dem Auto Parken in den Seitenstraßen, das KulturGut hat keinen eigenen Parkplatz.
Eintritt frei. Keramik, Kunsthandwerk und Verpflegung werden an den Ständen einzeln bezahlt.
Vor oder nach dem Marktbesuch lohnt ein Spaziergang durchs Angerdorf Alt-Marzahn (Dorfteich, Dorfkirche, Bockwindmühle, Bauernhof) – ein überraschend ländliches Kontrastprogramm zur umgebenden Hochhaussiedlung.
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KulturGut Alt Marzahn
Alt-Marzahn 23, 12685 Berlin