43. Ausgabe – eines der wichtigsten Dokumentar- und Medienkunstfestivals Deutschlands
Seit 1983 ist das Kasseler Dokfest ein fester Termin im Kalender der internationalen Dokumentarfilm- und Medienkunstszene. Was klein begann, hat sich zu einem der renommiertesten deutschen Festivals seines Genres entwickelt: sechs Festivaltage in Kassel, plus eine Online-Verlängerung bis Ende November, mit Kurz- und Langfilmen, Video-Installationen und einem dichten Diskussions- und Networking-Programm. Das Festival wird vom Filmladen Kassel e.V. getragen und gehört zur dokumentarischen Identität der Documenta-Stadt.
Das Programm ist klar strukturiert: Im internationalen Wettbewerb laufen Kurz- und Langdokumentarfilme um Preise. In Monitoring werden Video- und Medieninstallationen in Galerien und Off-Spaces der Stadt gezeigt – ein Format, das Kassel zur kleinen Medienkunst-Stadt im November macht. Der parallele interfiction-Kongress beleuchtet seit Jahrzehnten Theorie und Praxis digitaler Medien. junges dokfest öffnet das Festival für Schulklassen und junge Filmschaffende.
Für Branchenprofis ist Kassel im November Pflichttermin: DokfestConnection bringt Filmschaffende, Produzenten, Förderer und Verleihe an einen Tisch, das DokfestForum stellt aktuelle Projekte in Werkstattgesprächen vor. Wer in Deutschland Dokumentarfilme produziert oder kuratiert, sollte hier vorbeischauen.
Das Festival verteilt sich auf mehrere Kinos und Spielorte in der Kasseler Mitte: Gloria Kino und Filmladen bilden das Herzstück, das BALi Kino im Kulturbahnhof übernimmt regelmäßig Sonderprogramme. Alle Hauptspielstätten sind barrierefrei zugänglich. Die Medieninstallationen verteilen sich auf Galerien, leerstehende Räume und das Kulturbahnhofsareal.
Mit der Plattform dok@home – Deutschlands erster Streamingplattform für Festival-Dokumentarfilme, gemeinsam mit vier weiteren deutschen Festivals betrieben – kann das Publikum auch nach Festivalende ausgewählte Filme online sehen. 2026 läuft die Online-Verlängerung bis zum 29. November.
Die 43. Ausgabe folgt der bewährten sechs-Tage-Struktur, die Kassel im November in eine Dokumentarfilm-Stadt verwandelt. Einreichungsschluss für 2026 war der 24. Juni 2026. Akkreditierungen für Branche, Studierende und Presse über die Festivalseite.
Das vollständige Filmprogramm 2026 mit Spielzeiten wird im Herbst 2026 auf kasselerdokfest.de veröffentlicht. Der Aufruf zur Einreichung lief bis zum 24. Juni 2026.
Einzeltickets, Tagespässe und Festivalpässe über die Festivalseite. Ermäßigungen für Studierende, Schüler:innen und Senior:innen. Online-Tickets dok@home zusätzlich erhältlich.
Bahn: ICE-Halt Kassel-Wilhelmshöhe, mit der Tram in 10 Minuten in die Innenstadt; oder Regional-/Fernzüge bis Kassel Hauptbahnhof (Kulturbahnhof, BALi Kino direkt im Gebäude). Die meisten Spielstätten liegen fußläufig auseinander.
Einzeltickets, Tagespässe und Festivalpässe. Ermäßigungen für Studierende, Schüler:innen, Senior:innen.
Branchen-, Presse- und Studierendenakkreditierungen über die Festivalseite.
Wer das volle Festival-Erlebnis sucht, plant 2–3 Tage in Kassel ein und kombiniert Wettbewerbsfilme mit den Medieninstallationen und einem interfiction-Panel.
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Gloria Kino, Filmladen, BALi Kino u. a.
Kasseler Dokfest, Gloria Kino / Filmladen / BALi Kino, 34117 Kassel