Kunsthandwerk an der Gustavsburg — der Spätsommermarkt im Homburger Stadtteil Jägersburg
Die Gustavsburg in Jägersburg ist eines der unbekannteren Kleinode des Saarpfalz-Kreises: ein ursprünglich als Jagdschloss errichteter Bau, der dem Stadtteil seinen Namen gab und heute mitsamt seinen Wasserflächen und dem Schlosspark einen besonderen Rahmen für Veranstaltungen bietet. Hier richtet der Ortsrat Jägersburg jährlich Anfang September den Kunsthandwerkermarkt aus — ein kleines, aber sorgfältig kuratiertes Wochenende, das längst zum Pflichttermin der saarländisch-pfälzischen Kunsthandwerk-Szene zählt.
Anders als die großen Volksfestmärkte setzt der Jägersburger Kunsthandwerkermarkt auf eine bewusste Auswahl an Ausstellern. Auf der Liste der Vorjahres-Editionen standen Töpfer und Keramikerinnen, Drechsler, Glasbläser, Schmuckkünstler, Lederhandwerker, Buchbinder, Filzkünstlerinnen, Holzschnitzer und Korbflechter — handgefertigtes Sortiment, oft mit Vor-Ort-Vorführung, sodass Besucher den Entstehungsprozess miterleben können. Das Format ist familienfreundlich, ohne kitschig zu wirken; der Eintritt ist frei.
Zum Markt gehört in der Regel ein Begleitprogramm: musikalische Beiträge regionaler Ensembles am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag, Führungen durch die Gustavsburg-Anlage und gelegentlich Workshops für Kinder (Töpfern auf der Scheibe, Kerzenziehen). Bewirtet wird mit regionalen Spezialitäten — Kaffee und Kuchen vom Ortsverein, Wurst und Bier vom Saarwellinger oder Homburger Brauereivertrieb, Flammkuchen aus dem mobilen Holzofen.
Jägersburg ist Stadtteil von Homburg, der Kreisstadt des Saarpfalz-Kreises. Die Lage am Rande des Schlossweihers und des angrenzenden Naturschutzgebietes macht den Stadtteil zu einem beliebten Wochenendziel — und das schon seit dem 18. Jahrhundert, als die Gustavsburg als herzoglich-pfälzisches Jagdschloss errichtet wurde. Wer den Markt besucht, sollte den Spaziergang um den Weiher gleich mit einplanen.
Der Markt zieht ein Publikum, das gezielt nach handgemachten Geschenken sucht — Saarbrücker und Kaiserslauterer mischen sich mit Wochenend-Ausflüglern aus der Pfalz, dem Westerwald und dem Elsass. Die Stimmung ist ruhig, fast meditativ: keine Verkaufsdurchsagen, dafür Klangstäbe-Demonstrationen, der Geruch von Bienenwachs und Sandelholz, und auf dem Rasen vor der Burg spielen Kinder, während die Eltern an den Ständen verweilen. Wer dem Massengeschehen großer Weihnachtsmärkte etwas Stilleres entgegensetzen will, kommt im Spätsommer hierher.
Das Datum 2026 wird voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2026 offiziell bekanntgegeben. Erfahrungsgemäß findet der Markt am ersten Septemberwochenende statt — 2025 lief er am 6./7. September. Wir aktualisieren die Fiche, sobald die Stadt Homburg den Termin veröffentlicht hat.
Wir können das Detailprogramm 2026 erst nach der offiziellen Bekanntgabe veröffentlichen. Erwartet wird die bewährte Struktur der letzten Ausgaben:
Eintritt frei. Direkter Erwerb der ausgestellten Werke bei den Künstlern; Bewirtung gegen Barzahlung.
Mit dem Auto über die A6 (Ausfahrt Homburg) und dann nach Norden Richtung Jägersburg. Beschilderung Gustavsburg / Schlossweiher folgen. Mit dem Zug bis Homburg Hbf, von dort Stadtbus Richtung Jägersburg.
Ausgewiesene Parkflächen am Weiher und an der Gustavsburg-Zufahrt; bei großem Andrang kann Shuttle-Verkehr angeboten werden.
Eintritt frei.
Verbinden Sie den Markt mit einer Umrundung des Schlossweihers oder einem Besuch der Schlossberghöhlen in der Homburger Innenstadt — Europas größte Buntsandstein-Höhlen liegen knapp 5 km entfernt.
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Gustavsburg Jägersburg
Gustavsburg Jägersburg, 66386 Homburg