Jährliches Festival für Demokratie und Stadtgesellschaft
KOSMOS Chemnitz ist kein klassisches Kulturfest: Das Festival versteht sich als Werkstatt der Demokratie, als Vernetzungsplattform für zivilgesellschaftliche Gruppen, Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Entstanden ist es 2019 als Antwort der Stadtgesellschaft auf die Ereignisse des Sommers 2018 in Chemnitz — und es ist seither zum sichtbarsten Symbol des Wandels geworden, den die Stadt durchläuft.
Das Programm umfasst fünf große Felder: Musik, Gesellschaft, Kunst, Sport und Wirtschaft. Konkret bedeutet das eine Mischung aus Live-Konzerten lokaler und nationaler Acts, offenen Talkrunden zu Themen wie Migration, Klima oder ostdeutsche Identität, partizipativen Kunstprojekten, Sport-Mitmachstationen und einem Innovationsbereich. Der Eintritt ist frei, das Festival explizit für alle gedacht.
Bis 2025 fand das Festival rund um den Schlossteich im Stadtteil Schloßchemnitz statt — eine grüne Insel mitten in der Stadt. Mit der Ausgabe 2026 ändert sich das Konzept: Das Festival expandiert räumlich, nutzt erstmals auch dezentrale Satellitenstandorte und erstreckt sich über den Hartmannplatz, die Schmidtbankpassage, die Kaßbergauffahrt, die Straße «An der Markthalle», die Fabrikstraße sowie die Hartmannfabrik mit den umliegenden Schulen, Hallen und Grünflächen. Die Frage des Festivaljahres 2026 lautet: «Wie wollen wir in Zukunft leben?»
Nach 2025 — als Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt war — versteht sich KOSMOS 2026 als Brückenjahr. Das Festival nimmt die Energie und das internationale Echo des Kulturhauptstadtjahres mit und überführt sie in eine dauerhaft tragende Struktur der Stadtgesellschaft. Mit 115 000 Besuchern allein 2025 ist KOSMOS heute das größte Bürgerfestival in Sachsen — und eines der wenigen Großformate, die ausdrücklich politisch sind, ohne parteiisch zu werden.
Nach 115 000 Besuchern 2025 setzt KOSMOS 2026 auf einen Neuanfang: Das Festival verlässt erstmals den Schlossteich und erstreckt sich über den Hartmannplatz, die Schmidtbankpassage, die Kaßbergauffahrt, die Straße «An der Markthalle», die Fabrikstraße sowie die Hartmannfabrik mit den umliegenden Schulen, Hallen und Grünflächen. Inhaltlich rücken Popkultur, Kunst, Diskurs und Partizipation in den Mittelpunkt, organisiert in fünf Schwerpunkten: Musik, Gesellschaft, Kunst, Sport und Wirtschaft.
Das Festival versteht sich 2026 als «neues Kapitel» nach dem Kulturhauptstadtjahr und nutzt die in 2025 entstandenen Netzwerke und Infrastrukturen weiter. Eintritt frei; das vollständige Programm wird in den Wochen vor dem Festival auf kosmos-chemnitz.de veröffentlicht.
Tagesaktuelles Künstler- und Talkprogramm auf kosmos-chemnitz.de und über die Festival-App.
Chemnitz ist mit der Bahn von Dresden (1 h), Leipzig (1 h) und Berlin (3:30 h) erreichbar. Vom Hauptbahnhof Chemnitz mit Tram oder zu Fuß (15 Min.) zum Hartmannplatz. Mit dem Auto über A4 (Abfahrt Chemnitz-Mitte oder Chemnitz-Glösa).
Hartmannplatz, Hartmannfabrik, Schmidtbankpassage, Kaßbergauffahrt, Straße «An der Markthalle», Fabrikstraße, umliegende Schulen und Grünflächen — ein neu konzipiertes Quartiersfestival im Stadtteil Schloßchemnitz mit Satellitenstandorten über die Stadt verteilt.
Eintritt frei. Speisen, Getränke und Workshop-Materialien teilweise gegen Beitrag.
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Hartmannplatz / Hartmannfabrik (Stadtteil Schloßchemnitz)
Hartmannplatz, 09113 Chemnitz, 09113 Chemnitz