Über 435 Jahre Tradition — Bartholomäus-Kirmes im Tholeyer Ortsteil Hasborn-Dautweiler
Wenn in Hasborn-Dautweiler die St.-Bartholomäus-Kirmes beginnt, blickt das Dorf auf eine Tradition zurück, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Erstmals dokumentiert 1587 als kirchliches Patronatsfest des Apostels Bartholomäus (Gedenktag 24. August), gehört die Hasborner Kirmes damit zu den ältesten Volksfesten des nördlichen Saarlands. Das ländliche Profil hat sich erhalten — fünf Festtage in der letzten Augustwoche, getragen von den Hasborner Vereinen, mit Ortsrat und Gemeinde Tholey als organisatorischen Säulen.
Die Kirmes wird nicht von einer Eventfirma, sondern von den lokalen Vereinen organisiert: Musikverein Lyra Hasborn-Dautweiler, SV Rot Weiß Hasborn, der Männergesangverein (MGV), der Tennisclub und die Alphornbläser. Jeder Verein verantwortet einen Teil des Programms — sei es die musikalische Begleitung, der Festzeltbetrieb, der Auftakt mit dem Fußballspiel am Freitagabend oder der traditionelle Frühschoppen mit Blasmusik am Sonntagmorgen.
Die Kirmes dehnt sich von Freitag bis Dienstag und ist damit länger als die meisten Dorfkirmessen. Der Auftakt am Freitagabend beginnt traditionell mit einem Fußballspiel des SV Rot Weiß Hasborn, gefolgt vom ersten Kirmesabend im Festzelt. Der Samstag bringt um 19:30 Uhr den offiziellen Fassanstich und Live-Musik, der Sonntag eine Magiershow und Familienprogramm, der Montag (Festsonntag-Nachzügler) Festgottesdienst und Frühschoppen, der Dienstag den Familienabschluss mit Kaffee und Kuchen.
Sechs größere Fahrgeschäfte und mehrere Imbissstände bilden den klassischen Schaustellerteil. Die kulinarische Vielfalt überrascht für ein Dorf mit knapp 3.500 Einwohnern: Pizza, klassische Bratwurst, französische Crêpes, afrikanische Spezialitäten — ein Spiegelbild der Vereinsmitglieder mit ihren unterschiedlichen Herkünften und Traditionen.
Hasborn-Dautweiler ist mit etwa 3.500 Einwohnern der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Tholey im Landkreis Sankt Wendel. Eingebettet ins Bohnental — einem hügeligen Mittelgebirgstal am Rand des Naturparks Saar-Hunsrück — präsentiert sich das Dorf mit lebendiger Vereinslandschaft, eigener Pfarrkirche St. Bartholomäus (Namensgeberin der Kirmes) und gepflegtem historischen Ortsbild. Wer die Kirmes besucht, kann den Aufenthalt gut mit einem Tagesausflug auf den Schaumberg, zur Abtei Tholey oder ins Bostalseeland verbinden.
Die Auflage 2026 setzt die seit über 435 Jahren dokumentierte Tradition fort. Die Vereine — Musikverein Lyra, SV Rot Weiß Hasborn, MGV, Tennisclub — sind eingespielt; das Programm folgt seit Jahren einer ähnlichen Dramaturgie. Das genaue Tagesprogramm 2026 wird einige Wochen vor der Kirmes auf tholey.de und musikvereinhasborn.de veröffentlicht.
Das Detailprogramm 2026 wird voraussichtlich Anfang August auf tholey.de bekanntgegeben.
Eintritt frei. Festzeltpreise üblich, Fahrgeschäfte und Imbissstände je nach Anbieter.
Mit dem Auto: A1 (Saarbrücken–Trier) Ausfahrt Tholey, dann L142 Richtung Hasborn-Dautweiler, ca. 5 Minuten. Parkplätze im Ortskern.
Mit der Bahn: Bahnhof St. Wendel (RB73), Bus 605/610 Richtung Hasborn, ca. 25 Minuten.
Freitagabend bis Dienstagabend. Festzeltbetrieb jeweils ab ca. 18 Uhr, sonntags ab Vormittag.
Frei. Festzeltpreise und Fahrgeschäfte je nach Anbieter.
Pensionen in Tholey, Hotels in St. Wendel und am Bostalsee.
Den Frühschoppen am Sonntag oder Montagmorgen mit Festgottesdienst nicht verpassen — die Alphornbläser sind ein Klangerlebnis, das die Hasborner Kirmes von vielen anderen unterscheidet.
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Festplatz Hasborn-Dautweiler
Festplatz Hasborn-Dautweiler, 66636 Tholey