Achte Ausgabe — Jonglage und Straßenzirkus in der Renaissance-Festung
Die Zitadelle Spandau ist eine der am besten erhaltenen Renaissance-Festungen Europas. Gebaut zwischen 1559 und 1594 als Verteidigungsanlage gegen einrückende schwedische Truppen, beherbergt sie heute das Stadtgeschichtliche Museum Spandau, das Galerie für Stadtgeschichtliche Themen, eine Konzerthalle (Bastionssaal) und mehrere Festsäle. Der Innenhof — eingerahmt von den vier wuchtigen Bastionen und dem 800 Jahre alten Juliusturm — ist seit Jahren Schauplatz für Open-Air-Veranstaltungen.
Das Jonglier-Festival auf der Zitadelle ist eine spezialisierte Schwester-Veranstaltung zum Gauklerspiel (das in denselben Tagen stattfindet, organisiert von Carnica Spectaculi). Während das Gauklerspiel sich auf Mittelalter-Markt und allgemeine Schaukunst konzentriert, fokussiert sich das Jonglier-Festival enger auf Jonglage als Disziplin — mit professionellen Acts, manchmal Workshops, und einem klar kuratierten Programm. 2026 ist es die 8. Ausgabe.
Auf mehreren Performance-Spots im Innenhof und auf den Mauerkronen treten Jongleure und Straßenkünstler auf: Keulenjonglage, Ballwurf, Diabolo, Devil-Stick, Stelzenläufer, Akrobatik mit Reifen, Cyr-Wheel, Feuer-Performance bei Dämmerung. Walk-Acts wandern durch die Anlage und überraschen Besucher mit Mini-Performances. Die Acts kommen aus dem Bundesgebiet und gelegentlich aus dem europäischen Ausland.
Was das Festival besonders macht, ist die Kulisse. Wenn Akrobaten von den Festungsmauern jonglieren oder ein Stelzenläufer durch das verwinkelte Mauerwerk schreitet, schafft das eine atmosphärische Bildwelt, die kein Open-Air-Festival in der Stadtmitte erreicht. Bei Einbruch der Dunkelheit (im Oktober gegen 18 Uhr) werden Feuer-Performances besonders effektvoll.
Spandau, der westlichste Berliner Bezirk, hat seine eigene historische Identität bewahrt — viele Spandauer sagen, sie kommen aus Spandau, nicht aus Berlin. Wer das Festival besucht, sollte sich die Zeit nehmen, anschließend die Spandauer Altstadt zu erkunden — die Nikolaikirche, die Carl-Schurz-Straße, den Spandauer Hafen.
Die 8. Edition bestätigt das Format der Vorjahre: ein kompaktes Wochenende mit kuratierten Jonglage-Acts auf der Zitadelle Spandau. Veranstalter ist die Zitadelle Spandau selbst (öffentliches Museum des Landes Berlin im Bezirk Spandau), das Festival ist Teil der wachsenden Programmierung der Festungsanlage als Kulturort.
Genaue Bühnen-Zuordnung und Akt-Listen erscheinen kurz vor dem Festival auf der Zitadelle-Website. Die Acts sind 2026 noch nicht im Detail bekannt — erfahrungsgemäß werden 8–12 Solo- und Duo-Acts engagiert, dazu 2–3 Walk-Acts.
Programmstruktur basierend auf den Vorjahren:
Geplante Hauptattraktionen (basierend auf Vorjahren):
Aktuelle Akt-Liste auf zitadelle-berlin.de und über das Tourismusportal visitBerlin (visitberlin.de/kategorie/strassenfestvolksfest).
Standard-Festungseintritt 4,50 € regulär, 2,50 € ermäßigt, Kinder bis 14 frei. Eventuelle Festival-Aufschläge werden auf der Zitadelle-Website kommuniziert. Tageskasse am Eingang.
U-Bahn U7 Zitadelle (direkter Eingang über Festungsgraben). Bus M45, X33. S-Bahn S5 Spandau (15 Min Fußweg). Pkw-Parkplätze in begrenzter Zahl am Eingang.
Standard-Eintritt zur Zitadelle: 4,50 € regulär, 2,50 € ermäßigt, Kinder bis 14 frei. Für das Festival ggf. Erhöhung — Bestätigung auf Festivalwebsite.
Feuer-Performances am späten Nachmittag, ab 17 Uhr — wer sie sehen will, sollte den Besuch entsprechend planen. Festes Schuhwerk für die Wege durch die Festung.
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Zitadelle Spandau
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin