Viertägige Burschenkirchweih im Grabfeld zwischen Bayern und Thüringen
Der Ortsteil Höchheim gehört zur gleichnamigen Gemeinde Höchheim im Landkreis Rhön-Grabfeld in Unterfranken. Das Grabfeld ist eine historische Landschaft im Übergang zwischen Bayern und Thüringen, geprägt von sanften Hügeln, kleinen Dörfern und einem ausgeprägten katholischen Brauchtum. Die rund 600 Einwohner zählende Gemeinde feiert ihre Kirchweih jedes Jahr am ersten Oktober-Wochenende, organisiert vom örtlichen Burschenverein.
Burschenvereine sind in Franken eine zentrale Säule der Dorfkultur. Sie organisieren das Kirchweihfest, pflegen die alten Bräuche und sorgen für den Generationenübergang von Jung zu Alt. In Höchheim hält der Burschenverein das gesamte Kirchweih-Brauchtum lebendig: vom gemeinsamen Kirchgang am Sonntagmorgen über das Hutbinden — eine zeremonielle Geste gegenüber den jungen Frauen des Dorfes — bis zum Gögerschlag am Montag, einer fränkisch-grabfeldischen Tradition mit närrischer Note.
Das Fest läuft im großen Festzelt am Dorfrand. An den vier Tagen wechseln sich Live-Bands, Hochamt, Festzug durchs Dorf und der traditionelle Frühschoppen ab. Jeder Festtag hat seinen eigenen Schwerpunkt: Freitag der Auftakt mit der ersten Band, Samstag der Festabend, Sonntag das religiöse Brauchtum mit Hutbinden und Kranzprozession, Montag das festliche Finale mit Gögerschlag und Spendenumzug durch das Dorf.
Auf der Tafel des Burschenvereins steht das selbstbewusste Bekenntnis: "Kirmes is ä feine Sach, die ko mer jedes Johr gemach!" Diese fränkische Mundartzeile bringt das Selbstverständnis der Höchheimer Kirchweih auf den Punkt — sie ist eine selbstverständliche, jährliche Sache, getragen von der Dorfgemeinschaft und tief in der grabfeldischen Identität verankert.
Vom Donnerstag, 1. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober 2026, richtet der Burschenverein Höchheim die traditionelle Kirchweih im Festzelt aus. Vier Tage lang vereinen sich religiöses und weltliches Brauchtum nach dem klassischen Grabfeld-Schema: Eröffnung, Festabend, Hochamt mit Hutbinden, Gögerschlag und Festausklang.
Das genaue Programm mit Bandauswahl und Uhrzeiten wird vom Burschenverein im Spätsommer 2026 auf fraenkische-kirchweih.de bekanntgegeben.
Detailprogramm und Live-Bands werden vom Burschenverein Höchheim und auf fraenkische-kirchweih.de veröffentlicht.
Freier Eintritt zum Festzelt an allen vier Festtagen. Verpflegung und Getränke an der Theke des Burschenvereins zu üblichen Kirchweihpreisen.
Höchheim liegt im äußersten Nordosten Bayerns, an der Landesgrenze zu Thüringen. Anfahrt über die A 71 (Schweinfurt-Erfurt), Abfahrt Mellrichstadt oder Bad Königshofen, anschließend Kreisstraßen Richtung Höchheim. Vom Bahnhof Mellrichstadt rund 15 km mit dem Auto.
Freier Eintritt zum Festzelt. Konsumation vor Ort an der Theke des Burschenvereins.
Pensionen und Privatquartiere in Höchheim und Umgebung, Hotelangebot in Bad Königshofen, Mellrichstadt und Bad Neustadt an der Saale.
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Festzelt Höchheim
Festzelt, 97633 Höchheim