Klassik und Rock in der romanischen Zisterzienser-Nonnenklosterruine
Die Klosterruine Stadtroda ist die Ruine eines romanischen Zisterzienser-Nonnenklosters aus dem 12. Jahrhundert. Nach umfassender Sanierung wurde sie 2012 wiedereröffnet und dient seither als außergewöhnliche Open-Air-Spielstätte für Konzerte und Theateraufführungen. Das Klassik- und Rockfestival nutzt die einzigartige Akustik und Atmosphäre des Ortes für ein Konzept, das klassische Musik und Rock auf einer Bühne verbindet.
Das Festival bringt internationale Rockbands und das Streichorchester der Musikschule der Region auf einer Bühne zusammen. Daraus entsteht ein Programmtyp, der in Thüringen Seltenheitswert hat – ein Crossover zwischen E- und U-Musik, der sowohl Klassikfreunde als auch Rock-Publikum anspricht.
Stadtroda liegt im Saale-Holzland-Kreis, südöstlich von Jena. Die Kleinstadt mit rund 6 000 Einwohnern verfügt mit der Klosterruine, dem Klosterpark und dem nahen Roda-Bach über ein verstecktes Kulturerbe, das das Festival sichtbar macht.
Das Veranstaltungsformat – Crossover zwischen E- und U-Musik in der Klosterruine – wird auch 2026 fortgeführt. Die Konzerte finden unter freiem Himmel statt; bei schlechtem Wetter informiert die Stadt Stadtroda kurzfristig über Anpassungen.
Stadtroda liegt an der A 9 (Ausfahrt Stadtroda) und ist mit dem Auto in 20 min von Jena oder Gera erreichbar. Bahnanschluss über die Mittellinie Saalfeld–Jena.
15 € pro Konzert, erhältlich in der Touristinformation Stadtroda.
16:30 Uhr, Konzertbeginn 17:00 Uhr.
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Klosterruine Stadtroda
Klosterstraße, 07646 Stadtroda